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Aufforderung zum Tanz: Eine Zweiergeschichte
 
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Aufforderung zum Tanz: Eine Zweiergeschichte [Broschiert]

Christine Westermann , Jörg Thadeusz
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Produktinformation

  • Broschiert: 128 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1., Aufl. (22. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462036777
  • ISBN-13: 978-3462036770
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 249.343 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer hier einen Ratgeber in Sachen Standardtänze vermutet, der irrt. Die im Untertitel angekündigte "Zweierbeziehung" erweist sich nur im übertragenen Sinne als Pas de deux. Die beiden "Solisten" - eine Dame reiferen Alters und ein jüngerer Herr - tun etwas, das im Zeitalter von SMS und E-Mail mehr und mehr in Vergessenheit gerät: Sie schreiben einander Briefe. Deren Lektüre verspricht sowohl Spannung als auch Kurzweil - denn die Briefpartner heißen Jörg Thadeusz und Christine Westermann.

Christine Westermann (Jahrgang 1948) und Jörg Thadeusz (Jahrgang 1968) sind sowohl aus zahlreichen Rundfunk- und Fernsehsendungen als auch als Buchautoren bekannt. Regelmäßig waren sie in der Sendung "Zimmer frei!" zu sehen, die Christine Westermann gemeinsam mit Götz Alsmann moderierte und in der Jörg Thadeusz als Außenreporter mitwirkte.

Der Leser kann miterleben, wie sich die einander nur aus oberflächlichen Begegnungen bekannten Partner vorsichtig annähern. Während zu Beginn des Briefwechsels ein erstes "Abtasten" spürbar ist, gewinnen die gegenseitigen Fragen und Offenbarungen später an Breite und Tiefe, der Ton wird familiärer, herzlicher. Man fordert einander auf und heraus, "tanzt" in wechselndem Tempo, aber mit gleichbleibendem Taktgefühl auf ganz unterschiedlichem Parkett; mal führt die eine, mal der andere.

Erfischend und unverstellt tauschen sich die Partner darüber aus, wie sie die kleinen Dinge des Alltags und große Probleme der Weltpolitik sehen, flirten zunächst noch versteckt und - etwas später - ganz unverblümt miteinander. Für den Leser besonders reizvoll ist dabei die durch Alter, Geschlecht und persönliche Erfahrungen geprägte unterschiedliche Sichtweise der beiden. Sie verteidigen ihre Standpunkte, überdenken aber auch die eigenen Vorurteile und machen bereitwillig Zugeständnisse.

Entstanden ist so ein gelungener Versuch, den Lesern die Kultur des Gedankenaustausches, des Briefwechsels im alten Stil näherzubringen und sie dazu zu inspirieren, wenigstens ab und zu selbst zum Stift zu greifen - ganz im Sinne der Autorin: "Wenn ich jemandem, den ich sehr mag, eine Freude machen möchte, dann schreibe ich ihm. Nicht auf dem Handy, nicht via E-Mail - mit der Hand auf feinem Papier." --Anne Schmidt, Literaturtest

Pressestimmen

"Sie kennen sich nur von flüchtigen Begegnungen. Und weil sie neugierig aufeinander sind, schreiben sie sich Briefe. Mit erstaunlicher Offenheit, Mut zu unerwarteten Gedankenspielen und viel Sprachwitz nähern sie sich an. Das ist tiefgängiger als man vermutet, und sehr charmant." (TV Spielfilm, 3. April 2009) "Hintergründige Unterhaltung" (Hamburger Abendblatt, 21. März 2009) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Buchkolumne.de VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Christine Westermann und Jörg Thadeusz kennen sich seit 1999 aus der Sendung "Zimmer frei!", bei der er die Moderatorin als Außenreporter unterstützte und der Verlag Kiepenheuer und Witsch beschloss nun, dass seine Autoren auch mal gemeinsam ein Buch schreiben könnten: eine dokumentierte Brieffreundschaft sollte daraus entstehen.
Die beiden Journalisten trennt nicht nur das Geschlecht und zwanzig Jahre, ihre Ansichten über Religion, Fussball, Amerika und viele weitere Themen könnten nicht unterschiedlicher sein. Wo Thadeusz dafür plädiert, dass alle Frauen Röcke tragen sollten, da weiß die emanzipierte Westermann Einiges entgegenzusetzen und ist ihrerseits für einen eigenen Katzenstaat, wo die verschmusten Pelztiere dann allesamt ihr Unwesen treiben dürfen, aber bitte nur dort.
Persönliches und Humorvolles, Unverschämtheiten und Lebenserfahrungen, hier wird mit Worten gespielt und gelockt und geflirtet und gegenseitig schriftlich zum Tanz augefordert - wobei keiner die Führung aus der Hand geben will.
Dennoch hatte ich mir von den 200 Seiten mehr erwartet. Wo mich sonst die beiden Journalisten in ihren Sendungen zum Lachen und Staunen bringen, da fehlt mir dies im Buch leider komplett und die Briefe schienen mir teilweise sogar etwas gezwungen, als ob der Verlag doch endlich sein Buch fertig haben wollte.
"Es ist ein dünnes Buch geworden", dies schreibt Frau Westermann am Anfang, am Ende musste ich dies vom Inhalt leider auch behaupten. Die Autoren weiß ich noch immer sehr zu schätzen, als Journalisten und Moderatoren - aber sie haben schon oft mehr bewiesen und deswegen war ich von dieser "nur" ganz netten Unterhaltung umso enttäuschter!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Harmlose Plauderei 12. September 2009
Von Krabat
Format:Broschiert
Ein überschaubares Büchlein, leicht und locker zu lesen ... das ist der erste Eindruck, den ich von diesem Buch hatte.

Nahezu alle Themen von Liebe über Religion bis zum Älterwerden werden gestreift ... aber eben nur gestreift, nicht ausführlich und erst recht nicht über mehrere Briefe hinweg vertieft. Auf gehts im nächsten Brief zum nächsten Thema (auch wenn der Briefschreiber natürlich die Fragen aus dem vorangegangenen Brief elegant beantwortet.) Schön ist, dass der ganze Briefwechsel im Tonfall, von der Umschmeichelung, vom Konversationsthema wirklich gekonnt als eine persönliche Annäherung inszeniert ist.

Gelegentlich ist mir - bei allem Respekt und aller Freundlichkeit, die Man(n)/Frau dem entfernten Empfänger des Briefes schuldet - auch eine Spur zu viel Lobhudelei für das Gegenüber im Spiel.

Am Ende der Lektüre bleiben mir einige schöne Formulierungen von Jörg Thadeusz, einige nostalgische Erinnerungen von Christine Westermann im Hinterkopf. Mehr nicht. Der Eindruck einer leicht verdaulichen, letztlich belanglosen Plauderei ohne tiefere Erkenntnis für mich persönlich bleibt hartnäckiger bestehen.
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lesenswert und kurzweilig 15. August 2010
Format:Broschiert
Christine Westermann hat einen unverwechselbaren humor, der mich auch in "zimmer frei" schon immer fasziniert hat. ich schließ mich der o.g. kritik ansonsten an.Trau Dich in den Swingerclub: Der Swingerclub-Knigge

... da sind immer mehrere zimmer frei und der humor ist ebenfalls klasse ;-)
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