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Auferstehung [Taschenbuch]

Leo N. Tolstoi , Ilse Frapan
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 672 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 5., Aufl. (Juli 1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257225679
  • ISBN-13: 978-3257225679
  • Originaltitel: Voskresenie
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 404.371 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Leo N. Tolstoi, geb. am 9.9.1828 in Jasnaja Poljana bei Tula, gest. am 20.11.1910 in Astapowo, heute zur Oblast Lipezk, entstammte einem russischen Adelsgeschlecht. Als er mit neun Jahren Vollwaise wurde, übernahm die Schwester seines Vaters die Vormundschaft. An der Universität Kasan begann er 1844 das Studium orientalischer Sprachen. Nach einem Wechsel zur juristischen Fakultät brach er das Studium 1847 ab, um zu versuchen, die Lage der 350 geerbten Leibeigenen im Stammgut der Familie in Jasnaja Poljana mit Landreformen zu verbessern. Er erlebte von 1851 an in der zaristischen Armee die Kämpfe im Kaukasus und nach Ausbruch des Krimkriegs 1854 den Stellungskrieg in der belagerten Festung Sewastopol. Die Berichte aus diesem Krieg (1855 Sewastopoler Erzählungen) machten ihn als Schriftsteller früh bekannt. Er bereiste aus pädagogischem Interesse 1857 und 1860/61 westeuropäische Länder und traf dort auf Künstler und Pädagogen. Nach der Rückkehr verstärkte er die reformpädagogischen Bestrebungen und richtete Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein. Seit 1855 lebte er abwechselnd auf dem Gut Jasnaja Poljana, in Moskau, und in Sankt Petersburg. Im Jahre 1862 heiratete er die 18-jährige deutschstämmige Sofja Andrejewna Behrs, mit der er insgesamt 13 Kinder hatte. In den folgenden Jahren seiner Ehe schrieb er die monumentalen Romane Krieg und Frieden sowie Anna Karenina, die Tolstojs literarischen Weltruhm begründeten. Tolstois lebenslange Suche nach der geeigneten Lebensform kulminierte 1910 darin, daß er seine Frau verließ, da diese nicht bereit war, sich von den gemeinsamen Besitztümern zu trennen. Er starb kurze Zeit darauf an einer Lungenentzündung.

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5.0 von 5 Sternen Missionarisches Alterswerk 16. November 2007
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Tolstoi verdarb es sich auf seine alten Tage gründlich mit der russisch-orthodoxen Kirche: Er lehnte die kirchlichen Rituale ab und glaubte nicht an die mythologische Auferstehung, sondern an die reelle, rein irdische. In Auferstehung geht es deshalb auch nicht um das Leben nach dem Tod, wie der Titel suggeriert, sondern um die Rückkehr auf den rechten Pfad im Diesseits. Fürst Nechliudow ist Geschworener in einem Mordprozess. Dabei stellt er fest, dass es sich bei einer der Angeklagten um Katjuscha, eine Jugendliebe, handelt. Er forscht nach und findet heraus, dass seine Liebelei das damals minderjährige Mädchen auf die schiefe Bahn gebracht hat. Von ihrer Unschuld überzeugt und voller Scham setzt er alle Hebel in Bewegung, um Katjuscha aus den Mühlen der Justiz und vor dem Arbeitslager in Sibirien zu retten. Doch seine Bemühungen sind vergebens: Der Bürokratismus lullt ihn ein und ehe er sichs versieht, begleitet er sie in die Strafkolonie - wo es dann aber doch noch eine Art Happy End für beide gibt. Der Roman trägt Züge eines Lehrstücks, was die Kritik nicht allzu sehr schätzte. Bis heute steht er im Schatten von Tolstois anderen Romanen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe findet sich nicht - Respekt verhindert 21. Januar 2007
Von Günther
Format:Taschenbuch
Ein wunderbarer Roman über die Liebe von zwei Menschen unterschiedlichster Herkunft. Nebenbei wird aufgezeigt wie Tolstoi bereits zu seiner Zeit die "Richtigkeit" der Rechtssprechung sah. Menschen erfahren Schicksale durch die beteiligungslose Bürokratiemaschinerie. Die Maschine hat ja recht - hat sie?. Trotzdem werden sie das Versuchen die Liebe Realität werden zu lassen spüren, alles wird unternommen wie geht es aus?
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