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Auferstanden von den Toten: Ein Inspektor-Jury-Roman
 
 
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Auferstanden von den Toten: Ein Inspektor-Jury-Roman [Taschenbuch]

Martha Grimes , Cornelia C. Walter
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (1. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442464447
  • ISBN-13: 978-3442464449
  • Originaltitel: Inspector Jury 18 - The Grave Maurice
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 177.063 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Martha Grimes
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Auf dem Gestüt der Ryders scheint kein Segen zu liegen. Dabei hatte Großvater Arthur seinen geliebten Enkelkindern Maurice und Nell auf seiner Zuchtfarm für Rennpferde nichts als eine glückliche Kindheit bieten wollen. Als erstes hatte Maurices Mutter die Familie bei Nacht und Nebel verlassen, dann hauchte Vater Danny, ein berühmter Jockey, unter den Hufen eines Rennpferdes sein Leben aus. Zurück blieb ein traumatisierter Maurice. Vollends zerbrach die Familie, als die 15-jährige Pferdenärrin Nell Ryder zusammen mit einem wertvollen Zuchthengst spurlos verschwand. Lösegeldforderungen waren nie gestellt worden -- Nells Verschwinden blieb ein Rätsel!

Fast zwei Jahre später spielt der Zufall Inspector Jury und seinem Freund Melrose Plant den Fall in die Hände. Superintendent Jury von Scotland Yard kuriert in einem Londoner Hospital diverse Schusswunden aus (nachzulesen im letzten Fall Die Trauer trägt Schwarz). Wie es das (Roman)-Schicksal will, ist Jurys behandelnder Chirurg kein Geringerer als Roger Ryder, Vater der Verschwundenen. Als der trauernde Doc den Inspector in dem mysteriösen Fall einweiht, macht Jurys Genesung plötzlich Riesenschritte.

Nicht alle angloamerikanischen Leser waren von Martha Grimes‘ inzwischen 18. Fall des Erfolgsteams Jury/Plant überzeugt. Am meisten irritierten die zahlreichen und unnötigen Erzählstränge. Und in der Tat, nach flottem Start gestattet sich Grimes ausgedehnte Ausflüge in die Scheußlichkeiten der Fuchsjagd, tiefschürfende Meditationen über das Wesen der Pferde, und führt so viel Personal ein, dass sie selbst die Zügel zu verlieren droht. Allein ihrer großen Erzählkunst ist es zu verdanken, dass ihr Romankonstrukt nicht gänzlich zusammenbricht. Immerhin geht es um tierquälerische Praktiken, aus Pferde-Urin ein Medikament gegen Klimakteriumsbeschwerden zu gewinnen. Arthur Ryders geldgieriger Stiefsohn Vernon, ein großer Nell-Fan, gerät ins Zwielicht, eine Vergewaltigung gibt Rätsel auf. Als gar noch eine schöne Tote im Geläuf des Ryder-Gestüts herumliegt, hängt der Haussegen der Ryder-Familie vollends im Keller.

Am Ende dieses nicht unkomplizierten Schlingerkurses begegnen uns auferstandene Tote wieder, weniger Glückliche müssen dafür den entgegengesetzten Weg antreten. Und die Grande dame des Thrillers zeigte erste Schwächen. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Eine wohltuende Alternative zu reißerischen Thrillern: Die Fälle werden mit Köpfchen gelöst." (dpa )

"Zweifellos einer der besten Romane von Martha Grimes!" (Chicago Tribune )

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59 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Schon der Vorgängerroman „Die Trauer trägt Schwarz“ (erschienen in der deutschen Ausgabe im September 2003) war für eingeschworene Inspektor Jury-Fans eine zwiespältige Angelegenheit. Obwohl die Handlung kurz vor Weihnachten einsetzte, mutete die Autorin ihren Lesern eine Geschichte zu, die bis dato vielleicht die traurigste in ihrer Reihe um den allein stehenden Inspektor von Scotland Yard war. Nicht nur, dass die Handlung nicht wie überwiegend sonst in einem idyllischen Dorf in der englischen Provinz sondern überwiegend in der winterkalten und anonymen Großstadt London spielte, am Ende wartete auf den Leser ebenso wie auf Richard Jury eine überraschende und an Traurigkeit kaum zu überbietende Auflösung, die den Roman in einem für die Autorin völlig ungewohnten „Cliffhanger“ enden ließ. Niedergestreckt von mehreren Schüssen am Ufer der Themse wartete der verblutende Inspektor auf seine Erlösung. Der Leser in Deutschland musste bis zum August 2005 warten, um Gewissheit zu erlangen, ob und wie es weitergehenden würde.

Nun also liegt der Nachfolger „Auferstanden von den Toten“ vor, doch der deutsche Titel täuscht in mancher Hinsicht: er signalisiert Hoffnung, obwohl am Ende nur Tod und Verzweiflung über die grausame Willkür des Schicksals herrschen werden. Insofern sollte der Leser sich die blutrote Färbung des Himmels auf dem Buchumschlag zur Warnung gereichen lassen. Jury mag dem Tod noch einmal entgangen sein, doch sein Schicksal wird es bleiben, dass Menschen, auf die er im Zuge seiner Ermittlungen trifft und für die er Sympathie entwickelt, viel zu früh und häufig völlig sinnlos dem Sensenmann zum Opfer fallen.

Wer mit Martha Grimes Romanen um Inspektor Jury noch nicht vertraut ist, sollte lieber zu einem der frühen Romane der Reihe greifen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Leser vor Traurigkeit und Melancholie schlicht überwältigt wird und lieber zu Agatha Christies Krimis zurückgreift, bei der die Nebenfiguren grundsätzlich niemals so sympathisch und liebenswert bzw. einzigartig lebensecht gezeichnet waren, dass ihr eventuelles Ableben den Leser schockiert oder gar abgeschreckt hätte.

Es ist das Verdienst von Martha Grimes, in ihren Romanen, die stets mehr Dramen als Krimis darstellen, auch abseits des kleinen Kreises der stets wiederkehrenden Hauptfiguren Charaktere in den „Nebenrollen“ zu entwerfen, die bestenfalls so ideal und perfekt, aber dennoch „lebensecht“ wirken, dass der Leser sich wünscht, er würde sie im tatsächlichen Leben einmal kennenlernen können: Vernon Rice und Nell Ryder in diesem Roman sind genau solche Charaktere. Sie leben vor dem geistigen Auge des Leser geradezu auf, entfalten sich zu plastischen Figuren mit Ecken und Kanten und scheinen streckenweise sogar mehr Eigenschaften zu besitzen, als einige der bekannten Hauptcharaktere.
Der Vorwurf, den sich Martha Grimes diesmal gefallen lassen muss, ist, dass sie zum einen bezüglich der Krimihandlung gegen ein ungeschriebenes Gesetz des klassischen Kriminalromans verstößt (nämlich zur Auflösung hin keine Figuren als Täter einzuführen, die zuvor weder genannt noch handelnd vorgestellt worden sind) und zum anderen dem Leser kurz vor dem Ende – auf Seite 444 von bis dato sehr packend und teilweise sogar köstlich humorvollen 475 Seiten dieses Romans – scheinbar aus purer Willkür (und nicht etwa, um die Handlung voranzutreiben) einer der lieb gewonnenen Figuren eine tödliche Kugel in den Leib zu verpassen und somit dem Leser einen unheilbaren Stich ins Herz zu versetzen.

Obwohl der Autor dieser Zeilen mit Sicherheit auch den nächsten Inspektor Jury-Roman, der in den USA bereits längst vorliegt, verschlingen wird, wünscht er sich nichts mehr, als dass Martha Grimes zum Ende ihrer kommenden Romane mehr Licht am Horizont scheinen lassen möge, als dies bei ihren letzten beiden Romanen der Fall gewesen war. Die ewige Trost- und Hoffnungslosigkeit ob der Ungerechtigkeit der Welt droht sonst ernsthaft aufs Gemüt zu schlagen.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Oolong
Format:Taschenbuch
...die bereit sind, sich auf folgende Prämissen einzulassen:

1. Die Romane spielen nicht in England, sondern im Lande Phantasien mit englischen Kulissen, einem zeitlosen Land - Jury und Co werden schon seit 20 Jahren nicht älter.

2. Wer einen klassischen Whodunnit sucht, greife zu den Altmeisterinnen, wer einen realitäsbezogenen britischen Polizeiroman sucht, greife zu Rankin, MacBride und Co. - Mrs. Grimes liebt es,bei der Auflösung ihrer Fälle ungeahnte Kaninchen aus dem Hut zu ziehen - Ärgerpotential!

3.Häufige Exkurse in die Psyche von Tieren und das fast stereotype Auftreten altersweiser, vollständig autonomer Kinder und Jugendlicher muß man aushalten können.

4. Aushalten muß man auch einen enormen Spagat zwischen immer düsteren Fällen und fast klamaukartigen Burlesken in Long Piddelton.

Ganz schön viele Vorbehalte...! ABER - wir lesen die Romane eben nicht wegen ihrer stringenten Fälle, wegen ihrer Realitätsnähe - nein, wir gehören doch längst zur Runde im Jack and Hammer und treffen uns mit unseren alten Freunden auf ein Old Peculier.Nur darum gehts!

Und zu unserer Beruhigung läßt sich sagen, dass der Fall deutlich sauberer und nicht halb so wirr konstruiert ist, wie seine Vorgänger und alle eventuellen Schwächen werden schließlich durch die köstliche Story um den Zier- Eremiten wettgemacht - allein diese sehr britische Szene am Rande lohnt das Buch zu lesen und zu genießen!
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wurde aber auch Zeit! 13. Juli 2005
Von Jan-W Hecker VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Endlich, endlich...nach geschlagenen drei Jahren die Übersetzung. Als Fan habe ich das englische Original gelesen und empfehle, wie immer, die Abenteuer von Inspektor Jury gerne. Ich gebe zu: es ist eher ein Wiedersehen mit alten Freunden und der Kriminalfall an sich steht für mich weniger im Mittelpunkt. So düster wie der Vorgänger wird es diesmal nicht, aber angesichts des Cliffhangers am Ende von "Die Trauer trägt schwarz" dürften die Leser doch gespannt sein. Und wer möchte nicht mal gerne an einer Mittagsrunde im "Jack&Hammer" teilnehmen und gemeinsam mit einem ziemlich gemischten und enorm unterhaltsamen Ensemble von Charakteren (wo bitte gibt es Vergleichbares??) über des Rätsel's Lösung sinnieren...? In diesem Sinne: viel Vergnügen!
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Nomen est oben
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Veröffentlicht am 20. Januar 2006 von ClaWeMe
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Am 17. Januar 2006 veröffentlicht
Nur für eingefleischte Fans
Ich überlege gerade, wie es einem gänzlich unerfahrenen M.Grimes-Leser ergeht, läse er "Auferstanden von den Toten". Nach ca. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2005 von :-)
Enttäuschend
Ich hatte mich so sehr auf den neuen 'Inspektor Jury' und seine verschrobenen Freunde gefreut !
Beim Lesen hat man jedoch das Gefühl, daß Jury, Melrose, Agatha und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2005 von "schlafhunde"
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