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Aufbruch am Bosporus. Die Türkei zwischen Europa und dem Islamismus
 
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Aufbruch am Bosporus. Die Türkei zwischen Europa und dem Islamismus [Gebundene Ausgabe]

Bassam Tibi
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 381 Seiten
  • Verlag: Diana (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828450121
  • ISBN-13: 978-3828450127
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,8 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.731.420 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Bassam Tibi
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Worin liegt die Ursache, daß in der Türkei ein neuer religiöser Fundamentalismus Fuß fassen konnte? Ist die Türkei auf dem Weg in den Islamismus? Gehört die Türkei noch zu Europa? Der Islam-Kenner Bassam Tibi, Professor für Internationale Politik in Göttingen, gibt Antwort auf diese Fragen und zeichnet das Bild von einer neuen Türkei, von einem Land im Um- und Aufbruch.

Über den Autor

Bassam Tibi wurde 1944 in Damaskus geboren. Seit 1973 ist er Professor für Internationale Politik in Göttingen; seit 1988 darüber hinaus Research Associate in Harvard. Er ist Mitbegründer der arabischen Organisation für Menschenrechte. Seine regelmäßigen Fernsehbeiträge für das ZDF und seine Kommentare und Artikel in allen bedeutenden Zeitungen und Zeitschriften, vor allem aber seine Bücher, haben ihn als Kenner des Islam bekannt gemacht. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, darunter "Krise des modernen Islam", "Die fundamentalistische Herausforderung" und "Pulverfaß Nahost". Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist in vielerlei Hinsicht ärgerlich. Nicht etwa wegen der dargelegten Standpunkte zum Euroislam und der Integrationsunfähigkeit islamistischer Positionen, sondern weil der Autor offensichtlich meint, statt empirischer Begründungen für seine Thesen reiche es aus, durch gebetsmühlenhaftes Räsonieren und ständige Wiederholungen Plausibilität herzustellen..Irgendwo in seinem Buch bekennt Tibi freimütig, daß er als "Orientale" eher assoziativ denke. Und so erfahren wir, auf welchen wichtigen Konferenzen in aller Welt der Autor war, welch wiederum wichtige Menschen er dort getroffen hat, daß er dort irgendetwas beobachtet hat, was ihn zu seiner Argumentation bringt (leider erfahren wir nur selten was), daß er die arabische (englische, französische)Sprache beherrscht(belegt Weltläufigkeit und weist ihn als Experten aus), daß jemand, der soviel rumkommt viele Bücher schreibt (und ständig auf sie verweist) und deshalb eigentlich die weitaus meisten WissenschaftlerInnen für dumm hält. Besonders seine LeserInnen, wie sonst sind die ermüdenden bis in einzelne Formulierungen ständigen Wiederholungen zu erklären? Hier hätte das Lektorat die penetrante Selbstgefälligkeit des Autors zumindest etwas bremsen müssen. Schade, seine Thesen und Beobachtungen wären sicher ein wichtiger Beitrag zur Diskussion, hätte er sie nicht so verquast und statt auf 340 Seiten in einem Essay von 50 Seiten stringent dargestellt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor bekennt sich zum Islam, aber nicht zu einer türkischen
Mitgliedschaft in der EU. Er begründet das mit der wachsenden
Islamisierung in der Türkei, die er als Gefahr für Europa wertet. Folgerichtig brandmarkt er mittlerweile den jetzigen Ministerpräsidenten und dessen Regierungspartei AKP. "Eine islamische Türkei als Vollmitglied bedeutet zunächst eine Blockadepolitik, die Funktionsunfähigkeit der EU und auf lange Sicht das Ende der EU." Starker Tobak von einem Politwissenschaftler, der sich selber als Türkeiexperte sieht. Die Türkei ist schon lange eine Kombipackung von säkulärem Staat und traditionell islamischer Gesellschaft. Doch Hüter demokratischer Strukturen waren lediglich die säkulären Eliten und das Militär. Tibi warnt davor das Militär gleichzusetzen mit den reaktionären Militärs Südamerikas. Der für
Demokratien typische Pluralismus der gesellschaftlichen Strömungen, aber
auch der Grundsatz der Gewaltenteilung sei in der Türkei stark in Mitleidenschaft gezogen.
Die AKP sei zudem eine islamistische Partei, die eine
Islamisierungspolitik betreibe und somit automatisch die säkuläre
Republik aushöhlt. Auch als Nato-Partner schätzt Tibi die Türkei als
unzuverlässig ein. Sehr kritisch sieht Tibi auch die Toleranz vieler
westlicher Politik mit dem Wunsch die Türkei könne mäßigend auf die
islamische Welt einwirken. Als ich das las, erinnerte ich mich spontan
an die Regierungsbildung in Deutschland zu beginn der Nazidiktatur als
man noch hoffte, man würde den Obergefreiten in den Griff bekommen.
Tibi bezeichnet diesen Wunsch nach einer wohltuenden Einflussnahme der
Türkei als Witz, zumal ja die islamistischen Türken auch die Hamas
unterstütze. Auch Obama zählt er zu den "Witzemachern", da dieser die
Türkei als Europas Brücke zum Islam bezeichnete und die
EU-Mitgliedschaft fordere. Dies täte er natürlich nur aus eigennütziger
Berechnung. "Die falsche Toleranz des Mulitikulturalismus romantisiert
den rechtsradikalen Islamismus" sagt Tibi. Eine andere Frage wäre, ob
Tibi den Islam als Religion nicht auch romantisiert und darüber seine
Schlussfolgerungen nicht ganz zu Ende führt. Aber darüber sagt das Buch
nichts. Man findet interessante Denkansätze. Aber Weiterdenken muss
man schon selber. Der Leser ist besser beraten mit der Neuauflage. Immerhin hat sich Tibi nicht wesentlich mit seinen früher gemachten Aussagen korrigieren müssen.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die von Bassam Tibi dargelegten Hypothesen sind nur schwerlich für (politik-) wissenschaftliche Zwecke verwertbar. Anstelle von empirischen Fakten konfrontiert der Autor den Leser mit autobiographischen Details, welche keinesfalls der Bearbeitung des Themas hilfreich sind. Sowohl Titel, wie auch Kapitelüberschriften wecken Interesse und werfen durchaus relevante Fragen auf - Antworten auf diese fehlen in diesem Buch bzw. sind schlecht dargestellt. Für meine Examensprüfung zum Thema Außenpolitik der Türkei werde ich zumindest auf andere Literatur vertrauen.
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