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Fremdes Terrain betritt Anastasija in der Tat, als sie sich für zwei Wochen in ein ruhiges Sanatorium zurückzieht, um ihre Rückenschmerzen zu kurieren. Allerdings gehen in diesem Kurheim merkwürdige Dinge vor. Nachts werden junge Mädchen ins Schwimmbad geschleust, Videokameras positioniert, und dann stirbt vor den Augen Anastasijas ein Mann und sie steckt mitten in den Ermittlungen zu einem Mordfall. Pikant dabei: Die örtliche, alles kontrollierende Mafia ist hellhörig geworden. Hat sie die Hand im Spiel oder wird ihre Domäne von einer Konkurrenz-Organisation bedroht? Anstasija ist amüsiert: "Die Mafia engagiert mich als Privatdetektiv, damit ich ihr helfe, ihre Konkurrenten zu beseitigen."
Es ist interessant und spannend, die Aufdeckung des Verbrechens mit Anastasija zu verfolgen: "Analysen anstellen, alle Nuancen ausleuchten, Gesetzmäßigkeiten ableiten." Alles deutet darauf hin, daß im heutigen Rußland, ebenso wie im Westen, mit den Sehnsüchten der Menschen gespielt wird. Zum einen werden junge Menschen mit einem Angebot einer Hauptrolle zum Film gelockt, andererseits werden kranke, perverse Phantasien mit diesen Filmen befriedigt, denn die Hauptdarsteller erleben das Filmende nicht immer. Bedrückend dabei, daß hochtalentierte Kunst meistbietend kriminell eingesetzt wird, denn mit diesen Filmen läßt sich sehr schnell ungeheuer viel Geld verdienen, und niemand fragt dabei nach Moral und Sittlichkeit. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
eine sympathische Hauptdarstellerin,
Rezension bezieht sich auf: Auf fremdem Terrain: Anastasijas erster Fall (Taschenbuch)
Anastasija ist eine interessante Person mit Stärken und Schwächen, was sie sehr sympathisch wirken läßt.Wenn man sich ersteinmal an die langen, (für mich fast) unaussprechlichen Namen gewöhnt hat, wird das Buch zunehmend interessanter. Neu für mich ist das russische Setting, welches aber in seiner Andersartigkeit äußerst interessant ist. Das Ende war nicht ganz so überraschend, wie vielleicht geplant, allerdings ist diese Tatsache nicht wirklich störend. Ich freue mich auf ihren 2. Fall!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sympathische Heldin, spannende Story,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Auf fremdem Terrain: Anastasijas erster Fall (Taschenbuch)
Mir hat es vor allem die etwas introvertierte Heldin angetan. Eine Frau mit Charakter, nachdenklich, logisch, schlagfertig. Durch ein Interview mit der Autorin auf dieses Buch aufmerksam geworden, kann ich es allen Krimileserinnen und -lesern nur ans Herz legen.
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5.0 von 5 Sternen
Meisterhaft,
Von
Rezension bezieht sich auf: Auf fremdem Terrain, 2 Audio-CDs (Audio CD)
Das (Hör)Buch ist einfach klasse! Es ist super spannend. Im Gegensatz zu einigen anderen Rezensionen sind die Schlussfolgerungen der Hauptdarstellerin absolut logisch, sie entstanden jedoch aus einem gänzlich anderem, undurchschnittlichem Denken. Die Hauptdarstellerin Nastja/ Anastasia ist ein analytisches Genie. Dadurch, dass ihre Denkweise nicht der gängigen entspricht, ist auch ihr emotionales Empfinden mit dem durchschnittlichen nicht zu vergleichen. Das ist der Grund warum die sich als "moralisches Monter" bezeichnet. Weil sie sich z.B. nicht "so leicht verliebt", wie sie es bei den anderen sieht, weil sich sich nicht "so intensiv" wie eine durchschnittliche Frau um ihr Aussehen kümmert u.s.w. In ihrem Beruf aber ist genau dies ihr Trumpf. Emotionsfreies analytisches Denken. Diese Ihre Eigenschaft entdeckte ihr späterer Vorgesetzter, den man in einfacher Sprache treffend als "richtiger Bulle" bezeichnen könnte. Er erkennt ihr Potenzial und schafft somit die Basis für ihre Arbeit, die wiederum solch spannende Krimis hervorbringt wie diesen und andere von A. Marinina. Man darf nur nicht erwarten, dass man bei dieser Lektüre alles auf dem silbernen Tablett präsentiert bekommt. Die Autorin beschreibt die Ereignisse nicht gerade an EINEM Schnürchen. Man muss mitverfolgen können/ versuchen, "dazudenken", gar puzzeln. Dies fällt bei deutscher (qualitativ eher bescheidenen) Übersetzung zugegebenermaßen nicht einfach. Hinzu kommen landestypische Besonderheiten, die zu kennen zwar vorteilhaft, jedoch nicht zwingend ist. ABSOLUT LESENSWERT
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