Dieses erste Buch des Künstlers, Dichters und Schriftstellers Shmuel Kedi, ist eine wahre Hommage an die Türkei und die Türken als Volk.
Er schafft es inn seinem Buch, sowohl die Leichtigkeit eines Road-Movies, die fesselende Romantik und Leidenschaft deren Präzision einen autobiographischen Hintergrund vermuten lässt, als auch die politschen Aspekte eines, für die meisten, fremden Landes zu vereinen.
Man sollte das Buch nicht gleich nach den ersten Seiten aus der Hand geben, denn die wahre Spannung kommt leider erst nach einigen Kapiteln zum Vorschein. Auch wenn man anfangs eventuell mit den vielen Metaphern und Bildern leicht aus dem Lesefluss geraten kann, sollte man weiter am Ball bleiben, denn man gewöhnt sich mit der Zeit daran und möchte es später sicher nicht mehr missen, denn es gibt dem ganzen einen schönen Einblick in das Wesen des Autoren.
Obwohl ich das Buch noch nicht bis zum Ende gelesen habe, denke ich sagen zu können, dass es sich um einen durchaus überzeugenden und insgesamt stimmigen Roman handelt.
Alles in allem bekommt man Lust, auf des Schriftstellers Spuren, eine solche Reise durch das Osmanische Reich zu unternehmen.