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Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt
 
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Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt [Gebundene Ausgabe]

Helmut Schmidt , Giovanni DiLorenzo
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein Buch mit Erziehungstipps für Erwachsene, etwa wenn Schmidt erklärt: "Junge Leute neigen eher zur Gewalttat, zu Totschlag und sogar zu Mord. Sechzigjährige Mörder sind eine Ausnahme." Der Charme dieser bemerkenswert lesenswerten Kurzinterviews mit dem Altkanzler resultiert zum einen in Schmidts an Churchill heranreichenden Hang zum knötterigen, aber klaren Wort, zum anderen an den Nehmerqualitätiten des wackeren Fragenstellers. ("Druckfrisch - Neue Bücher mit Denis Scheck", ARD, 3. Mai 2009)

Kurzbeschreibung

Politik, Privates und erlebte Geschichte - Gespräche mit dem berühmtesten Raucher der Republik

"Helmut Schmidt raucht ja nicht nur Zigaretten. Jedes Mal bringt er Schnupftabak mit und trinkt dazu Kaffee mit Milch und extra viel Zucker. Unsereins würde angesichts dieser Dröhnung wie Rumpelstilzchen durch die Flure hüpfen. Schmidt dagegen ist dann überhaupt erst auf Betriebstemperatur." (Giovanni di Lorenzo im "Spiegel" vom 28. April 2008) Seit anderthalb Jahren bittet Giovanni di Lorenzo den Altkanzler jeden Freitagmittag auf eine Zigarette in sein Büro am Hamburger Speersort. Dann beginnt das Wortgefecht, ein Wechselspiel von Zeigen und Verbergen, Provozieren und Zurechtweisen, Anschauung und Analyse, das inzwischen mehr als eine Million alter wie junger Leser der "Zeit" begeistert: Viele von ihnen beginnen die Lektüre ihres Blattes jede Woche mit dem Magazin - ganz hinten auf der letzten Seite. Die Interviews dauern mal zehn Minuten, mal auch eine Stunde, und danach bleiben die Fenster im Büro des Chefredakteurs immer übers ganze Wochenende geöffnet. Damit sich der Rauch verzieht. Übrig bleibt eine einzigartige Mischung aus Politischem, Privatem und erlebter Geschichte: von Schmidts Wut auf Investmentbanker über den Walzer, den er einst mit Gracia Patricia tanzte, bis hin zu seiner Schulzeit mit Loki. Es gibt keinen zweiten Politiker in Deutschland, von dem man dergleichen so gern lesen möchte. Doch Helmut Schmidt ist nicht nur der berühmteste Raucher der Republik, er ist ein Zeuge des 20. Jahrhunderts, dessen Autorität bis heute ungebrochen ist. Hier leistet sich noch jemand ganz furchtlos eine Meinung - manchmal brachial vorgetragen, meistens aber mit diskretem hanseatischen Charme. "Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt" - die schönsten Gespräche zum Schluss der "Zeit"-Serie, ergänzt durch einige bislang unveröffentlichte Interviews.

Leseprobe: "Nun steht Ihr schöner Satz im Raum: Ich lasse mir von niemandem das Rauchen verbieten. Das bleibt auch so. Aber gegen das Gesetz verstoßen wollen Sie auch nicht? Dem Gesetz muss man gehorchen. Immerhin haben es die Parlamente beschlossen. Hat es Sie getroffen, dass Sie angezeigt wurden? Nee, wir haben darüber gelacht. Hatten Sie nicht auch Sorge um Ihren Ruf? Sie sind ein Vorbild. Nein, ich bin kein öffentliches Vorbild. Jetzt stapeln Sie wirklich zu tief. Nein, im Ernst: Politiker sollen auf Ihrem Felde Vorbild sein, aber nicht auf sämtlichen Feldern menschlichen Lebens. Das ist zu viel verlangt.

Über den Autor

Helmut Schmidt, geboren 1918 in Hamburg, war von 1974 bis 1982 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und ist seit 1983 Mitherausgeber der Wochenzeitung "Die Zeit". Schmidt, der am 23. Dezember 2008 seinen 90. Geburtstag feiert, ist bis heute im In- und Ausland als "elder statesman" und Publizist hochgeachtet, seine politischen Urteile und historischen Erfahrungen gewichtig und gefragt.

Giovanni di Lorenzo, 1959 in Stockholm geboren, arbeitete nach Abschluss des Studiums in München zunächst als politischer Reporter und Leiter des Reportageressorts "Die Seite Drei" bei der "Süddeutschen Zeitung". Seit 1989 moderiert er die Fernsehtalkshow "3 nach 9" von Radio Bremen. 1999 wurde er zum Chefredakteur der Berliner Tageszeitung "Der Tagespiegel" berufen. 2004 wechselte er als Chefredakteur zur Wochenzeitung "Die Zeit".

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Leseprobe: "Nun steht Ihr schöner Satz im Raum: Ich lasse mir von niemandem das Rauchen verbieten.
Das bleibt auch so.
Aber gegen das Gesetz verstoßen wollen Sie auch nicht?
Dem Gesetz muss man gehorchen. Immerhin haben es die Parlamente beschlossen.
Hat es Sie getroffen, dass Sie angezeigt wurden?
Nee, wir haben darüber gelacht.
Hatten Sie nicht auch Sorge um Ihren Ruf? Sie sind ein Vorbild.
Nein, ich bin kein öffentliches Vorbild.
Jetzt stapeln Sie wirklich zu tief.
Nein, im Ernst: Politiker sollen auf Ihrem Felde Vorbild sein, aber nicht auf sämtlichen Feldern menschlichen Lebens. Das ist zu viel verlangt.
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