Das wäre nun mein zweites Buch über Mikael Brenne. Und er wird mir immer symphatischer.Kein geschniegelter Strafverteidiger, sondern ein "Normalo" mit Zweifeln, Schuldgefühlen und auch etwas verrückt in seinen Methoden.
Ich finde es gut, dass in der 1.Person, also Ich-Form geschrieben wird, so kann man sich noch besser in ihn hineinversetzen. Soviel zum Protagonisten.
Zur Handlung: Brenne muß den mutmaßlichen Mörder einer 14-jährigen verteidigen, erwirkt einen Freispruch.Noch im Gerichtssaal gesteht der Freigesprochene dem Vater des Mädchens ins Gesicht, dass er schuldig ist. Nicht lange danach ist er tot. Und nun ermittelt Brenne "auf eigene Gefahr".Spannung hoch drei. Auch hier hab ich wieder kurz vor Schluß ganz nach hinten geschaut, um zu sehen wie es ausgeht (dumme Angewohnheit von mir, aber nur wenn es "zu"spannend wird).
Dies ist der 2.Band in der bisher 4 Bücher umfassenden Serie über Mikael Brenne. Habe den 3.Band vorher gelesen, macht aber nichts, da die Kriminalfälle für sich abgeschlossen sind, nur im Privatleben von Brenne ändert sich einiges von Band zu Band.
Empfehlenswert für Krimifans, die es nicht "zu" blutig wollen, wobei es im Band 2 mehr zur Sache geht, als in Band 3 (Tote Freunde).