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Auf die feine Art: Maria Kallios zweiter Fall
 
 
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Auf die feine Art: Maria Kallios zweiter Fall [Taschenbuch]

Leena Lehtolainen , Gabriele Schrey-Vasara
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 8 (2. Januar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499230895
  • ISBN-13: 978-3499230899
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 119.559 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Maria Kallio im Netz einer tückischen Familienintrige Leena Lehtolainen Nach «Zeit zu sterben» und «Alle singen im Chor» der neue Roman der finnischen Erfolgsautorin! Eine junge Frau wird ermordet, ihr Freund ist tatverdächtig. Die Familie des Opfers bittet Maria, ihn als Anwältin zu vertreten. Im Lauf der Ermittlungen wird Maria selbst zum Opfer von Drohungen und Sabotageakten. Bald merkt sie, dass die vornehme Familie mit aller Macht verhindern will, dass sie den wahren Täter findet. Doch Beweise für ihren Verdacht hat sie nicht ...

Über den Autor

Leena Lehtolainen, 1964 geboren, lebt und arbeitet als Kritikerin und Autorin in Degerby, westlich von Helsinki. Sie ist eine der erfolgreichsten und renommiertesten finnischen Schriftstellerinnen. 1994 erschien der erste Roman mit der Anwältin und Kommissarin Mario Kallio, deren Abenteuer in Finnland auch als Fernsehfilme sehr erfolgreich sind.

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Kundenrezensionen

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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Maria Marple??? 16. Januar 2003
Von t.kuerten
Format:Taschenbuch
Auf einem Gartenfest kündigt eine junge Frau der jungen Rechtsanwältin Maria Kallio an, etwas mit ihr bereden zu müssen. Als sich die beiden tags darauf treffen wollen, findet Maria die junge Frau tot in ihrem Garten. Der Freund der Toten wird als Tatverdächtiger verhaftet und bittet Maria um ihren Rechtsbeistand. Bald schon stellt sich der Verdacht ein, dass in der feinen Gesellschaft des Espooer Vororts Tapiola jemand ein dunkles Geheimnis birgt, denn auch der augenscheinliche Selbstmord der Schwester des Verhafteten vor mehr als einem Jahr scheint ein paar Merkwürdigkeiten aufzuweisen.

Der dritte bei rororo erschienene Lehtolainen-Krimi ist chronologisch gesehen nach „Alle singen im Chor" eigentlich der zweite Fall der jungen Rechtsanwältin Maria Kallio. Auch im Vorgänger-Roman konnte man bereits deutlich die Vorbilder Lehtolainens erkennen. Die Ankündigung einer Enthüllung, ein fester potentieller Täterkreis (Partygäste) und der Zusammenhang mit einem Verbrechen, das eigentlich weit vor der eigentlichen Handlung des Romans liegt. All dies lässt Parallelen zu den Ermittlern einer Agatha Christie schließen. Es kommt sogar vor, dass sich Kallio nach den grauen Zellen eines belgischen Detektivs sehnt und als Maria Marple bezeichnet wird.

Der Mordfall ist gut konstruiert, der Lokalkolorit wirkt authentisch und der Charakter der Maria Kallio sehr gut gezeichnet, zumal man eine klare Entwicklung in ihrer Persönlichkeit erkennen kann. Nur leider macht das alleine noch keinen guten Krimi aus. Kallio radelt die meiste Zeit von einem Gespräch zum nächsten, hat es mit einem widerborstigen und unkooperativen Kommissar und ansonsten auskunftswilligen Familienmitgliedern zu tun. Die Gespräche erscheinen mitunter fad und sobald Lehtolainen Action und Spannung einbauen will, scheint sie an ihre schriftstellerischen Grenzen gekommen zu sein. Viel zu plump begibt sich Kallio auch bei diesem Roman gegen Ende in Gefahr und überführt den wahren Täter. Die anderen bislang in Deutschland erschienenen Krimis von Lehtolainen gefielen mir besser.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannung zur Entspannung 10. Oktober 2007
Format:Taschenbuch
Ich habe dieses Buch als Urlaubslektüre eingepackt und eine gute Wahl getroffen.
Der Roman ist spannend geschrieben, keine langweiligen Phasen darin und gut beschriebene Charaktere. Von Mord über nicht alltägliche sexuelle Neigungen bis hin zu 'normalen' Problemen, Ängsten und Verhaltensweisen ist alles vorhanden, eine Familie mit Geheimnissen, eine neugierige Rechtsanwältin - einfach eine gute Geschichte, bei der man entspannen kann ohne sich zu langweilen.
Ideal für kuschelige Lese-Nachmittage und -Abende - oder, wie in meinem Fall, als Urlaubs- und Strandlektüre.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Bei Krimis darf man nicht zuviel von der Story verraten. Der Roman schließt inhaltlich an "Alle singen im Chor" an. Maria Kallio ist inzwischen im Helsinkier Vorort Tapiola mit einer der Personen aus dem Vorgängerkrimi zusammengezogen und arbeitet dort auch bei einem Rechtsanwalt. Dann geschieht ein Mord in der Verwandschaft ihres Freundes. Maria Kallio macht sich, meist radelnd, auf die Suche nach dem/der Täter(in). Das ist recht ereignislos inszeniert, im Grunde radelt Maria von einem Ort zum anderen, redet dort mit den Leuten (meistens trinkt sie auch was) und radelt dann weiter. Auch die im Klappentext genannte Bedrohung erfolgt eher undramatisch und wenig spannungsgeladen. Sowieso ist das ganze Buch ziemlich unspannend. Am Ende fällt dann Maria ein, wie alles zusammenpasst und sie stellt den/die Täter(in). Das Buch wirkt etwas konstruiert, es finden sich auch einige Hinweise auf andere Krimiautoren und wie diese jetzt die Geschichte vorantreiben würden. Insgesamt ziemlich bemüht. Was den Reiz des Buches ausmacht, ist wie so oft bei Krimis, das Lokalkolorit. Helsinki, v.a. aber Tapiola, wird in die Handlung eingeflochten, so dass man gerne den Stadtplan ausbreitet und die Stationen nachverfolgt (gegenüber dieser örtlichen Präzision stört aber die zeitliche sehr, einmal geht Maria nach 5 von der Arbeit heim, fährt zum Fitnessstudio, ist dort 1,5 Stunden, fährt nach Hause, fährt dann einige Stunden später nach Helsinki, hat dort eines ihrer Gespräche, fährt heim und ist, oh Wunder, um 9 Uhr wieder zu Hause). Schön, wenn auch etwas frustrierend, sind die Personen und deren Lebensverhältnisse gezeichnet. Erstaunlich der häufige und starke Alkoholgenuß, der offensichtlich zum Alltag gehört. Die Beschreibungen erinnern ein wenig an Kaurismäki Filme, offensichtlich ist an seiner Zustandsbeschreibung Finnlands und der Finnen einiges dran. Diese atmosphärischen Elemente machen das Buch noch lesenswert, aber die Story ist doch zu öde (Story 2 Punkte, Atmosphäre 4 Punkte). Das kann die Lehtolainen viel besser, besonders "Zeit zu sterben" ist sehr zu empfehlen. Da kommt eine klasse Story mit der Atmosphäre zusammen (ein glatter 5-Punkte Krimi). Auch "Alle singen im Chor" ist stärker, wenn auch nur etwas (dafür würde ich 3,5 Punkte geben)
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