„Auf den Gipfeln der Welt" erzählt in zwölf Kurzgeschichten von der Welt über den Wolken. Die Geschichten sind in der Ich-Form geschrieben, in denen Jon Krakauer von seinen Erlebnissen und seiner Erfahrung, sowie berühmten Bergsteigern berichtet. Auch bringt er ein wenig die Geschichte des Bergsteigens und die Entwicklung der verschiedenen Klettergeräte (speziell die des Eiskletterns) mit ein. Seine Erzählungen sind sehr abwechslungsreich und umfassen (fast) alle verschiedenen Arten des Kletterns (und noch ein wenig mehr). Sie handeln über das Bergsteigen, wie man es sich im allgemeinen vorstellt, Eisklettern, extreme Besteigungen des Everest und anderen Bergen, bis hin zu einer etwas ungewöhnlichen Canyonigtour. Sogar eine Geschichte über einen Gletscher-/Eisflieger, der Bergsteiger in großer Höhe auf Gletscherhängen absetzt, ist darunter. Die Geschichten sind allesamt spannend und interessant geschrieben. Vor allem aber angereichert mit des Autors eigener Erfahrung und seien eigene Sicht der Dinge, seinen Humor und seine Art des Schreibens (bzw. die des Übersetzers). Man muss such einfach fallen lassen, wird mitgerissen und steht unvermittelt neben dem Autor an einer Gletscherspalte des K2. Es entsteht eine Welt vor dem inneren Auge des Lesers, wie er sie wahrscheinlich noch nie gesehen, geschweige denn erlebt hat. „Auf den Gipfeln der Welt" ist ein Buch, nicht nur für Kletterer, sondern für alle, die spannende Geschichten lieben. Insbesondere für diejenigen, die schon immer verstehen wollten, warum Menschen ihr Leben an ein 19mm dickes Seil hängen (wenn sie überhaupt eins mit sich führen). John Krakauer versucht dies verständlich zu machen und vermittelt auf sehr verständliche weise, worin die Faszination der Berge und der Ruf der eisigen Höhen besteht. Also, viel Spaß beim lesen! ; )