Ich erinnere mich schon gar nicht mehr durch welchen Glücksfall ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin. Denn schon nach einigen Kapiteln wußte ich, "Auf dem Weg zu einem Freund" wird künftig zu meinen Lieblingsbüchern zählen. Diese Gewißheit habe ich, wenn ich beim Lesen nichts anderes mehr höre und denke, sondern nur noch fühle: innen ein kleines Stechen, im Herzen eine unbestimmte Wärme. Dann bin ich gefangen und "im Sog", wie es eine norwegische Rezension beschreibt.
Ein großes Lob an die Übersetzerin, die es geschafft hat, auch in der deutschen Fassung diesen wunderbaren Erzählton in schöner Sprache beizubehalten.
Das Lesen des Buches habe ich beendet, doch die Geschichte von Vilgot, seiner Familie, seiner Einsamkeit und das, was ihm passiert ist, auf dem Weg zu einem Freund und wie er den Elefanten angekettet gefangen hält, um ihn letztlich frei zu lassen und nach Hause zu schicken, all das bleibt bei mir.