An der italienischen Küste kreuzen sich die Schicksale bei einer Hochzeit. John Berger schuf mit Auf dem Weg zur Hochzeit einen Moment im Leben seiner Helden, die tragisch miteinander verschlungen sind. Wie geht man mit dem Sterben um, wenn man sich dem Tod angesichts der schweren, unheilbaren Krankheit Ninons stellen muß. John Berger ergibt sich nicht der Verzweiflung. Er beschreibt Menschen, die sich dem Schicksal stellen. Seine Trauerarbeit besteht darin, einzusehen, dass alles zum Leben gehört, die Liebe wie der Tod, das Fest wie das Verstummen. Dabei zeichnet er nach, dass es vor allem auf den Weg ankommt, wie man gelebt hat, wie man mit sich und anderen umgegangen ist. John Berger setzt seine Geschichte fast fotografisch um. Es bleiben Eindrücke, Momente, die mitten in der Bewegung festgehalten werden. Aus ihnen werden wir später das zusammensetzen, was wir bereit sind, für immer festzuhalten, indem wir uns daran erinnern.