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Produktinformation
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Coelho ist Mitglied einer alten katholischen Bruderschaft. Nachdem ihm die "Meisterweihe" versagt blieb, war sein einziger Ausweg auf diese Pilgerreise zu gehen und sich selbst zu finden. In dem Buch beschreibt er eindrucksvoll seine Entbehrungen und die spirituellen Prüfungen, denen er sich stellen musste. Wer jetzt bei diesem unterhaltsam geschriebenen Tagebuch auf eine Landschaftsbeschreibung in der Art eines Reiseführers oder Bildbandes hofft, wird hier allerdings enttäuscht. Ohne Bilder, sachlich aber unterhaltend, teilweise etwas mystisch und doch packend und anregend schildert Coelho die Erfahrungen, die er auf seiner Reise nach Santiago de Compostelo gemacht hat. Mit diesem Werk bringt Coelho das Wesentliche auf den Punkt -- das Leben! --Carsten Fleckenstein
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
194 von 197 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Titel des Buches wurde bei Neuauflage neu gewählt,
Von Peter Schneider (Region Stuttgart, Baden-Württemberg Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela (Taschenbuch)
Man muss wissen, dass dieses Buch erstmals 1987 in Brasilien erschienen ist. Damals ging "kein Mensch den Jakobsweg". Das Buch heißt im Original "O Diario De Um Mago". Die deutsche Erstausgabe erschien 1991 unter dem ziemlich stimmigen Titel: "Die heiligen Geheimnisse eines Magiers". Erst 1999 hat der Diogenes Verlag eine neue Auflage unter dem Titel "Auf dem Jakobsweg ... Tagebuch einer Pilgerreise nach S. de Compostela" auf den Markt gebracht. Und dieses Buch liegt heute noch vor.Die Wahl dieses Titels war marketingtechnisch sehr geschickt und ist heutzutage im allgemeinen Jakobsweg Hype umso besser (was den Verkauf des Buchs angeht). Viele Irritationen des Buches bzw. des Inhalts des Buchs sind aber durch die Wahl dieses Titels ausgelöst worden. Daher sind nicht die LeserInnen dumm, die sich über das Buch wundern, sondern der Verlag hat die LeserInnen nur unter dem Aspekt der Käuferinnen gesehen und ein wenig für dumm verkauft. Im Buch geht es tatsächlich auch um eine Pilgerreise über den Jakobsweg. Der Titel ist daher ganz streng genommen (bei einer gewissermaßen wörtlichen Auslegung) richtig. Man erfährt ganz viel über die Geschichte des Wegs. Über die Bedeutung des Wegs im Mittelalter. Dass auch z.B. Franz von Assisi diesen Weg schon gegangen ist. Und was Santiago de Compostela eigentlich heißt. Aber das wesentliche des Buches ist nicht die Funktion der Reisebeschreibung oder des Tagebuchs, sondern das Wesentliche ist der Weg zu sich selbst, den Paulo Coelho hier an sich - an seinem Leben erfährt und auch beschreibt. Paulo Coelho ist (oder war) Teil einer alten katholischen, von ihm R.A.M. genannten, Bruderschaft. Er nennt das hin und wieder auch "Tradition". Ich habe das nicht näher recherchiert, was sich dahinter verbirgt. Ich nehme an, ein Ableger der Tempelritter/des Templerordens. Die Tempelritter nehmen im Buch einen großen Raum ein. Und im Buch beschreibt er ganz viele Dinge, die mit dieser "Tradition" zu tun haben. Darunter sind ganz viele faszinierende Dinge, aber auch Dinge die etwas seltsam oder gar abstrus vorkommen. (ich will das auf keinen Fall abwerten) Es werden Meditationstechniken (Exerzitien genannt),aber auch geistige "Erlebnisse" beschrieben. Zum Beispiel findet Paulo Coelho seinen eigenen Engel (Schutzengel) und noch wichtiger seinen eigenen (persönlichen) Dämon (der in der Tradition Bote genannt wird.) Mit diesem, seinem Dämon spricht er in der Folge regelmäßig. An einer anderen Stelle lernt Paulo Coelho seinen eigenen Tod (ganz persönlich und von Angesicht zu Angesicht) kennen. Und auch seinen persönlichen Todestag. (Dies fand ich schon etwas abstrus) Ich will daher darauf hinweisen, dass dieses Buch auch ganz schön belasten kann. Menschen, die auf solche Dinge "labil" reagieren, können davon schon etwas mitgenommen werden. Auf der anderen Seite können Menschen, die einen tiefen (?) Einblick in diese Magie und auch Faszination erleben wollen, ganz viel aus diesem Buch mitnehmen. Es hat auch letztendlich ganz viel mit Jakobsweg zu tun. Denn Jakobsweg ist nicht nur eine sportliche Herausforderung, nämlich zwischen 700 und 2.500 km zu Fuß (je nach Startort) zurückzulegen. Sondern Jakobsweg ist tatsächlich eine Pilgerreise und daher auch "besinnlich" und vielleicht bzw. häufig auch Persönlichkeitsbildend bzw. -entwickelnd, weil es auch immer eine Reise zu sich selbst ist. Für wen ist das Buch denn nun geeignet? Für Leute die von Sakrileg begeistert waren und nun mehr von Gralssuche und Templerorden erfahren wollen. Für Leute die einen Einstieg in diese oben erwähnten Fragen (Dämonen, Engel, Reise zu sich selbst, Tod, Macht, persönliche Stärke) finden wollen. Aber auch für Leute die schon ganz viele Reisebeschreibungen vom Jakobsweg gelesen haben und die noch einen ganz besonderen Aspekt hinzufügen wollen. Es ist ganz sicher vollständig ungeeignet für ganz nüchterne Menschen, die alle übersinnlichen Dinge vollständig abtun. Ungeeignet für Menschen, die an keinerlei übergeordnetes Wesen glauben. Wie soll man das Buch nun zusammenfassend beurteilen? Das Buch ist eigentlich sehr gut. Daher 5 Sterne. Der Titel ist aber irreführend. Daher deutlicher Abzug? Ich vergebe 3 Sterne und hoffe, den Inhalt und Sinn des Buches deutlich ausgebreitet zu haben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Inspirierend & entspannend ... ABSOLUT LESENSWERT!!! ****,
Rezension bezieht sich auf: Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela (Taschenbuch)
-Für mich ist "Auf dem Jakobsweg" eins der besten Bücher, das Coelho bisher geschrieben hat. Selbstredend ist es kein obligatorischer Reisebericht bzw. Reiseführer (was Coelho sicher auch nicht beabsichtigt hat), sondern erinnert eher an die spirituellen Romane von Castaneda und Redfield; nur nicht ganz so tiefgreifend. Coelho's Geschichte ist für mich eine wunderbare Verschmelzung von Fiktion und Wirklichkeit, und lädt zum Nachsinnen ein. "Seine Abenteuer" sind nicht unbedingt spektakulär, aber gut und fantasievoll inszeniert. Und: Was in dieser Geschichte nun wirklich wahr oder reine Fantasie ist, das bleibt wohl das Geheimnis des Autors. Aber das ist ja bei vielen Büchern so ... Coelho verbindet hier Spiritualität, Mystik & Reglion mit (seiner) Realität, Tiefsinn & Weisheit. Meiner Meinung nach ist ihm das durchaus sehr gut gelungen! Ich finde Coelho's Pilgerreise einfach inspirierend und entspannend zugleich, und werde es sicher noch einmal lesen. Daher kann ich Coelho's Jakobsweg jedem wärmstens ans Herz legen, der sich beim Lesen einfach mal treiben lassen möchte. Und 4 Sterne erhält das Buch von mir nur, weil Coelho es meines Erachtens versäumt hat, im Prolog explizit darauf hinzuweisen, dass nicht alle Exerzitien zur Nachahmung bestimmt sind. (Exerzitien sind hierbei Übungen zur spirituellen Weiterentwicklung.) Andernfalls hätte ich das Buch mit ***** beurteilt!!! - Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Paulo Coelhos Pilgerreise nach Santiago de Compostela,
Von Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen (HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela (Gebundene Ausgabe)
Ich war auch in Santiago de Compostela und es ist schon lange her das ich die Schwarze Madonna dort sah und die Kraft dieser Kirche und des Ortes spürte. Das Buch AUF DEM JACOBSWEG von Paulo Coelho zeigt seine 1986 durchgeführte ungewöhnliche Pilgerreise auf und schließt mit einem Interview sowie einem Nachwort zum 20jährigen Jubiläum der Pilgerreise ab. Was es so Besonders macht? Ich denke es ist die Art und Weise der Reise, die Erfahrungen und die Begegnungen auf dem Pilgerpfad. Paulo Coelho hat diese Reise verändert, geprägt und sein Leben umgeschrieben - er war auf der Suche und er hat das was er suchte auch dort gefunden.Darf ich zuerst einmal den farbenfrohen Einband loben, sehr gelungen und sehr impressiv. Die Tauben und insbesondere die Muscheln als Sinnbild der Kirche von Compostela. Paulo Coelho hat Erkenntnis gesucht und sie wurde ihm verweigert, da er nicht voller Demut war. Er musste den Weg der Pilger gehen, um das zu finden was er nicht berühren durfte und wurde konfrontiert mit seinen inneren Ängsten und dem Feind, dessen Name Legion ist. Das Buch st wie eine spirituelle Reise in sein inneres Ich, er geht und öffnet sich, er geht und lernt dabei, er geht und es wird ihm gegeben. Am Ende der 700 Kilometer steht er vor der Kapelle und der Kirche und erreicht sein Ziel. Doch war es der Weg der bedeutsam war - nicht das Ziel. Seine Zweifel, seine Ängste und seine Gedanken machen das Buch zu einem interessanten Unterfangen diese Reise selbst nachzuvollziehen. Das Ende des Weges in Santiago de Compostela war der Anfang für ihn und es hat nicht aufgehört der Anfang zu sein. Damals gingen im ganzen Jahr nur 400 diesen Weg, heute sind es Hunderte jeden Tag im Jahr. Empfehlenswert Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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