Leider ist schon der Titel " Auf dem Acker " für den interessierten Leser genauso irreführend, wie das überraschende Schlusswort, dass es sich in dieem Buch nicht um einen Frankfurter, sondern um einen Offenbacher Hooligan handelt.
Von 387 Seiten finden weniger als zehn auf dem Acker ( bzw. szeneübliche Schauplätze ) statt. Ganze zwei Kämpfe - einer davon mit einer Nachwuchsauswahl. Dazu ein Länderspiel wo kaum was passierte. Stattdessen geht es auf weit über 250 Seiten um das Frankfurter Bahnhofsviertel oder das Privatleben des Autors. Wenn der szenekundige Leser nach weit über 200 Seiten vom ersten Fußballtag den Besuch des Spieles Eintracht gegen Hoffenheim liest, fragt er sich zu Recht, was er sich da gekauft hat.
Zum Vergleich : Im Buch " In kleinen Gruppen - ohne Gesänge " der Hamburger Hooligans gibt es in fast jedem Kapitel Ausschreitungen und es handelt sich nahezu ausschließlich nur um fußballnahe Themen - die dann auch noch mehr als weitgehend der Realität entsprechen.