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Auf Treu und Glauben: Commissario Brunettis neunzehnter Fall
 
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Auf Treu und Glauben: Commissario Brunettis neunzehnter Fall [Gebundene Ausgabe]

Donna Leon , Werner Schmitz
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 315 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (24. Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257067763
  • ISBN-13: 978-3257067767
  • Originaltitel: A Question of Belief
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.453 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Venedig kann sehr heiß sein: Im Sommer fliehen die Venezianer aus der stickigen Lagunenstadt. Doch aus Ferien in den kühlen Bergen wird für Commissario Brunetti nichts. Dafür sorgen eine Leiche und dubiose Machenschaften am Tribunale.

Über den Autor

Donna Leon, geb. 1942, verließ mit 23 Jahren New Jersey, um in Perugia und Siena weiterzustudieren. Seit 1965 lebt sie ständig im Ausland, arbeitet als Reiseleiterin in Rom, als Werbetexterin in London, an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Seit 1981 lebt und arbeitet sie in Venedig.Werner Schmitz wurde 2011 mit dem "Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis" ausgezeichnet. Er wurde für seine Übersetzungen zeitgenössischer amerikanischer Literatur, insbesondere für seine Übertragung der Romane Paul Austers geehrt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
85 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Brunetti wird müde 10. Juli 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Seit fast 20 Jahren ermittelt der Venezianische Commissario Guido Brunetti in seiner Heimatstadt. Seit fast 20 Jahren lieben ihn seine "Fans" für seine besonnene und mitfühlende Art und Weise. Und Donna Leon für ihre spannenden Kriminalfälle und die Familie Brunetti.

Aber irgendwie scheint so langsam wirklich die Luft raus, das muss man leider ganz klar so sehen. Ich habe alle 19 Fälle/Bücher gelesen. Was anfangs noch eine spannende, intelligente und einfühlsame Krimiserie war, verkommt mehr und mehr zur Pflichtübung. Aus alter Tradition liefert Frau Leon Jahr für Jahr einen neuen Brunetti ab. Jahr für Jahr freue ich mich drauf, obwohl ich es schon seit geraumer Zeit besser weiß: An die Qualität der Bände aus den Anfangsjahren reichen die "Neuen" schon längst nicht mehr heran.

Der vorliegende 19. Fall Auf Treu und Glauben setzt dem Ganzen die Krone auf. Ich muss mich, eine Woche nach dem Lesen des Buches, schon anstrengen, um mich überhaupt noch daran zu erinnern, worum es in eigentlich ging. Daran krankten schon die letzten 2, 3 Brunettis: Es fehlt an Struktur, es fehlt an einem wirklich spannenden Kriminalfall. Leons Krimis waren nie laut, schnell und blutrünstig. Aber immer gut konstruiert und spannend bis zum Schluss.
Diesmal geht es um' ja, worum geht es eigentlich? In erster Linie ist es heiß in Venedig. Sehr heiß. Nichts so wahnsinnig ungewöhnliches im Sommer, aber doch immerhin wichtig genug, um es beinahe zum Hauptgegenstand des Romans zu machen. Paola Brunetti und die beiden "Kinder" werden kurzerhand in den Urlaub nach Tirol verbannt. Brunetti muss daheim bleiben und in Venedig (wo es sehr heiß ist, falls das keiner mitbekommen haben sollte) ermitteln. Das Mordopfer ist ein kleiner Beamter, von allen als korrekt und freundlich beschrieben von niemandem so wirklich gemocht. Mit Mitte 50 lebt er noch bei seiner Mama, und Brunetti und sein Assi Vianello sollen rauskriegen, der dem armen Mann (bei der Hitze!!) eins über den Schädel gebraten hat.

Die Ermittlungen schleppen sich so dahin (es ist aber auch recht heiß in Venedig'). In erster Linie sitzen Brunetti und Vianello beim Kaffee oder essen Sandwiches und klönen ein bisschen über den Fall. Die alte Leier über die Ungerechtigkeit der Welt, das Ungleichgewicht der Machtverhältnisse und die Bestechlichkeit der italienischen Beamten. Nebenbei besprechen sie noch die Probleme mit Vianellos Tante (gähn...), die all ihr Geld zu einem Wahrsager trägt und sich ausnutzen lässt. Selbst von mir sonst so sehr geschätzte Signorina Elettra ist inzwischen zu einem blassen Abziehbild ihrer selbst verkommen.

Dieser "Fall" war nicht spannend, die Ermittlungen schon gar nicht. Es zog sich wie Kaugummi, und am Ende hatte ich schon fast vergessen, wer überhaupt ermordet worden war. Lieblos und stereotyp werden die Charaktere gezeichnet, es ist nichts mehr übrig geblieben von den einst so intellektuellen Gesprächen und philosophischen Erörterungen Brunettis.
Er ist müde, so scheint mir, und vermutlich trifft das auch auf seine Schöpferin zu. Ich werde Brunettiromane lesen, solange welche veröffentlicht werden, einfach weil man die Hoffnung so ungerne aufgibt, dass da vllt doch nochmal was kommt, das einen mitreißt und an alte Glanzzeiten anknüpfen kann. Allerdings hoffe ich das schon seit Jahren ' vergeblich.

Insgesamt wirklich kein Buch, das man gelesen haben muss ' allenfalls Pflichtlektüre für eingefleischte Fans. So rein der Vollständigkeit halber.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
einfach zu heiß in Venedig 7. September 2011
Von Raven
Format:Gebundene Ausgabe
Brunettis neunzehnter Fall hat mich etwas enttäuscht. Der Stil der Autorin scheint immer klischeehafter (oder lustloser) zu werden, es gibt unlogische Bemerkungen (...."sie hatte die stämmige Gestalt einer Osteuropäerin".....), und die Protagonisten, mir alle sehr lieb geworden, entwickeln sich nie weiter, egal ob es sich um Elettra handelt oder Vianello oder Patta u.a.
Und wenn auf etwa jeder zweiten Seite in irgendeiner Weise die Sommerhitze Venedigs thematisiert wird, ist bei einem Buch von gut 300 Seiten die Schmerzgrenze auch überschritten, zumal diese Tatsache mit den Fällen rein gar nichts zu tun hat.
Andererseits liebe ich Brunetti, seine Gedanken, sein Lebensgefühl; mir würde es schon manchmal ausreichen so über ihn zu lesen, ohne dass Verbrechen passieren.
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54 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hitze in Venedig 28. Mai 2011
Von Gospelsinger TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist heiß in Venedig. So heiß, dass es für die Einheimischen kaum noch auszuhalten ist und sie daher versuchen, die überhitzte Stadt zu verlassen. Auch Brunetti wünscht sich in kühlere Gegenden und kann es kaum noch abwarten, mit seiner Familie nach Tirol in Urlaub zu fahren.
In der Questura ist ohnehin nicht viel los. Brunetti hat sogar Zeit, sich um Vianellos Probleme mit dessen Tante zu kümmern. Zia Anita interessiert sich in letzter Zeit nämlich viel zu sehr für Horoskope und Kartenlegen und läuft Gefahr, auf einen Scharlatan hereinzufallen.
Und dann tauchen noch Dokumente auf, die auf unsaubere Machenschaften im Gericht hindeuten.
In der Hitze gehen die Ermittlungen nur sehr langsam voran. Selbst die Verbrecher sind nicht besonders aktiv. Mit Ausnahme der Taschendiebe natürlich, denn die Touristen lassen sich von der Hitze nicht abschrecken und strömen wie immer massenweise in die Stadt.
Endlich, nachdem Paola sich entschieden hat, welche Bücher sie mitnimmt, sitzt Brunetti mit seiner Familie im Zug nach Bozen. Aber da klingelt Brunettis Telefon ' in Venedig ist ein Mord geschehen. Brunetti fährt also mit dem nächsten Zug gleich wieder zurück, um trotz Hitze, Korruption, Lügen und Scheinheiligkeit zu ermitteln und sich dabei mal wieder mit Vice-Questore Patta abzuärgern.
Wie in jedem Jahr wurden die Erwartungen, die ich an einen Brunetti-Krimi habe, voll erfüllt. Eine ordentliche Portion Lokalkolorit, das mich von Italien träumen lässt, die gewohnten Charaktere, die mir ans Herz gewachsen sind, und eine ruhige Krimihandlung, in der ein aktuelles politisches Thema aufgegriffen wird. Natürlich ist das Buch auch so gut wie immer geschrieben und liest sich flüssig. Am besten mit einem Spritz.
Und jetzt warte ich schon wieder auf das nächste Jahr'
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Die neuesten Kundenrezensionen
Etwas uninspirierter Roman mit eindimensionaler Handlung
Das die Donna Leon Bücher keine klassischen Krimis sind, hat sich sicherlich schon weit herum gesprochen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von housemeister71 veröffentlicht
die Luft zu heiß?
Donna Leon's Krimis leben vom Charme und Zauber, den Venedig noch immer auf Millionen Menschen ausübt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Knasterbax veröffentlicht
Übersetzung
Ich habe das Buch nach 20 Seiten weggelegt, aber weniger als 1 Stern kann man nicht vergeben. Meine Meinung: Die Übersetzung ist qualitativ nicht mehr mit früheren... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Bücherwurm44 veröffentlicht
Langweiliger denn je!
Und das für mittlerweile 23¤ für die gebundene Ausgabe.... Ich habe mischende letzten 3 Bände schon geärgert und werde nun keinen Brunetti mehr kaufen.
Vor 3 Monaten von M. Bernreuther veröffentlicht
Es ist heiss in Venedig
Dies ist mein nun 19 Buch das ich aus dieser Reihe gelesen habe, aber das bisher langweiligste Buch der gesamten Reihe. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Skywalker veröffentlicht
Super Qualität, super Preis!
Der Zustand des Buches war sehr gut, fast wie neu! Der Preis dafür echt ok!
Auch die Lieferung erfolgte prompt.
Ich kann den Verkäufer nur weiterempfehlen.
Vor 6 Monaten von Ellen Patzelt veröffentlicht
Mamma mia Donna und Brunetti
Der inzwischen 19.! Fall wird von Commissario Brunetti gelöst. Aber das schafft er wie im letzten Buch und trotz großer Sommerhitze nicht ohne die Beziehungen und... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Martin Ludwig veröffentlicht
Neuer Fall Brunetti..
Mal wieder schafft es die Autorin eine glaubwürdige Geschichte und mischt Sozialkritik und ihren Commissario mit seiner Familie und Kollegen, mit unter. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Yvonne veröffentlicht
Lange gewartet - dann war der 19. Fall endlich da!
Vom ersten bis zum 19. Fall habe ich alle Teile begeistert gelesen.
Auch dieses mal hat mich Donna Leon nicht enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von hwolfste veröffentlicht
Auf die bisherige Weise hat die Reihe zwar eine wirtschaftliche...
Wenn der Erfolg zu groß wird, und der Druck steigt, in jährlicher Folge ein neues Buch vorlegen zu müssen, da gehen nicht nur langsam die Ideen aus, sondern es... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Winfried Stanzick veröffentlicht
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