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Auf den Spuren der Konquistadoren
 
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Auf den Spuren der Konquistadoren [Gebundene Ausgabe]

Michael Wood , Ursula Blank-Sangmeister
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Reclam, Ditzingen; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150105153
  • ISBN-13: 978-3150105153
  • Größe und/oder Gewicht: 25 x 19,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 797.453 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.09.2003
Als Fachhistoriker für die Conquista ist Rezensent Hort Pietschmann der Ansicht, dass attraktiv gemachte Bücher wie dieses - (wie wir lesen auch apart bebildert, mit Kartenskizzen reich versehen und flüssig geschrieben) - zwar eine wichtige Funktion als Einladung zur Beschäftigung mit dem Thema hätten, jedoch ein fachhistorische Rezension gänzlich unangebracht sei. Denn es handelt sich, lässt er uns wissen, um ein Buch zu einer Fernsehsendung, also Wissenschaft für ein "vor Fußnoten eher zurückschreckendes Publikum". Dennoch scheint alles Wesentliche zum Thema im Buch enthalten zu sein, und zwar auf einem Niveau, das im Autor berechtigte Hoffnungen zu wecken scheint, einige Leser eines Tages in seinem Hörsaal wiederzutreffen. "Freilich bedarf dann die Arbeit mit den wissenschaftlichen Texten und Quellen meist einer vorgeschalteten Phase der Dekonstruktion des Vorwissens, um dann bei Null wissenschaftlich anfangen zu können." Auch in dieser Hinsicht sei das Buch empfehlenswert, wie Pietschmann sibyllinisch hinzufügt.

© Perlentaucher Medien GmbH

Über den Autor

Der Autor Michael Wood, in Manchester geboren, studierte in Oxford u.a Geschichte und arbeitete als Journalist, Rundfunkreporter und Dokumentarfilmer.


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Im Allgemeinwissen der meisten Menschen werden selbst die größten Einschnitte in der Weltgeschichte auf wenige Einzelheiten reduziert - und die sind oft noch falsch. Ein Beispiel dafür ist, dass die spanischen Eroberer des frühen 16. Jahrhunderts deshalb so leichtes Spiel mit Südamerikas Ureinwohnern gehabt hätten, weil diese sie für Götter gehalten hätten und ihnen waffentechnisch überlegen gewesen seien.
Dass diese Geschichte so zu einfach wiedergegeben ist, beschreibt Michael Wood in seinem Buch, das als Nebenprodukt einer Reihe von Filmen entstanden ist, die er u. a. im Auftrag der britischen BBC gedreht hat. Seine Recherche hatte sich dabei nicht auf die Lektüre verstaubter Manuskripte beschränkt, sondern er hatte sich im eigentlichen Sinne auf die Spuren der Konquistadoren gemacht und war auf dem Amazonas, in Mexiko und Peru unterwegs.
Das Ergebnis kann sich lesen lassen: In vier großen Kapiteln lernt der Leser viele bislang unbekannte Details kennen. Die erste Hälfte bilden die Geschichten um Hernan Cortés und seine Zerstörung des Aztekenreiches in Mexiko sowie um Francisco Pizzaro und sein blutiges Vorgehen bei den Inka in Peru. Die zweite Hälfte beleuchtet zwei Männer, deren Taten unblutiger und wahrscheinlich deshalb unbekannter sind. Aber gerade sie waren es, die mit ihren Reisen zu neuen Erkenntnissen der unerforschten Regionen und Menschen beigetragen haben. Zum einen ist es Francisco Orellanas Fahrt den Amazonas entlang, die sich aus der Not auf der Suche nach dem sagenhaften Goldland El Dorado ergeben hatte. Zum anderen ist es Cabeza de Vacas jahrelanger Aufenthalt im Grenzgebiet zwischen den heutigen USA und Mexiko, nachdem er als Schiffbrüchiger überlebt hatte.
Das Buch ist verhalten mit Fotos, Reproduktionen alter Gemälde und aufschlussreichen Routenkarten illustriert. Neben der gelungenen Präsentation des intensiv recherchierten Inhaltes erhöht die überdurchschnittlich gute Papierqualität das Gefühl, ein wirklich gutes Buch in Händen zu halten.
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