Der zweite Band der Falken-Saga, "Auf der Spur des Falken", fand ich um einiges besser als der erste Teil, "Im Zeichen des Falken".
In diesem Band sind Tobias und sein muslimischer Freund Sadik auf der Flucht vor dem hinterhältigen Grafen Armin von Zeppenfeld, der nach wie vor hinter dem sagenumwobenen Falkenstock her ist. Doch nicht nur vor Zeppenfeld müssen sich die Beiden in Acht nehmen, denn auch als Reisende auf der Landstrasse drohen ihnen viele Gefahren.
Schliesslich gelangen sie nach Paris, wo auch Tobias und Sadik in den Strudel der Ereignisse der ausbrechenden Juli-Revolution geraten und bei diesem Abschnitt des Buches lernt man in Geschichte wieder etwas hinzu, wie bei jedem Schröder-Roman.
Am spannendsten fand ich die Begegnungen mit den Leuten der Landstrasse, die Tobias und Sadik auf ihrer Reise machten, denn meistens waren diese Menschen recht zwielichtige und hinterlistige Typen.
Auch die Juli-Revolution in Paris fand ich sehr spannend, da Tobias und Sadik mitten ins Geschehen geraten und auch in den Kämpfen in Paris mitwirken.
Wer vom ersten Band nicht richtig überzeugt ist, sollte sich jedoch den zweiten Band auf keinen Fall entgehen lassen, denn an Spannung und einer guten Portion Geschichte fehlt es nicht!