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Gleich zu Beginn des Buches findet sich zum Beispiel der Spruch: "Nur wer früh aufsteht, wird in der Landschaftsfotografie vom lieben Gott belohnt." Da Heeb dieses Motto verinnerlicht hat, beschert er dem Leser faszinierende morgendliche Lichtstimmungen über australischen Wüsten, neufundländischen Buchten und kanadischen Wasserfällen. Doch auch zu anderen Tageszeiten gelingen dem mittlerweile nach Oregon ausgewanderten Schweizer fantastische Bilder. Aufgrund seiner Fähigkeit, die vorherrschende Atmosphäre gekonnt auf Zelluloid zu bannen, wähnt sich der Leser wahlweise bei der Abendandacht am Grabmal von Hassan II., in den pompösen Ladenzeilen des nächtlichen Las Vegas oder Auge in Auge mit eindrucksvoll bemalten australischen Aborigines. Auch für Leute, die selbst nicht fotografieren, sind die teils großformatigen Aufnahmen die reinste Augenweide.
Dass aber auch diejenigen nicht zu kurz kommen, die sich Input für ihre eigene Fotokarriere erhoffen, dafür sorgen sowohl ein eigener Technikteil, der sich vornehmlich mit Materialfragen beschäftigt, als auch Detlev Motz. Der langjährige Redakteur bei der Fachzeitschrift ColorFoto beschreibt die Entstehungsgeschichte der Heeb'schen Bilder -- und worin jeweils die Besonderheit aus der Sicht eines unabhängigen Experten liegt. Viele Tipps wenden sich an wahre Profis, ja Berufsfotografen. Besonders deutlich macht dies das Kapitel "Wie vermarkte ich eine Idee?". Und dazu meint Christian Heeb: "Nur wer sein ganzes Leben auf die Reisefotografie ausrichtet, hat eine reelle Chance darin zu bestehen." --Christina Falkenberg
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Schöne Bilder aber eher nichtssagende Beschreibungen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Auf Reisen fotografieren (Gebundene Ausgabe)
Ich habe einige Seiten dieses Bandes Probe gelesen. Das Buch zeigt zwar wirklich schöne Bilder, die Texte sind aber doch sehr knapp und nichtssagend. Eine Kostprobe: "In privaten Game Reserves wie in Afrika bieten sich den Fotografen ideale Bedingungen für optimale Tierfotos. Naturparks wie ... sind grandiose Safarigebiete. ... In Kanada hatte ich einmal das Glück einen Luchs per Zufall bei einer Mittagspause zu fotografieren. Das Glück ist immer eine wichtige Komponente. ...Als ich in der Kalahari mal austreten musste, merkte ich, daß ich von den Schakalen beobachtet wurde. Natürlich hatte ich auch da mein 300mm Tele dabei." Ausreichend? Also merke, zum Fotografieren braucht man Glück und ein 300mm Tele beim Austreten. Insgesamt finde ich dies eher mager. Der ambitionierte Amateur möchte doch sicherlich etwas mehr Informationen haben und sich nicht durch ein derart langweiliges und nichtssagendes Gelabere kämpfen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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