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Auf Reisen Taschenbuch – 7. Oktober 2011


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 4 (7. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 359616012X
  • ISBN-13: 978-3596160129
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,7 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 378.483 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Mehr über den Autor

In Wien wurde Stefan Zweig als zweiter Sohn eines reichen Fabrikanten am 28. November 1881 geboren. Schon während seiner Gymnasialzeit verfasste er Gedichte, nahm dann in Wien das Studium der Literaturgeschichte auf und begann zu reisen - durch Europa ebenso wie nach Tunesien oder Mexiko. Als Übersetzer des Franzosen Romain Rolland oder des Belgiers Emile Verhaeren machte er sich ebenso einen Namen wie durch seine eigenen Werke. Der Zweite Weltkrieg, Bücherverbrennung und Verfolgung ließen Zweig schließlich nach Brasilien emigrieren. Unter dem Eindruck deutscher Kriegserfolge und erschöpft von unfreiwilliger Migration sowie dem Verlust seiner - vor allem auch geistigen - Heimat Europa nahm sich der Sechzigjährige zusammen mit seiner Frau Lotte am 23. Februar 1942 das Leben.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren, lebte von 1919 bis 1934 in Salzburg, emigrierte von dort nach England und 1941 nach Brasilien. Sein episches Werk machte ihn ebenso berühmt wie seine historischen Miniaturen und die biographischen Arbeiten. Am 23. Februar 1942 schied er in Petrópolis, Brasilien, freiwillig aus dem Leben. Seine von einer vergangenen Zeit erzählenden Erinnerungen »Die Welt von Gestern« erschienen posthum.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Häfen und Bahnhöfe, sie sind meine Leidenschaft. Stundenlang kann ich vor ihnen stehen und warten, bis eine neue brausende Welle mit Menschen und Waren die schon zerflutete überrollt, ich liebe die Zeichen, die geheimnisvollen von Stunde und Fahrt, die Schreie und Geräusche, bunt und dumpf, die deutsam ineinanderklingen. Jeder Bahnhof ist anders, jeder reißt eine andere Ferne in sich hinein, jeder Hafen, jedes Schiff bringt andere Fracht. Sie sind die Welt in unseren Städten, die Vielfalt in unserem täglichen Tag.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Katharina Laumeier am 19. Dezember 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Stefan Zweig's Feuiletons und Reiseberichte erstrecken sich von 1902 bis 1940. Als 23-jähriger fühlte Zweig die Notwendigkeit, aus dem Alltag auszubrechen - das Reisen als willkommene Flucht vor Routine und Konformität. Seine Unrast führte ihn quer durch Europa bis nach Nordafrika, später dann auch nach Nord- und Mittelamerika, nach Russland und Indien. Stefan Zweig's zum Teil sehr persönliche Reiseimpressionen spiegeln die wankenden Werte einer Zeit im Umbruch - eine Welt, die er am Ende seiner Aufzeichnungen nicht mehr verstand. Diese Reiseberichte seien all denen empfohlen, welchen Die Welt von Gestern gefallen hat. Aber auch dem Leser, der auf der Suche nach dem alten Europa und einer verlorenen Zeit ist, sei dieses Buch an's Herz gelegt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dichtung&Kritik am 17. Februar 2008
Format: Taschenbuch
Reisen - das bedeutet für Stefan Zweig auch Flucht vor dem Alltag und dem Leben. Ein anderer sein. Wieder Hinsehen lernen. In der schönen Sprache der Jahrhundertwende 1900 lässt er uns Leser (und damalige Leser, denn die hier vorliegenden Essays erschienen zwischen 1910-1940 in aktuellen Tageszeitungen) teilhaben an seinem Blick: Wir reisen mit ihm Nach Paris, London, New York, in die Provence und nach Russland, nach Ostende, Brügge, Antwerpen und nach Salzburg und sehen durch seine Augen das alte Europa und die Wege, die Zweig darin gegangen ist.
Da ist der Hyde Park im Nebel, die Kathedrale Chartres, die im Strom der Zeit in Stille überdauert, die feiernden Gassen von Montmartre, Ostende mit seinen reichen Gästen, da sind die stillen Klostergänge, die versteckteren Brunnen und die Falten in den Gesichtern der Menschen: Zweig, mit seiner unvergleichlichen Sensibilität sieht nicht nur hin, sondern schenkt uns in seinem Blick einen Kosmos.

Trotzdem bleibt dieses Buch anstrengend zu lesen. Allzu schnell müssen wir modernen Leser nämlich Stefan Zweig quer durch sein Leben und die Länder folgen, Artikel hinter Artikel, chronologisch. Natürlich ist hier -ausser der Zweigschen Stimme - kein eigentlicher roter Faden vorgesehen, was das Ganze für uns heute zu einer Sammlung von Kurzgeschichten oder Betrachtungen macht, in der man sich immer wieder neu überzeugen muss, jetzt gleich mit ihm weiterzureisen. Ein Lob auf den Fischer Verlag, der ein so ungewöhnliches Buch in unserer hektischen Zeit der Oberflächenromane veröffentlicht hat.
Ein Schmuckstück für Zweigleser, ein Geschenk aus der Jahrhundertwende, ein Mosaik des damaligen Lebens, unendliche Blicke und Betrachtungen - aber ein Sammelsorium, das man sich irgendwie selbst erschließen muss, weil es sich nicht von selbst einheitlich zusammenhalten kann. Dann aber lesenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Joroka TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 5. September 2011
Format: Taschenbuch
Ich bin durchaus kritisch an dieses Buch herangetreten. Was bringt es, über 100 Jahre bis ca. 70 Jahre alte Reiseberichte zu lesen, selbst wenn sie ein Stefan Zweig geschrieben hat? Nach anfänglichen Anpassungsschwierigkeiten in den Schreibstil von Zweig erschloss sich mir aber zunehmend der Schatz, der dieses Buch zu bieten hat. Es ist ein Blick in eine vergangene Zeit, vielleicht zu Städten/Plätzen, die man selber bereits besucht hat, die aber in der alten Beschreibung vertraut fremd wirken. Ein kleine Zeitreise, mit Liebe zum Detail und mancher poetischer Anwandlung.

Stefan Zweig reiste gerne. Er nimmt uns mit nach Belgien (Brügge, Lüttich, Löwen, Antwerpen),
Frankreich (Provence), England (London, Oxford), Indien, Kanada, USA, Italien, Galizien, Österreich (Salzburg, Wien), Schweiz und Russland.

Schön ist auch die Entwicklung seines Stiles von den Anfängen 1902 bis zum letzten Reisebericht in den späten 30igern zu verfolgen. Die letzte Geschichte 'Das Wien von Gestern' im Jahre 1940 ist der letzte Eintrag und kein Reisebericht im engeren Sinn mehr sondern ein Rückblick in eine schon damals verlorene Welt. Stefan Zweig begab sich Anfang 1942 freiwillig auf seine letzte Reise ohne Wiederkehr.

Ich habe das Buch größtenteils auf Reisen gelesen. Wie passend.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Stefan Zweig war ein begnadeter Schriftsteller und setzte, parallel zu seinem zeitgleich lebenden Schriftsteller-Kollegen Thomas Mann, mit bildreicher Wortakrobatik Zeichen für eine ganze Schriftstellergeneration der Jahrhundertwende. Die kurz vor seinem Tod erschienene "Schachnovelle" bleibt unvergessen.

Mit dem vorliegenden Werk folgt Stefan Zweig in mitreißender Prosa seinem unendlichen, nie versiegenden Fernweh. ("Jeder Mensch wird besser, wenn er redlich das Gute zu bewundern weiß".) Schwärmerisch, hingebende Beschreibungen, zum Beispiel über das belgische Brügge ("...es weht nur ein summendes Brausen empor, undeutlich und zauberisch wie die Vinetaglocken über dem sonntäglichen Heere...") oder über das spanische Sevilla, welches aus seiner Sicht zwar nicht Spaniens Symbol darstellt aber Spaniens Lächeln ("...und breit quillt, zu Gärten und Alken vertropfend, die farbige Fülle einer wunderbaren Flora in die Stadt...").

Ganz wehmütig wird Stefan Zweig in seinem Essay über Salzburg, dem "nördlichen Rom", oder seiner in Heimweh versinkenden Abhandlung über die geliebte Heimatstadt Wien, "...der Falstaff unter den Städten, der grobe, witzige und lustige Genießer..., auf den die Deutschen mit einer gewissen Verachtung herabsahen, wie auf Kinder, die partout nicht den Ernst des Lebens begreifen wollten". Zu dieser Zeit saß Stefan Zweig längst als jüdischer Emigrant im brasilianischen Exil und hätte etwas darum gegeben, "...wieder im Schnellzug zu sitzen und das rasche Rattern der Räder unter mir zu hören, meine liebste Musik..."
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