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Auf Messers Schneide
 
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Auf Messers Schneide

Tyrone Power jr. , Gene Tierney , Edmund Goulding    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,80 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Tyrone Power jr., Gene Tierney, John Payne
  • Regisseur(e): Edmund Goulding
  • Komponist: Alfred Newman
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono), Spanisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 5. September 2005
  • Produktionsjahr: 1946
  • Spieldauer: 139 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000A6QY22
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 44.363 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Der Flieger Larry Darrell (Tyrone Power) kehrt nach dem ersten Weltkrieg als gebrochener Mann zurück. Erschüttert vom Grauen des Krieges, löst er die Verlobung mit der reichen Erbin Isabel (Gene Tierney) und begibt sich auf eine Reise ins Ungewisse. Seine Odyssee führt ihn nach Paris zu Schriftstellern und Malern, in die Tiefen eines Kohlebergwerks, bis in die Höhen des Himalaya. Doch die Schatten der Vergangenheit holen ihn ein, als er Jahre später Isabel und seiner Jugendfreundin Sophie (Anne Baxter) begegnet...

Die Erstverfilmung von Somerset Maughams Bestseller mit den damaligen Superstars Tyrone Power, Gene Tierney, Anne Baxter und Clifton Webb erhielt 5 Oscar®-Nominierungen. Für Tyrone Power war es der Durchbruch als ernsthafter Charakterdarsteller, Anne Baxter erhielt einen Oscar® für ihre Darstellung der Sophie, deren tragisches Schicksal eine Katastrophe auslöst. AUF MESSERS SCHNEIDE wurde ein großer Erfolg an den Kinokassen und galt als einer der besten Filme des Jahres.

Produktbeschreibungen

Der Flieger Larry Darrell (Tyrone Power) kehrt nach dem ersten Weltkrieg als gebrochener Mann zurück. Erschüttert vom Grauen des Krieges, löst er die Verlobung mit der reichen Erbin Isabel (Gene Tierney) und begibt sich auf eine Reise ins Ungewisse. Seine Odyssee führt ihn nach Paris zu Schriftstellern und Malern, in die Tiefen eines Kohlebergwerks, bis in die Höhen des Himalaya. Doch die Schatten der Vergangenheit holen ihn ein, als er Jahre später Isabel und seiner Jugendfreundin Sophie (Anne

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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Larry Darrell (Tyrone Power), einem jungen Amerikaner, fällt es schwer, sich seit der Rückkehr aus dem Krieg in den normalen Alltag einzufügen. Obwohl er mit Isabel (Gene Tierney) verlobt ist und eine Anstellung auf ihn wartet, treibt es ihn auf der Suche nach dem Sinn des Lebens fort von zu Hause. Seine Rastlosigkeit führt ihn nach Paris und anschließend nach Indien, wo er seine innere Ruhe und seinen Weg wiederfindet.
Szene in Indien:... Ind. Weiser: "Was führt Dich zu mir, mein Sohn?" Larry: "... Ich bin gekommen, um zu lernen. Schon seid Ende des Krieges bin ich auf der Suche nach etwas, etwas, daß ich noch nicht einmal in Worte fassen konnte. ... Für meine Freunde bin ich ein Streuner, der sich vor der Verantwortung drückt, ich kann meine Suche nicht einmal denen begreiflich machen, die ich liebe." Ind. Weiser: "Du hast die lange Reise auf Dich genommen, um nach der Weisheit zu suchen... Der Weg zur Erlösung ist schwierig zu beschreiten. Du mußt ihn dir vorstellen, wie die scharfe Schneide eines Messers"...
Nach Jahren kehrt Larry in die normale Welt nach Paris zurück.
Isabel ist mittlerweile mit Gray Maturin (John Payne) verheiratet und hat zwei Töchter. Beim Börsenkrach 1929 haben sie alles Geld verloren und sind jetzt auf die Unterstützung von Onkel Elliot (Clifton Webb) angewiesen, der Gesellschaften in adligen Kreisen gibt. Bei einem gemeinsamen Abend im Pariser Nachtleben treffen Isabel, Larry, Gray und W.S. Maugham eine frühere Jugendfreundin von Larry, Sophie (Anne Baxter) wieder. Sie ist dem Alkohol verfallen, seit ihr Mann Bob und ihre Tochter bei einem Autounfall ums Leben kamen. Als Larry ihr helfen will, erwachen in Isabel eifersüchtige Gefühle, denn noch glaubt sie, daß sie Larry für sich zurückgewinnen kann...
Geschickt zusammengehalten wird der Handlungsfaden durch das regelmäßige Erscheinen einer Person auf der Bühne des Geschehens: William Somerset Maugham (Herbert Marshall), der genauso wie in seiner 1944 veröffentlichten Romanvorlage, den Lebensweg der handelnden Personen immer wieder kreuzt.
Diesen grandiosen Film aus dem Jahre 1946, von Darryl F. Zanuck produziert, könnte man mit Superlativen einfach nur so überschütten. Erstens bietet er ein Aufgebot an bereits gestandenen und nachrückenden Schauspielerstars auf. Zum Zweiten ist diese komplexe und keinesfalls auf ein tränenreiches Happyend ausgerichtete Handlung überzeugend inszeniert worden, untermalt von der Musik Alfred Newman's (schrieb auch Musik zu "Im Zeichen des Zorro"). Der Film wurde für 4 Oscar's nominiert, u.a. für Bester Nebendarsteller, Bester Film und erhielt einen für die beste Nebendarstellerin, Anne Baxter als Sophie MacDonald. Ihre Auftritte haben mich richtig erschüttert. Sie ist vollkommen in ihrer Rolle aufgegangen.
Neben dieser Glanzleistung hat mich vor allem Tyrone Power (1913-1958) beeindruckt. Er, der bis dahin in Abenteuerfilmen, wie der "Der Pirat" und "Im Zeichen des Zorro" begeisterte, schaffte mit dieser überragenden schauspielerischen Leistung den Durchbruch als ernsthafter Charakterdarsteller. Herausheben möchte ich die Szene in den ind. Bergen, als der Weise ihn aufsucht. Er strahlte in diesem Moment etwas Übernatürliches aus, als ob ihn das "Göttliche" berührt hätte.
Er hatte erkannt, was der Weise ihm anfänglich sagte: "Das wahre Glück lernen wir aber nur, wenn wir lernen, daß es aus uns selbst
heraus entstehen muß."
Die DVD wartet mit einer ausgezeichneten s/w-Bildqualität auf und mit für alle Filmfans interessanten Extra's auf bzw. in der DVD.
Fazit: Ein bemerkenswertes und unvergessliches Filmereignis!!!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bei diesem Film handelt es sich um eine der beste Roman-Verfilmungen, die ich kenne: das Buch ist (natürlich gekürzt) sehr gut umgesetzt und die Schauspieler füllen die Figuren der Geschichte sehr genau mit Leben. Zwar mag so manche Geste und manches Bild für heutige Augen etwas zu pathetisch sein: die Wirkung ist und bleibt aber immer glaubwürdig. Ein Film aus einer Zeit, als es noch gute Drehbücher und Schauspieler gab. Vor allem Anne Baxter als Jugendfreundin Sophie, die nach dem Tod ihres Mannes und Kindes dem Alkohol verfällt, hat den für diese Leistung gewonnenen Oscar mehr als verdient! Ebenfalls beeindruckend: Clifton Webb als versnobter Elliott Tempelton, dessen einziger Lebensinhalt es ist, sich auf Dinnerparties "im einzigen zivilisierten Land der Welt" (gemeint ist Frankreich) der High-Society zu präsentieren.
Erzählt wird in Maughams berühmten Entwicklungsroman (der im Film als Erzähler in persona, gespielt von Herbert Marshall, auftritt) die Geschichte des Kriegsfliegers Larry Derrell (Tyrone Power), der sich so ganz und gar nicht den üblichen Konventionen beugen will, nach Wissen und Erleuchtung strebt. Daran scheitert auch die Verlobung mit der reichen und attraktiven Isabel Bradley (Gene Tierney), die den "wirren Gedanken" des jungen Mannes nichts abgewinnen kann. "Ein Mann muss doch für sich und sein Land arbeiten!" wirft sie Larry vor, doch der möchte lieber "müßig gehen". Trotz der unterschiedlichen Lebensansichten kreuzen sich die Wege der beiden immer wieder, vor allem in Paris. Als Larry mit Mitteln der alternativen Medizin Isabels Ehemann , der nach dem großen Börsenkrach seelisch zerrüttet ist, heilt, beginnen Isabels Gefühle zu schwanken...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fließende Eleganz 2. Februar 2007
Von Tonio Gas TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
"Edmund Goulding (der Regisseur des Films) kann zwar aus einem miesen Stoff nix Gescheites machen, aber aus einem guten Stoff sehr wohl", so heißt es im Audiokommentar des sehr sehenswerten Films "Opfer einer großen Liebe". Und im Fall von "Auf Messers Schneide" stimmt's. Ein großes Drama auf der Basis einer wirklich interessanten Geschichte von William Somerset Maugham mit einem fassettenreichen Plot und vielschichtigen Charakteren in der Haupthandlung und in den Nebenhandlungen. Nachdem ich vor ein paar Tagen von einem Gene-Tierney-Film bitter enttäuscht war (s. meine Rezension zu "Todsünde"), kann ich hier nur ins Schwärmen geraten, aus ganz ganz vielen Gründen. Da ist zum einen eine erstklassige Darstellerriege. Wer die 20th-Centuy-Fox-Filme dieser Zeit mag, wird neben Gene Tierney sicherlich auch Clifton Webb und Tyrone Power kennen, daneben beeindrucken Herbert Marshall und vor allem Anne Baxter. Und die können alle spielen, aus meiner Sicht am besten sind die Darstellungen von Gene Tierney, Anne Baxter und Clifton Webb (auf eine Rangfolge würde ich mich nicht festlegen wollen). Warum ist das so? Gerade Gene Tierney und Clifton Webb könnten böse Zungen ein, nun ja, etwas begrenztes Repertoire vorwerfen, nach dem Motto, die eine könne außer gut aussehen nicht besonders viel, und der andere sei halt immer der elegante, zynische Snob, aber mehr auch nicht. Nun, sie beide können mehr. Zum einen ist bei Clifton Webb bereits der elegante, zynische Snob derart herrlich (und mit süffisantem Dialog geschrieben), daß das schon reichen würde, zum anderen steckt aber auch eine Tragik in der Figur, die am Ende offenbar wird, und das hebt seine Darstellung wie auch die Rolle selbst deutlich über Schema F hinaus. Und Gene Tierney, bei der lohnt es sich durchaus, genau hinzusehen, und bitte, bitte, an alle Männer: Lasst Euch von der Schönheit zwar durchaus beeindrucken, achtet aber auch auf winzige Regungen im Gesicht, die Frau ist nicht nur gerissen, sondern auch hin- und hergerissen, zwar könnte man sie eventuell schlagwortartig als "Böse" bezeichnen, aber das Drehbuch und die Kamera verurteilen sie nicht vollständig, und ihr Text ist halt so gut, daß immer auch eine gewisse Ambiguität bleibt. Hervorzuheben ist allgemein, dass der Dialog (auch wenn ich es an einigen Stellen immer noch ein bißchen zu direkt finde) nicht sämtliche Gefühlsregungen der handelnden Personen sooo offen ausspricht, daß man sich als Zuschauer unterfordert fühlt. Man kann sich das Universum des W. S. Maugham ein Stück weit selbst erschließen, und das ist doch schön! Am meisten positiv überrascht war ich darstellermäßig von einer grandiosen Anne Baxter. Zwar kenne und schätze ich sie als Mordverdächtige in "The Blue Gardenia", als - sorry - intrigantes Schwein in "All about Eve", nicht so sehr als kalten Fisch in "The Magnificent Ambersons", aber in keinem dieser Streifen hatte sie eine so komplexe Rolle abzuliefern wie in "Auf Messers Schneide". Wenn sie als aufgedunsene Säuferin in einer Spelunke mit Doppelkinn herumläuft, hat man keinen Augenblick lang den Eindruck, dass da viel Maske mit im Spiel war, nein, die Glaubwürdigkeit dieser bewegenden und tragischen Figur geht allein von meisterhafter Schauspielkunst aus - Kompliment!

Desweiteren ist der Film auch ästhetisch nicht zu verachten. Die Kameraarbeit ist meisterhaft und dabei auf angenehme Art unauffällig. Oftmals ist sie von einer fließenden Eleganz, die dem Film Schmelz statt Schmalz verleiht. Es gibt lange Kameraeinstellungen, wenige Schnitte, viele Schwenks, mit denen sich die Kamera die manchmal imposanten Räume erschließt, die Szenerie durchmißt, die verschiedenen Personen abtastet, mal der einen, mal der anderen folgt in diesem an wichtigen Personen so reichen Film. Mit Schwenks weist die Kamera auch auf ungewöhnliche Orte hin, auf Orte, die fremdartig in der Umgebung wirken (gleich am Anfang der elegante Club in einer Gegend, wo man ihn nicht erwarten würde), auf Orte, in denen die Hauptpersonen sich fremdartig vorkommen (der Ausgehabend nach der gelösten Verlobung). Dieses ganze Abtasten trägt sehr viel zum Verständnis der Personen und ihres Verhältnisses zu ihrer Umgebung bei. Erfreulicherweise verzichtet der Film relativ häufig auf den üblichen Schuß-Gegenschuß-Wechsel bei Dialogen; so sehen wir z.B. in dem Schlußdialog zwischen Gene Tierney und Tyrone Power eine lange Zeit nur ihn und eine lange Zeit nur sie, denn deren Reaktionen sind so viel aussagekräftiger (und verlangen den Schauspielern so viel mehr ab), als wenn man immer denjenigen im Bild hätte, der gerade etwas sagt. Mit Bedacht setzt der Film auch Dekors ein, z.B. überreich ausgestattete Apartements, aber Gene Tierney, wenn sie besonders hübsch und verführerisch aussehen soll, vor einem ganz ganz kargen Hintergrund. Man muss das alles nicht goutieren, aber für mich hat dadurch der Film sehr gewonnen.

Natürlich ist er nicht perfekt. Die Musik von Alfred Newman ist gelegentlich etwas dick aufgetragen, die Szenen in Indien sind ersichtlich im Studio gedreht und gelegentlich neigt der Film ein bißchen zum Überdeutlichen, etwa wenn Tyrone Power seine "Erleuchtung" mit einem Sonnenaufgang beschreibt, und wir sehen eine Minute später einen solchen Sonnenaufgang als ein wie in Stein gemeißeltes Bild (und mit sehr schmalziger Filmmusik). Aber das sind seltene Momente, da gibt es, vor allem aus damaliger Zeit, viel schlimmere Filme. Das reicht nicht für den Abzug eines Sternes. Zumeist ist der Film, wie gesagt, halbwegs zurückhaltend und überläßt uns Zuschauern Luft zum Atmen - und hat eine Kraft, die einen den Atem anhalten läßt. Wundervoll!
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