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Mamets Drehbuch, das gelegentlich ein wenig zu schelmisch daherkommt, wird vom neuseeländischen Regisseur Lee Tamahori vorzüglich aufbereitet, dem es gelingt, Schönheit und Brutalität gleichzeitig zum Ausdruck zu bringen. Obwohl die Themen in ihrer Vielfalt enorm sind, sind sie hervorragend ausbalanciert. Selten überragt eines das andere, und die fast schmerzhafte Schönheit der Landschaft überragt niemals die schauspielerischen Leistungen. Auch wenn Ihnen der intellektuelle Dialog nicht behagen sollte -- es gibt jede Menge tolle Szenen mit dem Bär! --Rochelle O'Gorman
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
The Anthony Hopkins Show!,
Rezension bezieht sich auf: Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund (DVD)
Mit The edge schuf Star-Writer David Mamet ein packendes Charakterspiel im Rahmen eines klassischen Abenteuer und Überlebensfilms.Mit Anthony Hopkins und Alec Baldwin in den Hauptrollen und dem wunderbaren Setting der kanadischen Wildnis kann ja eigentlich kaum mehr viel schief laufen, und tatsächlich spielen die beiden Stars ihre Rollen derart brillant, dass alleinig ihre Darstellung ausreichen würde, um The edge den Rang eines sehr guten Filmes zu verleihen. Anthony Hopkins Darstellung des hochintelligenten und bedachten Milliardärs Charles Morse ist derart überzeugend, fein gezeichnet und in jeder Szene wohl temperiert, dass der Zuschauer gar nicht anders kann als sich tief berührt und angezogen zu fühlen. Alec Baldwin spielt ebenfalls sehr glaubhaft und stellt seine verschiedenen emotionalen Zustände packend dar. Gegen den ruhigen und viel Tiefe ausstrahlenden Anthony Hopkins kommt er jedoch nicht an. Negativ anzumerken wäre einzig die drehbuchbedingte Schwarz-Weiss-Zeichnung der beiden Charaktere. Charles Morse ist nicht nur hochintelligent, bedacht und von philosophischer Tiefe umgeben, er ist auch eine moralische Instanz und ein wilder Kämpfer, wenn es sein muss. Robert Green hingegen ist spöttisch, unüberlegt, impulsiv, weinerlich und schlussendlich sogar mörderisch. Gerade dieser Rolle hätte ein wenig mehr Differenziertheit und Vielschichtigkeit gut getan. Zum weiteren Hauptstar des Films wird schliesslich die Natur mit vielen traumhaft schönen Aufnahmen, wie man sie selten in einem Abenteuerfilm zu Gesicht bekommt. Unterstützt werden die tollen Bilder vom wunderschönen Soundtrack Jerry Goldsmiths der sicherlich unter seinen Besten einzureihen ist. Mit dieser tollen Atmosphäre verdient sich die Inszenierung ein Extralob. Die Story des Films ist schlussendlich wenig innovativ, bietet aber doch Unterhaltungswert. Sehr spannende Actionszenen wechseln sich ab mit ästhetischen Landschaftsaufnahmen, ruhigen Dialogszenen oder den intensiven Charakterdarstellungen Hopkins oder Baldwins. Somit hat The edge für jeden Geschmack etwas zu bieten und stellt sich als insgesamt wunderschön abgerundeter und starker Film heraus. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Psychoduell vom Feinsten!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund (DVD)
Da wird in Rezesionen davon gesprochen, wie wenig inovativ der Film sei etc. Wenn man das hier so anmaßen möchte, frage ich nach der Innovation von so manchen Rezesionen! Diese wiederholen sich doch auch dauernd - und? Das sich die Liebe mit all Ihren Facetten seit Jahrhunderten immer und immer wieder als Transmitter für Dramen, Komödien und anderer Themen öffnet ist doch nur logisch - die Frage ist, wie wird sie behandelt, wie wird sie präsentiert? Wird sie dem Zuschauer schmecken? Dieser Film ist für mich ganz klar ein 5-Gänge-Menü par excellence! Klasse Kulisse von Alaska, spitzen Darstellung von Sir Anthony Hopkins, eine Filmmusik, die den visuellen Takt stets pariert und somit den Kern für eine grandiose Spannung freilegt sowie eine gelungene Mischung aus Action und Dialogdarstellung, deren Katz- und Mausspiel bis zum Schluss durch das Gejagtwerden durch den Bären offen bleibt.Ich empfehle diesen Film allen, die auch Wert auf psychologische Spannung legen und Adrenalin nicht als Dauerfeuer in den Beinen brauchen. Der Film ist an den richtigen Stellen damit gespickt, sodass es nicht schwerfällt, sich auf die Akteure und die Handlung zu konzentrieren. Die Liebe ist nur das Motiv für diesen Film; es geht um die Abhängingkeit zweier Rivalen in der Wildnis Alaskas, die sich mit jeder Filmminute bewusster werden, dass nur einer überleben wird! Unbedingt ansehen... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Weckt Respekt vor dem Leben!,
Rezension bezieht sich auf: Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund (DVD)
Ich habe den Film "Auf Messers Schneide" (1997) vor kurzem zum zweiten Mal im Fernsehen gesehen! Langweilig geworden ist mir persönlich dabei nicht, weshalb sich ein Kauf der DVD sicher lohnen würde. Die Handlung dreht sich in erster Linie um zwei Männer - im wirklichen Leben Rivalen, weil sie beide dieselbe Frau lieben, in der Wildnis aber "Freunde auf Zeit" im Kampf ums Überleben. Diese beiden Männer befinden sich in dem Wasserflugzeug, das mitten in der Wildnis abstürzt, weil es in einen Schwarm Wildgänse gerät. Schon sehr bald müssen die Männer erkennen, dass sie sich nicht nur mitten in der freien Wildnis befinden, sondern auch in dem Jagdrevier eines bösen Grizzlybären, der es anscheinend auf Menschen abgesehen hat, was in einer brutalen Szene deutlich wird, in der der farbige Fotograf zerrissen wird, der den Flugzeugabsturz als Dritter ebenfalls überlebt hatte. Werden die beiden Männer letztendlich ihre gegenseitige Verachtung vergessen können und als Kameraden den Kampf gegen den Bären aufnehmen? Was mich an dem Film "Auf Messers Schneide" so fasziniert hat, ist die Tatsache, dass der Film zum Kammerspiel in freier Wildbahn wird. Im Grunde genommen wird die ganze Zeit über nichts weiter gezeigt als zwei Männer, die sich in der Zivilisation nicht über den Weg trauen würden, aber in der Wildnis förmlich dazu gezwungen werden. Besser könnte diese Charakterstudie in einem Theater auch nicht dargestellt werden. Der großartig agierende Sir Anthony Hopkins hat es wohl Regisseur Lee Tamahori zu verdanken, dass er fünf Jahre später mit dieser sympathischen Rolle endgültig sein Hannibal Lecter-Image veloren hat! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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