Der Autor des Buches ist Journalist. Das Buch ist eigentlich auch eine Sammlung von chronologisch aneinandergereihten Reportagen. Diese haben nicht nur die Geschichte der Haustiere der Familie, sondern auch die Geschichte seiner eigenen Familie, Frau und Kinder zum Inhalt. Die meisten Schriftsteller schreiben mehr oder minder autobiographisch, aber dieser Autor gibt in einem solchen Maße Einblicke in sein Leben, das der Leser das Gefühl bekommt, morgens mit ihm am Frühstückstisch zu sitzen.
Er lebt in einem Dorf namens "Heimaterde", und das scheint Programm zu sein. Trotz all den beschriebenen kleinen Konflikten und Auseinandersetzungen in seiner Familie entsteht beim Leser ein sehr warmes Gefühl einer halbwegs heilen Welt, in der gegenseitige Zuneigung noch eine wichtige Bedeutung hat.
Die Geschichte ist aber dennoch nicht trivial.
Der Autor verfügt über die Fähigkeit, Begebenheiten des alltäglichen Lebens auf eine Weise darzustellen, daß der Leser angerührt wird, mal lacht, mal weint, je nach den Fügungen des Schicksals, das diese Familie ereilt.
Es ist eins von den seltenen Büchern, das man erst weglegt, wenn man den letzten Buchstaben gelesen hat. Und das einen auf Fortsetzung hoffen läßt.