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Auf immer und ewig, gedreht von Andy Tennant, der auch mit Barrymore für den Fernsehfilm The Amy Fisher Story zusammenarbeitete, hat diese seltene Eigenschaft, Herz und Seele des Zuschauers für sich zu gewinnen, indem es sich ganz auf die eigene Unschuld stützt, besonders wenn es um Drew Barrymores glanzvolle Leistung geht. Ein zeitgenössischer Ansatz eines alten, fast schon vergessenen Brauchs in Hollywood: ein Kostümfilm mit mittelmäßigen künstlerischen Ambitionen, aber echter Zuschauerbeliebtheit. Auf immer und ewig ist ein überraschend kurzweiliger Film. --Tom Keogh
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Zum Inhalt: Frankreich, 16. Jahrhundert. Danielle ist acht Jahre alt, als sie ihren über alles geliebten Vater verliert. Fortan wird sie von dessen zweiter Frau, ihrer Stiefmutter Baroness Rodmilla du Genth, erzogen. Diese verwehrt Danielle jeglichen Luxus, setzt sie als Hilfskraft ein und verschleudert das Vermögen ihres verstorbenen Mannes. Die Baroness hat zwei Töchter, Marguerite und Jacqueline (wobei hier nur eine die "Böse" ist, nämlich Marguerite) und sie tut alles dafür, um Marguerite eines Tages auf dem Thron Frankreichs zu sehen. Als der Thronfolger, Prinz Henri, seine Verlobung mit einer spanischen Prinzessin auflöst und selbst eine Braut finden will, sieht Baroness Rodmilla ihre Chance gekommen. Während sie mit allen Mitteln versucht, Prinz Henris Aufmerksamkeit auf ihre Tochter Marguerite zu lenken, ahnt sie nicht, dass sich Henri heimlich mit Danielle trifft, die er durch Zufall am königlichen Hof kennen gelernt hat, als sie sich für einen Tag als Contess ausgegeben hat, als sie versucht hat, einen Dienstboten frei zu kaufen. So ahnt Henri nicht, dass Danielle in Wahrheit nur ein Dienstmädchen ist. Als er die Wahrheit von der Baroness erfährt, ist er enttäuscht, weil Danielle ihn belogen hat und weist sie zurück. Die Baroness verkauft Danielle an den unausstehlichen Monsieur Le Pieu, der schon immer ein Auge auf sie geworfen hatte. Alles scheint verloren, aber jeder, der Cinderella kennt, weiß, dass es dennoch zu dem erwarteten Happy-End kommen wird ...
Die damals 23-jährige Drew Barrymore spielt die Rolle der Danielle de Barbarac sehr überzeugend und mitreißend. Auch Anjelica Houston "glänzt" als grausame Stiefmutter, wie auch ihre selbstsüchtige Tochter. "Auf immer und ewig" ist aber nicht nur eine romantische Schnulze, sondern auch sehr humorvoll untermalt. Dazu trägt Leonardo da Vinci bei ... seine Figur wurde äußerst geschickt und mit einer witzigen Art in die Geschichte eingebaut.
Ein Film, den man sich immer und immer wieder ansehen kann ... ich jedenfalls kann ihn mittlerweile auswendig und trotzdem wird er mir nie zu langweilig. Ich kann ihn nur jedem empfehlen, der Liebesfilme und Komödien mag ... "Auf immer und ewig" ist die perfekte Mischung. Um diesen Film zu lieben, muss man Aschenputtel weder kennen noch mögen. Dank einer einzigartigen Drew Barrymore erwartet einen hier ein unvergessliches Filmerlebnis.
Das ist das Märchen, wie wir es kennen. Schon hundertmal verfilmt, und „Auf immer und ewig" wird bestimmt nicht die letzte Version bleiben. Grundsätzlich ist „Auf immer und ewig" natürlich nicht viel anders, die Geschichte bleibt im Grunde immer dieselbe. Doch trotzdem ist diese Neuverfilmung eine sehr willkommene Abwechslung. Erstens mal hätten wir da ihren guten Freund Gustav aus Kindheitstagen, mit dem sie ihre Freizeit (von der sie nicht viel hat) verbringt, und der ihr immer zur Seite steht. Und siehe da - wer läuft dem Zuschauer noch über den Weg? Leonardo da Vinci, als guter Freund und Ratgeber!! Außerdem wird hier mehr auf die Beziehung zwischen Danielle und einer ihrer Stiefschwestern eingegangen, denn in dieser Version verstehen sich die beiden prächtig! Und was auch erwähnt werden sollte - in diesem Film gibt es außerdem eine gute, ordentliche Portion Humor!
Dieser Film erwärmt das Herz des Zuschauers. Drew Barrymore spielt die Rolle der Danielle fabelhaft. Außerdem hat man hier nicht unbedingt das Gefühl, dass alles ein Wunder und ein Märchen ist, wenn der holde Prinz kommt, und Danielle „rettet". Denn hier weiß man genau - dieses Mädel arbeitet hart. Und das nicht nur für ihre böse Stiefmutter, sondern auch für ihre eigene Bildung und Erziehung. Hier ist es nicht so „komm, ich hol dich weg von all dem Trostlosen", hier hat man wirklich das Gefühl, sie hat sich den Weg aus dem tristen Leben selbst erarbeitet, und sie hat ein besseres Leben mehr als verdient. Sie kommt als toughes Mädchen rüber, das genau weiß was es will und bereit ist, dafür alles zu tun. Und als Bestätigung dafür kommt noch dazu, dass es in dieser Verfilmung keine gute Fee gibt. Dieser Teil der Märchen Vorlage wurde komplett weggelassen. Oder vielleicht doch nicht. Eigentlich übernimmt Leonardo da Vinci die Rolle der Fee. Er steht Danielle zur Seite, „verzaubert" sie in eine umwerfende Schönheit für den Ball und hilft dem Prinz bei seiner Entscheidung. Da hier keine „wirkliche Fee" erscheint, sollte man diese Version auch nicht unbedingt als Märchen bezeichnen, sondern eher als Drama. Zwar mit dem bekannten Märchen-Happyend, aber es ist nicht alles so Friede, Freude, Eierkuchen. Die Beziehung zwischen dem Prinz Henry und Danielle droht sogar zu zerplatzen, da Henry bestürzt ist über Danielle's Herkunft, als er erfährt wer wirklich hinter der mysteriösen Fremden steckt.
Rundum ein großartiger Film, ein klassisches Märchen neu verpackt, mit tollen Kostümen und Kulissen, grandiosen Schauspielern (Anjelica Huston überzeugt mal wieder als „bitch"), und einer sehr charmanten und sympathischen Drew Barrymore. Diesen Film kann man sich einfach immer und immer wieder ansehen, und jedes Mal wird man aufs Neue verzaubert. Noch ein kurzes Wort zur DVD - leider keine Extras, außer dem Kinotrailer, aber das ist halb so schlimm, da der Film alleine schon so toll ist. Zwar schade, ein Making of wäre hier bestimmt sehr interessant gewesen, aber man kann's verkraften.
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