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Auf der Fährte des Teufels: Zu Fuß durch Sierra Leone und Liberia [Taschenbuch]

Tim Butcher , Klaus Pemsel
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

15. September 2014
Selbstherrliche Diktatoren, gnadenlose Machtkämpfe, drohende Bürgerkriege: Als junger Kriegsreporter berichtete Tim Butcher über die verheerenden Zustände in Sierra Leone und Liberia. Zehn Jahre später kehrt er zurück in die von archaischen Ritualen und Rohstoffkonflikten gezeichneten Staaten und lotet aus, ob es einen Ausweg aus der Spirale von Armut und Gewalt geben kann. Er legt 300 Kilometer auf Dschungelpfaden zurück, von Freetown bis nach Monrovia, einer Route, die 75 Jahre vor ihm der britische Schriftsteller Graham Greene bereist hat, und begibt sich damit auf einen lebensgefährlichen Fußmarsch mit ungewissem Ausgang.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: NG Taschenbuch (15. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492405150
  • ISBN-13: 978-3492405157
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.107.791 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jahrgang 1967, ist seit 1990 Journalist beim englischen »Daily Telegraph«. Er arbeitete für die Zeitung als Kriegsberichtserstatter, u. a. in Basra und Sarajewo, und war einige Jahre Afrikakorrespondent mit Sitz in Johannesburg. Inzwischen lebt er als freier Autor mit seiner Frau und zwei Kindern in Kapstadt. »Blood River«, Butchers erstes Buch, erhielt einen der wichtigsten britischen Publikumspreise (Richard & Judy Book Club) und wurde über Nacht zum Bestseller.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Einleitung
Der Regenwald wurde allmählich dichter, der Pfad immer unkenntlicher. Vor mir konnte ich gerade noch die Gestalt des jungen Führers ausmachen. Er bewegte sich rasch und sicher und kam gut voran auf der Fährte, die ich in dem Wirrwarr aus Bäumen und UnterholZ kaum erkennen konnten. Gelegentlich wurde er ganZ vom afrikanischen Busch verschluckt, doch dann sirrte die Klinge seiner Machete, mit der er sich den Weg freischlug, worauf er ein bisschen weiter vorn wieder auftauchte.
Ich musste mir größte Mühe geben, mitZuhalten. Gebeutelt von der HitZe und Feuchtigkeit Westafrikas, mühte ich mich auf dem unebenen Boden ab, meine Stiefel verhedderten sich in vorstehenden WurZeln und herabgefallenen, efeuüberwucherten Ästen. Nach schlaflosen Nächten in vor Ratten wimmelnden Behausungen fühlten sich meine Glieder wie Blei an. Dornige Kriechpflanzen Zerrten an meiner dreckigen Kleidung und Zerschrammten mein Gesicht. An der Zerknautschten Krempe meines Sonnenhuts hatte sich eine weiße SalZkruste gebildet, Gezeitenmarke unzähliger schweißgetränkter Wandertage, die mich so weit gebracht hatten, und jeder Tritt jagte mir wegen der Blasen an meinen Füßen neue SchmerZen durch den Leib. Selbst meine pendelnden Arme taten weh, an der Innenseite wundgescheuert von dem Bemühen, den Stakkatorhythmus meines Marsches beizubehalten.
Doch langsam trat eine Veränderung ein. Nervosität packte mich, anfänglich noch schwach, dann wallte sie mit solcher Macht auf, dass sie jegliches Gefühl körperlichen Unbehagens überrollte.
Ich wanderte durch Liberia, eines der gesetZlosesten und instabilsten Länder Afrikas, eine Nation, die durch mehrere Putsche und Gegenputsche, durch jahrZehntelang schwärende Rebellionen und Invasionen in Trümmer gelegt worden war. Dieser Konflikt ließ viele der beunruhigendsten Erscheinungen des modernen Afrika hervortreten Kindersoldaten, Blutdiamanten, Ritualmorde , und obwohl der Krieg offiZiell beendet war, galt das Hinterland mit seinen undurchdringlichen Wäldern vielen immer noch als unbetretbar.
Die Krise kam vier Tage nach meinem Aufbruch, als mein ortsansässiger Führer und verlässlicher Freund Johnson Boie nicht mehr laufen konnte. Von Blasen geplagt, willigte er widerstrebend ein, sich auf einem Motorrad Zum Dorf Duogomai mitnehmen Zu lassen, wo ich Zu übernachten beschlossen hatte. Die Motorradfahrt bedeutete einen weiten Umweg, doch ich wollte Zu Fuß einen direkteren Weg durch den Regenwald Zurücklegen. Dies hieß, sich bei der Orientierung auf einen neuen, fremden Gefährten einzulassen.
In seinem eher trockenen Englisch, das er auf einer Missionsschule gelernt hatte, bevor der Krieg die Schließung erZwang, bat mich Johnson, diesen Schritt noch einmal Zu überdenken. "Bitte Mr. Butcher, Sir", flüsterte er mit einem Seitenblick auf den Mann, den ich als ErsatZführer ausgesucht hatte, "lassen Sie sich nicht von mir trennen. Ich kenne diesen Mann und auch sein Dorf nicht. Es macht mir große Sorgen, wenn ich nicht bei Ihnen sein kann, um für Ihre Sicherheit Zu garantieren."
Zunächst schlug ich seine Warnung in den Wind und beteuerte, ich würde ihn vor dem Einbruch der Nacht in Duogomai treffen. Ich machte mich Zum Aufbruch bereit, doch etwas in Johnsons nervösem Tonfall und in seinem besorgten Blick weckte ein Unbehagen, das mich begleiten sollte, als ich Zum ersten Mal ohne ihn in den liberianischen Regenwald eindrang.
Auf einmal sah der neue Führer in meinen Augen verdächtig aus. Ich hatte das Gefühl, er hätte etwas länger als notwendig gebraucht, um sein Zeug aus dem Haus Zu holen, und als er schließlich auftauchte, sah die in seiner Hand schwingende lange Klinge mehr wie ein Waffe denn wie ein WerkZeug aus. Und hatte er nicht unnötig viel Zeit darauf verwendet, am Rande des Dorfes mit einer Gruppe junger Männer Zu flüstern? Nachdem er mit mir losgeZogen war, hatte mich die Macheten tragende Schar im Vorbeigehen ein wenig Zu überschwänglich geg

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ratten und Greueltaten im Busch 28. Dezember 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Auf den Spuren von Graham und Barbara Greene wandert Preisjournalist Tim Butcher durch den liberischen Urwald, seine Reise beginnt mit einer Busfahrt durch Sierra Leone (engl. Titel Chasing the Devil; dt. Auf der Fährte des Teufels; ich hatte die englische Fassung und kann die Übersetzung nicht beurteilen). Das lässt sich gut lesen, allerdings füllt Butcher das Buch mit zahlreichen auch privaten Rückblenden und geschichtlichen Abrissen, die manchmal wie als Füllmaterial zusammengegoogelt wirken; auch die altbekannte Geschichte von Bruno, dem Killeraffen, darf nicht fehlen. Etwas zu verkrampft listet Butcher auch Parallelen oder Gegensätze zur Original-Expedition aus den 30er Jahren auf (Graham Greene und Barbara Greene haben getrennt Bücher darüber veröffentlicht, Barbara Greene weit unterhaltsamer). Fast schon lüstern beschreibt Butcher die rauhen Sitten der Region, schildert bluttriefend Menschenopfer, Erschießungen am Strand und eigene Erlebnisse aus dem Krieg in Sierra Leone zehn Jahre zuvor.

Bei den Informationen geht Butcher weit in die Tiefe, auch über Graham und Barbara Greene und über die Rolle der Eisenbahn in Sierra Leone vor 1945 fördert er Interessantes zutage. Ich wünschte nur, er würde mehr von der Wanderung selbst berichten und sich weniger an den Greueln und seinen heroischen Leiden delektieren.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf der Fährte des Teufels 3. Februar 2012
Von Güntw
Format:Gebundene Ausgabe
Wiedermal nach seinem Kongo - Bericht ein tolles Buch von Tim Butcher. Wer etwas über das heutige Afrika wissen möchte sollte dieses Buch lesen. Ich freue mich auf den nächsten Reisebericht von Tim Butcher, der hoffentlich auch wieder in der Süddeutschen Zeitung rezensiert wird.
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