Wie auf einer richtigen Radtour muss man beim Lesen dieser Radbeschreibung durchhalten, denn die Tagebuchform ist gewöhnungsbedürftig, ebenso viele viele Einzelheiten, die am Lesefluss manchmal hindern. Aber aber, wenn man die Anfangsberge ( wie in Portugal) geschafft hat, wird es langsam flüssig. Die Augen gewöhnen sich an die kleine Schrift, wie die Beine an die Kilometer. manchen Gegenwind ist in vielen Ländern Europas auszuhalten und Stück für Stück liest man sich durch Europa. Manche Länder fallen für mich raus ( England, Norwegen weil zu bergig) , andere Länder wie Schweden und Finnland sind in das Interesse einer möglichen Radtor gerückt. In Litauen und Polen, aber auch in Kaliningrad war ich auch schon unterwegs gewesen, so dass sogar ein Wiedererkennungseffekt da war.
Mit jeder Seite wuchs meine Hochachtung, da ich Gegenwind, Regen und laute Unterkünfte kenne und genauso hasse. Ich hoffe, sie konnten ihren ursprünglichen Plan , Istanbul zu erfahren, in die Tat umsetzen. Viel Glück.