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Auch ich war ein Gauner
 
 
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Auch ich war ein Gauner [Gebundene Ausgabe]

Eduard Zimmermann
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 338 Seiten
  • Verlag: Riva Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936994137
  • ISBN-13: 978-3936994131
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 376.318 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ganoven-Ede – unter diesem Namen kennt man Eduard Zimmermann. Als TV-Fahnder hat er sich in den Dienst der Verbrechensbekämpfung gestellt und Fernsehgeschichte geschrieben. Doch was kaum einer weiß: Es gibt auch eine andere Seite des Eduard Zimmermann: der Schwarzmarkthändler, der Heimzögling, der illegale Grenzflüchtling, der politische Häftling in Bautzen. Doch nicht aus einer kriminellen Energie heraus hat sich Zimmermann auf die Schattenseite des Lebens begeben. Diese Stationen seines Lebens waren vielmehr eine Konsequenz aus unglücklichen Umständen, gepaart mit jugendlicher Unbekümmertheit und Abenteuerlust.

In seinem Buch fügt Eduard Zimmermann die beiden Seiten seines Lebens zusammen. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise in seine Kindheit und Jugend – eine Zeit der Entbehrungen und des Überlebenskampfes in einem schwierigen privaten Umfeld. Zimmermann schlägt sich mit legalen und illegalen Mitteln durchs Leben. Doch er bewahrt sich seine ehrliche Grundeinstellung und erfährt Unterstützung von Menschen, die ihm wohlgesonnen sind. Schließlich gelingt ihm der Weg in die bürgerliche Gesellschaft. Zimmermann geht zum Fernsehen und ruft für das ZDF zwei Sendungen ins Leben, mit denen er der breiten Öffentlichkeit bekannt wird - eben als Ganoven-Ede.

Der Verlag über das Buch


- Eine Lehrstück aus der deutschen Nachkriegs-Geschichte
- Eine Geschichte unter dem Motto „vom Tellerwäscher zum Millionär“
- hervorragend formuliert und spannend aufgebaut
- viele Hintergrundinformationen
- allerlei aus dem Privatleben

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
gute einschlaflektüre 2. Oktober 2009
ich habe mir dieses buch gekauft um mehr über deuard zimmermann zu erfahren ,nur ist dieses buch leider ohne spannung geschrieben das man es fast schon einschläfernd bezeichnen kann ,allerdings war eduard zimmermann ein mensch der eher gefasst rüberkam ,so ist das buch auch geschrieben ,ohne grosse regungen ,ich hatte es mehrmals aus der hand gelegt weil es zu langweilig sich liesst
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine flüssig und interessant geschriebene Biographie. Sie könnte fünf Sterne wert sein.

Warum sie das nicht ist: Zunächst täuscht Herr Zimmermann seine Leser. Er war nämlich kein Gauner, sondern hat sich lediglich in den späten vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts so über Wasser gehalten, wie viele andere seiner Landsleute auch: als Schwarzmarkthändler. In der ersten Hälfte der fünfziger Jahre war er dann sogar Opfer eines Unrechtsregimes. In der DDR, wohin er wegen eines Interviews gereist war - er arbeitete inzwischen als Journalist - fing er sich eine der damals dort obligatorischen 25jährigen Haftstrafen wg. Spionage für eine westlich-kapitalistische Zeitung ein. Ich war so naiv, das Buch zu kaufen, weil ich wissen wollte, was denn "Ganoven-Ede" nun verbrochen hatte. Nach meinem, zugegeben heutigen Rechtsempfinden nichts. Das kostet ihn in dieser Rezension den fünften Stern, denn der Titel des Buches stimmt ganz einfach nicht. Dieser Prototyp von Seriösität war kein Gauner!

"Law and Order" so führt er aus, sei für ihn kein Schimpfwort. Das verwundert dann doch, denn dieser Begriff bezeichnet in der Debatte der letzten Jahre eine Justiz die, koste es, was es wolle, gegen jeden vorgeht, der irgendwie das Gesetz übertritt, egal aus welchem Grunde. Das Schlagwort von der "Null-Toleranz" könnte geradezu von Zimmermann selbst stammen, der doch als unschuldiges Opfer der DDR-Rechtsprechung hätte wissen können, daß es sowohl Justizirrtümer als auch Justizverbrechen gibt.

Ich bin ein Fan von XY. Erstens, weil ich Krimis mag. Zweitens: Weil auch nach meinem Dafürhalten der wirkliche Verbrecher seinem gerechten Richter und seiner ebensolchen Strafe zugeführt werden muß, und zwar in den Grenzen, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung vorgibt. Dieser Autor aber haßt nicht nur das Verbrechen. Er haßt auch den Verbrecher. Dies allein erklärt mir, warum er so nervig unnatürlich für fast jeden Verständnis hegt, der sich ihm vor 1954 irgendwie auf erwähnenswerte Weise in den Weg gestellt hat.

Haß ist ein schlechter Ratgeber. Er hat Herrn Zimmermann dazu getrieben, päpstlicher als der Papst zu sein und ein als Verbrechensbekämpfer und Opferanwalt verdienstvolles Mitglied der Gesellschaft als Gauner zu diffamieren. Es sei dahingestellt, ob er damit seiner konservativen Seele wohl wollte, oder die Gesetze des Kapitalismus allzugut begriffen hat. Jeder ist dazu berechtigt, sich selbst in seinen Memoiren nicht gerecht zu werden. Genanntes Mitglied der Gesellschaft ist niemand als Eduard Zimmermann selbst. Das führt dazu, daß ich ihm den vierten Stern für sein Buch verweigern muß.
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