Schrill, bunt und überhaupt nicht witzig - so könnte man den Streifen „Auch Männer mögen's heiß" beschreiben. Angeblich als Komödie angelegt und mit Schauspielern der französischen Crème de la Crème besetzt, kann dieser Film in keinem Moment überzeugen. Die Geschichte ist beinah lächerlich einfach und wird durch einen krampfhaft lustigen Text zusammengehalten. Dass es Frauen gibt, die Luder sind, weil ihnen das Glück ihres Lebens noch nicht begegnete, ist bekannt und hätte für einen guten Plot wirklich dienen können - Fanny Ardant jedoch zu einer Barkeeperin zu machen, die von tuffigen Schwuchteln umgeben ist und sich mir nichts dir nichts mit einem Mann mitten auf der Tanzfläche einer Disko liebt, wirkt in „Auch Männer mögen's heiß" einfach zu billig. Ihr schauspielerisches Talent wurde in diesem Film sinnlos verheizt und es stellt sich einem wirklich die Frage, ob diese Frau in einer Karrierekrise steckte, sodass sie gezwungen war, in diesem Film mitzuwirken. Anders lässt sich diese Entscheidung kaum rechtfertigen. Denn dieser Streifen, der letztlich von der schwulen Szene handelt, setzt sich mit dieser nicht komödiantisch-kritisch auseinander, sondern zieht die Homosexuellen mit Gleichstellungen wie „Schwuler, Homo, Perverser" durch den Kakao und ist in dem Sinne diskriminierend und diskreditierend zugleich, wenn alle Schwulen in dem Film als stöckelschuhtragenede Nagellackfetischisten karikiert werden.
„Auch Männer mögen's heiß" - ein Film, den man absolut nicht gesehen haben muss!!!