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Au pair
 
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Au pair [Gebundene Ausgabe]

Willem Frederik Hermans , Waltraud Hüsmert
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 495 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3378006501
  • ISBN-13: 978-3378006508
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,4 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 756.282 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Willem Frederik Hermans
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Willem Frederik Hermans' letzter Roman ist ein imposantes Buch über die Undurchschaubarkeit der uns umgebenden Welt, über Sein und Schein, Wahrheit und Betrug. - Kunstgeschichte und Französisch - das möchte Paulina, eine 19jährige Abiturientin aus Vlissingen, studieren. Aber natürlich nicht in Amsterdam wie ihre Cousine Klara, sondern in Paris, wo Französisch auch wirklich gelehrt und gesprochen wird. Weil Paulinas Eltern ihre abenteuerlichen Studienwünsche nicht finanzieren können, beschließt die junge Frau, sich als Au-pair-Mädchen zu bewerben. Nach mehrfacher Vermittlung gerät sie an den kunstsinnigen General de Lune. In seinem Haus begegnet man Paulina sehr respektvoll, stellt ihr ein luxuriöses Appartement zur Verfügung und überhäuft sie mit Geschenken. Paulina fragt sich allerdings, wozu diese Familie ein Au-pair-Mädchen braucht. Sucht der General womöglich eine Ehefrau für seinen mißratenen Enkelsohn? Als Paulina schließlich in ein Familiengeheimnis eingeweiht wird und in sonderbarer Mission in die Schweiz reisen soll, wird ihr der General noch suspekter. Was hat es mit dem Vermögen auf sich, das Paulina ins Ausland schmuggeln soll?

Über den Autor

Willem Frederik Hermans, geboren 1921 in Amsterdam, Studium der Physischen Geographie, Promotion auf diesem Gebiet und Lehre bis 1973 als ordentlicher Professor an der Universität Groningen. Während des Zweiten Weltkriegs begann Hermans zu schreiben, Veröffentlichung neben Romanen auch Gedichte, Dramen, Erzählungen und Essays. Zahlreiche Literaturpreise, die er jedoch zumeist ablehnte. Seine Werke sind in den Niederlanden Schullektüre. Der Autor verstarb 1995 in Utrecht.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Irreal real 13. Februar 2010
Von Frieder
Format:Taschenbuch
Ich fand das Buch fantastisch.
Paulina, deren Perspektive uns durch die Ereignisse führt, ist keineswegs charakterlos oder ein blasser Charakter, wie ein anderer Rezensent behauptete. Sie ist ein junger Mensch an der Schwelle zum Erwachsensein, ja eigentlich schon erwachsen, aber bis dahin eben - wie es typisch für hiesige Biographien ist - mit der Identität "Schülerin" ausgestattet und im Elternhaus lebend. Wir begeben uns mit ihr in eine unbekannte Welt in zweierlei Hinsicht. Paulina beginnt ein Leben, das sie so vorher noch nicht geführt hat. Die Eltern sind weit weg und ihre finanzielle Unterstützung allein würde nicht ausreichen. Es ist ganz allein an Paulina, sich Unterkunft zu suchen und für die Deckung aller anfallenden Kosten zu sorgen. Mir als Leser war das Paris, das Paulina entdeckt, völlig unbekannt. Zum Glück ist Paulina eine kompetente Reiseführerin, denn sie beherrscht immerhin die Sprache, kennt ihre Ziele in der großen Stadt und vermochte mich mit ihrem Interesse an Kunst und Kunstgeschichte zu leiten. Ungewohnt und spannend ist für Paulina wie für mich, den Leser, die Begegnung mit den Menschen in Paris. Es mag nicht jeder Leser durchhalten, den Kunstansichten eines steinalten Mannes zu einem nicht gerade bekannten Künstler zu folgen; bis zum Ende zuzuhören, wenn ein erfolgloser Pianist über sein Idol erzählt oder wenn sich ein seltsam ungleich wirkendes Paar über Erfolg oder Misserfolg eines Buchkritikers streitet. Ich fragte mich, ob ich all die Monologe kennen muss, um die weitere Handlung verstehen zu können. Andererseits hatte ich auch ein Interesse, nah an Paulina zu bleiben, mit ihren Augen zu sehen. Sie hört den Menschen aufmerksam zu. Das ist keine Charakterlosigkeit, sondern das macht einen Teil ihres Charakters aus. Sie nimmt die Menschen, wie sie sind, sie öffnet sich dem Neuen, das es dabei zu entdecken gibt. Was sie dabei entdeckt, ist äußerst skurril, seltsam, komisch - wie dann auch Paulinas Träume, die so zwischen die Handlung geschrieben sind, dass ich mir erst im Nachhinein darüber klar werden musste: war das Traum oder Wirklichkeit?
Das Buch geht weiter wie ein Krimi, oder es ist von Anfang an ein Krimi. Wenn ich jetzt über das Ende des Buches schreiben würde, warum es mir so gut gefiel, dann müsste ich zuviel verraten. Deshalb ist es mir nicht möglich und die Rezension macht hier Schluss.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Leider enttäuschend... 14. März 2009
Von Lina Enke
Format:Taschenbuch
Ich kann leider wenig Positives über dieses Buch sagen. Ich empfand es als sehr langatmig und deshalb schwer zu lesen. Der Autor verfällt mehrmals in lange Monologe über Kunst und Musik, die sehr ermüdend sind. Darüber hinaus wirkt die Hauptfigur charakterlich sehr platt und wenig sympatisch. Sie befindet sich in einem Dauerzustand von Angst, Zurückhaltung und Unsicherheit. Auch die Handlung vermag all diese Schwächen nicht ausgleichen.
Fazit: Man kann dieses Buch lesen, aber man verpasst nicht viel, wenn man es nicht tut.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
gute Literatur 13. Februar 2010
Von anna
Format:Gebundene Ausgabe
Ich fand das Buch spannend. Mir ist aufgefallen, dass es ganz schön alt ist - alt ist relativ - die Hauptfigur ist jung und macht ihre ersten Erfahrungen außerhalb des abgezirkelten Kreises Elternhaus und Schule; sie hat weder Handy noch Internet zu ihrer Verfügung. Ist irgendwie ein anderes Leben ohne beides. Flatrate fürs Telefonieren gabs auch noch nicht und an der französisch-belgischen Grenze gibts Grenzkontrollen und Zollkontrolle.
Mit der Erotik spielt der Autor oder spielt er mit den Erwartungen der Leser_innen an Erotik, indem er sie weckt und dann ...ich sags nicht. Ich fand es nur ziemlich genial. Auch in anderer Hinsicht ist das Buch genial.
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