Seit 2005 wurde bei mir MS diagnostiziert. Darauf hin habe ich alles an mich gerissen, was sich mit MS beschäftigt. Und gerade in der Winterzeit waren dann etliche Lektüren prima geeignet, um dem Kachelofen Nahrung zu geben.
Nicht so diese Buch. Die Hauptperson und die Leichtigkeit, mit der ein doch so ernstes Thema in die Rahmenhandlung aufgenommen wird, hat mich schon nach wenigen Seiten in ihren Bann gezogen.
Es war eine Reise mit den Hauptakteuren, welche ohne bei dem Thema MS gerne verwendeten Mitleid und Gefühlsduselei, beschrieben wird. Faszinierend und auch so Lebensnah, das man diesem Buch eine wunderbare Ehrlichkeit bescheinigen kann. Und das ganz ohne Bolly- und/oder Hollywood.
Sicherlich ein guter Einstig um den MS-Patienten als Mensch besser zu verstehen.
Ich beschreibe dieses Buch, welches ich immer wieder gerne weiter empfehle, als "fluffig", denn es streichelt die Seele und dafür muss man nicht selbst an MS erkrankt sein.