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Außer Atem - StudioCanal Collection [Blu-ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: Jean Seberg, Jean-Paul Belmondo, Henri Jaques Huet, Claude Mansart, Daniel Boulanger
  • Regisseur(e): Jean-Luc Godard
  • Format: Blu-ray
  • Sprache: Deutsch (DTS HD 1.0), Französisch (DTS HD 1.0), Spanisch (DTS HD 1.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Niederländisch, Japanisch, Portugiesisch, Spanisch, Türkisch
  • Region: Region A/1, Region B/2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 18. Februar 2010
  • Produktionsjahr: 1959
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0030I21KQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 102.081 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

s/w
Michel, Abenteurer und Autodieb aus Leidenschaft, ist mit einem gestohlenem Luxuswagen auf dem Weg nach Paris, als er eher zufällig in eine Polizeikontrolle gerät und bei der anschließenden Verfolgungsjagt einen Polizisten erschießt.
In Paris trifft er Patricia, eine amerikanische Studentin und Michels große Liebe, die ihm hilft unterzutauchen. Nach der gemeinsam verbrachten Nacht verrät sie ihn jedoch an die Polizei.

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Dieser ohne überflüssige Verzierungen auskommende und aufregende Film des Regisseurs Jean-Luc Godard aus dem Jahre 1959, der die französische Nouvelle-Vague-Bewegung einleitete, hat nicht allein wegen seines unorthodoxen Schnitts und des Einsatzes der Handkamera Pionierarbeit geleistet, sondern auch wegen seiner unerschrockenen und unkritischen Darstellung einer amoralischen Jugend. Jean-Paul Belmondo und Jean Seberg spielen ein junges Liebespaar, das sich auf der Flucht befindet, nachdem Belmondo einen Polizisten erschossen und ein Auto gestohlen hat. Er befindet sich mit seiner amerikanischen Freundin bald auf einer Odyssee durch die Straßen von Paris auf der Suche nach Geld, das man ihm schuldet, das ihnen die Flucht nach Italien ermöglichen soll. Als Verfolgungsfilm bietet Außer Atem einige aufregende Aufnahmen aus den Pariser Straßen der 50er-Jahre. Als Liebesfilm widerspricht er allen Erwartungen und präsentiert sich teils als Tragödie, teils als Bonnie-und-Clyde-Krimi. Das Ergebnis ist ein absolut originelles Filmerlebnis. Außer Atem, der nicht nur ein Remake mit Richard Gere, sondern auch zahlreiche Filme und TV-Serien inspirierte, hat einen festen Platz in der Filmgeschichte. --Robert Lane -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von express am 14. Oktober 2014
Format: DVD
Ausser Atem (À bout de souffle) ist zweifellos das definitve Manifest der Nouvelle Vague. Diese Bewegung war zwar schon vor diesem Entrée von Jean-Luc Godard entstanden, wie die Zeitschrift L'Express 1957 in einer vieldiskutierten Untersuchung feststellte und darin Lebensstil, Moden, Ängste und Vergnügungen der heranwachsende Generation zum ersten Mal als "la nouvelle vague" bezeichnete. Den Zeitgeist hatte Françoise Sagan in ihrem Bestseller Bonjour Tristesse ausführlich und pikant beschrieben.

Godard war tatsächlich der letzte der fünf Cahiers du cinéma Kritiker, der einen Spielfilm in voller Länge vorstellte. Jacques Becker und Louis Malle waren Godard vorausgegangen. In den Jahren 1958 und 1959 war Claude Chabrol mit Le Beau Serge und Les Cousins äusserst erfolgreich. Auch François Truffaut mit Les quatre cents coups und Tirez sur le pianiste sowie Alain Resnais mit Hiroshima mon amour sorgten für grosses Aufsehen. Es war dann À bout de souffle vorbehalten, dieser Bewegung blitzartigen Aufschwung zu verleihen, die gleichzeitig aggressiv und nochchalant, jugendlich und intellektuell verfeinert auftrat. Auch nach über fünfzig Jahren ist der Esprit dieser jungen Generation von auteurs-cinéastes hier noch spürbar.

Godard bekennt sich ganz offen zum US-amerikanischen Film Noir der 1940er Jahre, der damit einen entscheidenden Anteil an der Erneuerung des europäischen Kinos trägt. Jedoch war die Herangehensweise von Godard vollkommen neu und innovativ.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Patrick Raszelenberg am 8. Februar 2001
Format: Videokassette
Godards 1959 gedrehter Film 'Außer Atem' (À bout de souffle) markiert den Beginn einer neuen Ära des französischen Kinos: der 'Neuen Welle' (Nouvelle Vague), zu deren Protagonisten neben Godard weitere ehemalige Filmkritiker der Fachzeitschrift 'Cahiers du Cinéma' wie Truffaut, Chabrol u.a. gehören.
Godard hatte rund zehn Jahre als Kritiker bei den 'Cahiers' verbracht, bis er den Versuch unternahm, alles, was er als Regisseur zu sagen hatte, in seinem Erstlingwerk auszudrücken. Daß dies eine Milchmädchenrechnung sein mußte, war ihm klar, und doch hinterließ der Streifen deutlichere Spuren als jeder andere französische Film in den Jahren zuvor. Seine bewußt 'falschen' Schnitte, der Verzicht auf zusätzliche Beleuchtung, die unorthodoxe Arbeitsweise ohne festes Drehbuch, die Spontaneität der Hauptfiguren sowie seine Verarbeitung amerikanischer Einflüsse machten diesen Film zu einem Klassiker. Die ungewöhnlich dichte Atmosphäre sowie die nahezu ideale Besetzung (Seberg, Belmondo) sind in dieser Form von ihm nicht wieder erreicht worden.
Nach dem unbesonnenen Mord an einem Polizisten in Südfrankreich hetzt der junge Michel (Jean-Paul Belmondo) durch das Paris der späten Fünfziger, versucht seine amerikanische Geliebte Patricia (Jean Seberg) zu überreden, ihm nach Italien zu folgen, stiehlt Geld bei einer Freundin, versucht, einen ungedeckten Scheck einzulösen, schwängert seine große Liebe und landet schließlich in den Armen der Polizei - verraten von eben dieser Geliebten, die dem Fahndungsdruck nachgibt, als sie um die Verlängerung ihres Visums fürchten muß.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Flugsi am 14. Juni 2011
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Wie alle Ausgaben der "StudioCanal-Collection" wurde auch Godards Meisterwerk der Nouvelle Vague in ein äußerst edles & sehr elegantes Mediabook mit Originaltitel ("Á bout de souffle") auf dem Cover verpackt. Das Mediabook steckt in einem dünnen Pappschuber, auf dem der deutsche Filmtitel ersichtlich ist. Auf diesem ist auch ein nicht ablösbares FSK-Logo angebracht (wen dies stört, der kann den Schuber auch weglassen - fällt rein optisch überhaupt nicht auf).
Bild- & Ton-Qualität sind - wie nicht anders zu erwarten - tadellos & interessantes Bonusmaterial ist zu Genüge vorhanden: Einführung von Colin MacCabe, Interviews mit Crew & Darstellern, der Kurzfilm "Luc und wie er Jean-Luc sieht", Trailer, eine Fotogalerie sowie das Featurette "Godard, Made in USA".
Weiters enthält die Edition ein recht informatives 20seitiges Booklet mit einem Text von Yves Alion, dem Chefredakteur von "L'Avant-scène Cinéma".
Fans des Films sollten bei dieser tollen Blu-ray unbedingt zugreifen!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von DoK am 7. Februar 2009
Format: DVD
Mit "Meisterwerken" ist das immer so eine Sache. Entweder man reiht sich stillschweigend in die Reihe der Verehrer ein und verweigert die eigene Meinungsbildung oder man pfeift auf allgemeine Urteile und macht sich selbst ein Bild.
Godard hat bei seinem Film scheinbar ähnlich operiert. Er schmiss alle gängigen Konventionen über Bord und drehte mit "Außer Atem" einen revolutionären Film. Sein offensichtlichstes Instrument hierbei war der Schnitt. Beim Jump-Cut werden Anschlussfehler ignoriert bzw. bewusst in Szene gesetzt. Selbst heute wirkt das noch erfrischend und neu. Mir wollte, abgesehen von Woody Allens "Harry außer sich", auch kein zweiter Film einfallen, bei dem diese Schnitttechnik eingesetzt wurde.
Mal abgesehen von solch technischen Stilmitteln stellt der Film auch in seiner Dramaturgie und Naration ein Bruch mit gängigen Methoden dar. So gibt es zwar einen groben Plot, der im Verlauf des Filmes immer wieder kurz aufgeriffen wird; im Zentrum steht jedoch die Beziehung von Belmondo und Seberg.
Der Film macht Spaß. Vor allem, weil er selbst heute noch erfrischend anders wirkt. Belmondo ist verdammt cool, Seberg extrem bezaubernd. Ob es ein "Meisterwerk" ist, kann ich nicht sagen. Aber Anschauen lohnt, soviel steht fest.
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