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Außer Atem - Arthaus Collection
 
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Außer Atem - Arthaus Collection

Jean-Paul Belmondo , Jean Seberg , Jean-Luc Godard    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,68 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Jean-Paul Belmondo, Jean Seberg, Van Doude
  • Regisseur(e): Jean-Luc Godard
  • Komponist: Martial Solal
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 12. Oktober 2007
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 86 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000V2SGSK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.066 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Der Pariser Kleinganove Michel Poiccard alias Laszlo Kovacs stiehlt ein Auto, erschießt einen Polisten - und befindet sich fortan auf der Flucht. Dabei trifft er die amerikanische Studentin und Zeitungsverkäuferin Patricia wieder. Er versucht, sie zu überreden, ihn nach Italien zu begleiten, doch die Polizei kommt dem Paar auf die Spur - und Patricia verrät Michel.

Produktbeschreibungen

Der Bonvivant Michel Poiccard - ein Gauner, Rebell, Draufgänger auf der Jagd nach seinem Vergnügen. In einer gestohlenen Luxuslimousine ist er auf dem Weg nach Paris. Doch er gerät in eine Geschwindigkeitskontrolle. Ein Polizist stellt ihn - und wird von Michel kaltblütig erschossen. Auf der Flucht vor dem Gesetz taucht er bei Patricia, einer Zeitungsverkäuferin, die Journalistin werden will, unter. Er versucht Geld für die gemeinsame Flucht nach Italien zu beschaffen. Aber der Kreis der Polizei wird immer enger. Patricia wird verhört. Und sie muss sich entscheiden: Karriere

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine coole Sau von Film 7. Februar 2009
Format:DVD
Mit "Meisterwerken" ist das immer so eine Sache. Entweder man reiht sich stillschweigend in die Reihe der Verehrer ein und verweigert die eigene Meinungsbildung oder man pfeift auf allgemeine Urteile und macht sich selbst ein Bild.
Godard hat bei seinem Film scheinbar ähnlich operiert. Er schmiss alle gängigen Konventionen über Bord und drehte mit "Außer Atem" einen revolutionären Film. Sein offensichtlichstes Instrument hierbei war der Schnitt. Beim Jump-Cut werden Anschlussfehler ignoriert bzw. bewusst in Szene gesetzt. Selbst heute wirkt das noch erfrischend und neu. Mir wollte, abgesehen von Woody Allens "Harry außer sich", auch kein zweiter Film einfallen, bei dem diese Schnitttechnik eingesetzt wurde.
Mal abgesehen von solch technischen Stilmitteln stellt der Film auch in seiner Dramaturgie und Naration ein Bruch mit gängigen Methoden dar. So gibt es zwar einen groben Plot, der im Verlauf des Filmes immer wieder kurz aufgeriffen wird; im Zentrum steht jedoch die Beziehung von Belmondo und Seberg.
Der Film macht Spaß. Vor allem, weil er selbst heute noch erfrischend anders wirkt. Belmondo ist verdammt cool, Seberg extrem bezaubernd. Ob es ein "Meisterwerk" ist, kann ich nicht sagen. Aber Anschauen lohnt, soviel steht fest.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
natürlich ist die handlung dieses films uns schon so oder ähnlich unzählige male untergekommen. kleingangster, femme fatale, paris bei tag und nacht, coole sprüche flotte autos... ein mann auf der flucht, und am ende liegt ein toter im rinnstein.
aber wie godard das erzählt und filmt ist doch das eigentlich grandiose an diesem ungewöhnlichen film. da kommuniziert belmondo mit dem zuschauer, da springt und flattert die kamera und verlässt plötzlich die protagonisten, schnittfehler werden eingebaut, die schnitte und blenden greifen den rhytmus des films auf und verändern ihn wieder, der film reflektiert seine technischen und erzählerischen möglichkeiten, die kamera scheint zu leben, und die personen brechen durch ihr unkonventionelles verhalten die klischees, in denen sie gefangen zu sein scheinen...
jean pierre melville referiert in einer scheinbar nicht in die handlung passenden nebenepisode über das wesen der kunst und des films! die popkultur der 60er lebt in diesem stets frischen film richtig auf, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat.
alles in allem war godard seiner zeit weit voraus! wie der junge belmondo die mythen des kinos und seiner eigenen filmischen vorgänger (bogart, james cagney, gary cooper...) entzaubert und neu erfindet, undd abei immer wieder die film geschichte zitiert, das hat godard früh zu einem klassiker des modernen films gemacht.
und das ende ist doch immer wieder sehenswert, und wer glaubte, tarantino sei der erfinder des popkulturellen dialogs im film, wird hier staunen, was 1960 (!) für cooles und komisches zeug gelabert wurde.
"pierrot le fou", die spätere zusammenarbeit der beiden, geht noch ein stück weiter in ihrer selbstreflektion und im einbeziehen der medien... aber das ist eine andere story!
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Von steff
Format:DVD
Godard verzichtet auf Konventionelles. Er lässt den Film einfach irgendwann, irgendwo beginnen. Sein Einsatz des sogenannten Jump Cuts ist zeitweise exzessiv, doch dienen diese nicht nur einem loseren, verschärften Tempo und bewusst gesetzter Inkohärenz zwischen einzelnen Szenenfolgen, sondern eben auch absichtlich als gegenpolige Kraft wider den gängigen Konventionen.

"Außer Atem" ist ein durch die Intention des Regisseurs hektischer Film, der mit vielen Ortswechseln und Blitzhandlungen aufwartet. Einen roten Faden zu erkennen ist schwer, außer einzig der Erkenntnis, dass es keinen gibt. Die Dialoge sind der Hammer: Ich will den oder die sehen, die vorausahnen können, was die Charaktere als Nächstes sagen werden. Hier offenbart sich das unberechenbare Element, das Radikale bei Godard ganz extrem. Allein, wer sich etwas mit seinen Filmen beschäftigt, weiß, dass zum Schluss oft ein Knall die Show beendet. Nun, bei seinem Erstling ist das fast schon harmlos und logisch im Sinne des Kausalen. "Außer Stem" ist sicher kein Film für Erzkonservative, aber für den geneigten Fan der Nouvelle Vage des französischen Kinos unumgängliches Pflichtprogramm.

Übrigens: Belmondo imitiert Bogart, deswegen raucht er Kette. Seine rotzfreche Darstellung des Kleingangsters Michel, der in den Tag lebt und nimmt, was er gerade kriegen kann, ist ein Hymne an die Respekt- und Orientierungslosigkeit... und macht mordsmäßig Spaß.

Man sollte nichts spezielles erwarten. Lassen sie die 86 Minuten einfach konzentriert auf sich einwirken.
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