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Attila - der Hunne
 
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Attila - der Hunne

Gerard Butler , Powers Boothe , Dick Lowry    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Gerard Butler, Powers Boothe, Simmone Mackinnon
  • Regisseur(e): Dick Lowry
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch, Deutsch, Französisch, Niederländisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 19. November 2002
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 170 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006K0H9
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.855 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Attila (Greg Butler) wird nach dem Tod seiner Eltern von seinem Onkel, König Rua, aufgenommen, der aus ihm einen furchtlosen und gefürchteten Krieger macht. Seine Begegnung mit Flavius Aetius (Powers Boothe, Nixon. Der Untergang eines Präsidenten, Sudden Death), einem General und gewieften Strategen Roms, gibt Attilas Leben eine neue Richtung. Anfänglich kämpfen und erobern sie gemeinsam und Attila erlebt Rom von seiner verführerischsten Seite. Doch nach dem Tod seines Onkels kehrt er zurück in seine Heimat, tötet im Zweikampf seinen Bruder, der Rua vergiftet hat und wird König der Hunnen. Sein Ziel ist es, Rom einzunehmen. Er beginnt damit, die gesamte Region zwischen dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer zu erobern. Dabei trifft er in einer entscheidenden Schlacht wieder auf Flavius Aetius. Dieser hat in der Zwischenzeit, zusammen mit Placida (Alice Krige, Star Trek -- Der erste Kontakt), der Mutter des letzten Caesaren, Valentinians III. und Theodosius (Tim Curry), dem Statthalter von Konstantinopel, ein Netz von Intrigen gesponnen, um zu verhindern, dass Attila Rom erobert.

Attila ist eine TV-Miniserie aus dem Jahr 2001, die 170 Minuten lang spannende und vielschichtige Unterhaltung bietet. Die Schauspieler sind bis in die kleinste Nebenrolle hervorragend besetzt (besonders Pauline Lynch als Galen und Andrew Plevin als Orestes). Die Dialoge sind spannungsgeladen und die Schlachtsequenzen bieten genügend barbarische Realität. Die politischen Spannungen kurz vor dem Untergang des römischen Reiches werden vor allem in den Begegnungen zwischen Attila und Aetius hervorragend dargestellt. Das Drehbuch schrieb übrigens Robert Cochran II, der für 24 mitverantwortlich zeichnet und bereits für so erfolgreiche Serien wie L.A. Law. Staatsanwälte, Tricks, Prozesse und J.A.G. Im Auftrag der Ehre schrieb. --Ursula Steingaß

Produktbeschreibungen

Der Glanz Roms ist verblasst. An den Grenzen des ehemals mächtigen Reiches macht sich ein Krieger bereit, sein Volk an die Spitze der Welt zu führen Attila, der Hunne Gerard Butler sieht seine Chance gekommen und will nicht länger zurückstehen. Sein herumziehendes Volk soll eine Heimat bekommen. Trotz dem Widerstand seines Bruders verbündet sich Attila zunächst mit den Römern. Als er jedoch merkt, dass der römische General Flavius Aetius Powers Boothe ein falsches Spiel mit ihm treibt, richtet sich der Zorn des Kriegers gegen Rom und seine unbändige Wut entlädt sich in einer gewaltigen Schlacht, die den Namen Attila unsterblich machen wird...

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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Durchaus bemüht, aber voller Kinderkrankheiten, 23. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Attila - der Hunne (DVD)
Wir haben es hier also mit einem weiteren Vertreter der wieder aktuell gewordenen Sandalenfilme zu tun. Sämtliche Filme der neueren Machart dieses Genres haben dabei ganz bestimmte Elemente und Probleme gemein: 1) Eine starke Zurückdrängung der Handlung zugunsten der Actionszenen. 2)Die Zuspitzung des Plots auf zwei Charaktere (der eine ist furchtbar nobel, der andere entsetzlich böse) 3) Die kulissenhafte Verwendung des Topos "Antike", um eine banale Geschichte mit der nötigen Atmosphäre zu würzen.
Alle diese Probleme haben der "Gladiator", der jüngst erschienene "Julius Caesar" (ein besonderes Negativbeispiel) und auch in Ansätzen "Attila". Alle Filme benutzen einige Elemente aus der griechisch-römischen Antike, werfen sie in einen Mixer und oft kommt ein Gesamtbild heraus, in welchem nichts zusammenpasst. Wenn man sich die Legionäre im "Attila" anschaut, fühlt man sich direkt in eine Zeitmaschine versetzt, die einen ca. 450 Jahre weiter in die Vergangenheit führt, nämlich in die augusteische zeit. Tatsache ist, dass in der Mitte des 5. Jhs. die römische Armee fast nur noch aus Söldnertruppen bestand, die sich aus Germanen, Hunnen usw. zusammensetzte. Und diese Armee kämpfte dementsprechend nicht mehr viel anders als die einfallenden Heere der Barbaren, wenn man von den römischen (noch nicht einmal das war noch Regel) Generälen absieht, die diese Haufen befehligten.
Einen weiteren üblen Lapsus stellt die Darstellung des Kaisers und der Senatoren dar. Mal abgesehen davon, dass die Charakterisierung Valentinians III. eigentlich nur als albern zu bezeichnen ist (Peter Ustinov bleibt unerreicht!), fragt man sich, warum dieser Kaiser auf Biegen und Brechen den Standardwahnsinnscaesaren hergeben musste. Wie langweilig! Es kommt noch hinzu, dass die Produktion die Chance vertan hat, bei noch stehenden Originalmonumenten zu drehen! Schließlich residierte der weströmische Kaiser seit 408 nicht mehr in Rom (das war mittlerweile ein Risiko geworden), sondern in Ravenna!
Das sind alles peinliche Fehler, die durch einen kurzen Blick in ein gutes Buch hätten vermieden werden können. Erstaunlicher ist dies umso mehr, als dass dieser Film in so manchem Detail echte historische Kompetenz erkennen läßt. 1) Der Film thematisiert den Konflikt zwischen Galla Placidia und Aetius (übrigens sehr gut gespielt von Powers Boothe) sehr glaubhaft, der tatsächlich in jener Zeit besonders stark schwelte. Das inszenierte Attentat auf Valentinian III.(wenngleich erfunden) durch den Heermeister verdeutlicht die schwierigen innenpolitischen Verhältnisse in Rom und das Phänomen des Schattenkaisertums im 5. Jh. im Westen. 2) Der Kniff mit dem (fiktiven) frühen Treffen des jungen Attila und Aetius ist ebenfalls durchaus interessant, zumal es einerseits die beiden Hauptcharaktere antagonistisch gegenüberstellt, andererseits auf das historische Faktum anspielt, dass Aetius einst tatsächlich Geisel bei den Hunnen war und auch vor 450 freundschaftliche Beziehungen mit ihnen unterhielt.
3) Spannend erklärt ist die (definitiv historisch belegte) Motivation des Heermeisters, die Westgoten, und vor allem Theoderich, nicht als Verbündete anerkennen zu wollen. Durch die hinzugefügte Geschichte, dass Aetius einst die Tochter des Gotenkönigs entführte, wird auch hier auf clevere Weise eine historische Situation glaubhaft mit dramaturgischer Tiefe versehen.
4) Das genialste jedoch ist der (auch sicher fiktive) Auftrag des Aetius am Ende der Schlacht, deren Entscheidung tatsächlich lange nicht klar war, Theoderich umzubringen, da die historische Überlieferung nur berichtet, dass der König am Morgen nach der Schlacht tod aufgefunden worden sei. Damit wird noch einmal auf die tiefen persönlichen Motive des "letzen Römers" (E. Gibbon)hingewiesen und die Historie "drumherumgebaut".
Alle diese Stellen beweisen (man könnte noch einige andere aufzählen), dass man sich in der kreativen Abteilung wirklich Gedanken gemacht hat, die Lücken der Überlieferung so zu schließen, dass das Handeln der Charaktere einerseits Tiefe und andererseits eine historische Plausibilität gewinnt nach dem Motto "Es könnte ja so gewesen sein ...". Exakt diese geschichtliche Stimmigkeit (sei sie auch spekulativ, was aber einem Spielfilm aber auch gestattet sei) fehlt einem Gladiator oder einem Caesar, wodurch "Attila" von der Anlage eher an solche Klassiker wie Spartacus oder Fall of the Roman Empire erinnert, die ihrerseits versuchten, eine GESCHICHTE mit einem Inhalt aus der Antike zu erzählen, und nicht den bloßen zweidimensionalen Abklatsch von Klischees dem Zuschauer zu präsentieren.
Bedauerlich an dem Film ist jedoch die billige Produktion, welche jedoch der Tatsache geschuldet ist, dass es sich um einen Fernsehfilm handelt. Die Schlacht auf den katalaunischen Feldern (man weiß übrigens NICHT, wo sie stattgefunden hat, die Nähe von Orleans ist dabei eine Möglichkeit) ist leider sehr mikrig ausgefallen, wenn man bedenkt, dass in jener etwa 500000 Menschen getötet worden sein sollen.
Fazit: Es handelt sich um einen durchaus interessanten Streifen, der mit der Historie nicht ganz so fahrlässig umgeht wie Caesar oder Gladiator, sondern mit einem Gespür für die Spekulation Lücken in der Geschichte sinnig füllen kann. Ferner sind aber üble Schnitzer und etwaige Römer- und Barbarenklischees unübersehbar, die dann dann doch relativ ärgerlich sind, während die teilweise billige Ausstattung die Glaubwürdigkeit ebenfalls leicht beschädigt. Ein Schwachpunkt ist ebenfalls, dass die Qualität der Darsteller ebenfalls sehr fluktuiert (Gerard Butler alias Attila nervt, Alice Krige (Galla Placidia) ist schön eisig und Powers Boothe reist es raus!). ***
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Durchaus gelungene Unterhaltung, 15. Dezember 2005
Von 
ruessler "ruessler" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Attila - der Hunne (DVD)
Ich kann nicht verstehen, warum andere Rezensenten diesen Film wegen seiner historischen Inkorrektheit kritisieren. Zugegeben, viele Details sind filmgerecht zurechtgerückt worden, so war Attila in Wahrheit eher ein kleiner, schmächter und rothaariger Mann, aber ein großer und kräftiger Hühne gibt halt eine bessere Hauptfigur ab, und auch das Ende Attilas macht sich als Mord natürlich besser als die Tatsache, daß er wohl eher an seinem starken Alkoholgenuß und daher den Folgen eines Leberschadens gestorben ist.
So wird man insgesamt doch recht gut über knapp 3 Stunden unterhalten mit einer gewissen historischen Rahmenhandlung, einigen Schlachten und dem üblichen Konflikt zwischen den "Bösen" und "Guten".
Die Darsteller sind eigentlich recht überzeugend und bringen ihre Sache recht gut rüber.
Wer also keine historische Dokumentation erwartet, sondern sich einen Abend mit einem Sandalenepos unterhalten will, ist hier richtig. Alle anderen sollten lieber in die Bibliothek gehen Bücher wälzen ;-).
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Historisch Quatsch, aber recht unterhaltsam, 5. März 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Attila - der Hunne (DVD)
Europa im 5. Jahrhundert nach Christus: Die glanzvollen Tage des römischen Imperiums sind lang vorbei und aus dem Osten naht eine neue Bedrohung, als der Hunnenkönig Attila die verfeindeten Stämme des Nomadenvolkes eint. Er träumt davon, Rom zu erobern und ein neues Weltreich zu errichten, und beginnt schließlich mit seinen Heerschaaren ganze Landstriche Westeuropas in Schutt und Asche zu verwandeln. Doch der römische Oberbefehlshaber Flavius Aetius versucht mit allen Mitteln Attila aufzuhalten ...
Attila der Hunne ist eine amerikanisch-lettische Fernsehproduktion und widmet sich einem, in Historienfilmen eher unterrepräsentierten Thema, denn das zerfallende Römische Reich des 5. Jahrhunderts besitzt als Filmhintergrund bei weitem nicht den Glamour des Imperiums der Cäsaren. Der Film ist ein recht interessanter Versuch, diese düstere Epoche zu verarbeiten, wenngleich das Ergebnis nicht frei von Schwächen ist: Die mongolischstämmigen Hunnen wurden von Zeitgenossen als kleine, drahtige Menschen mit eher asiatischen Physiognomien beschrieben. In diesem Film werden sie jedoch durchweg von Europäern dargestellt, etliche davon auch noch blauäugig. Attila selbst wird von Gerald Butler als samtäugiger Frauenschwarm verkörpert; das historische Vorbild war nach Überlieferungen ein krummbeiniger kleiner Kerl mit Ho Chi Minh-Bart und entsprach wohl kaum dem Latin Lover-Image seines Darstellers. Auch die Kostüme entsprechen nicht so ganz den historischen Realitäten, so erscheinen z. B. die römischen Legionäre in ihren kurzen Röckchen und Pferdehaarschmuckhelmen wie anachronistische Überbleibsel aus Julius Cäsars Zeiten. Die Schlachtenszenen wirken ebenfalls nicht überzeugend, denn ein paar Dutzend aufeinander eindreschende Statisten können die apokalyptischen Gemetzel, die von den (in Durchschnittstärken von 60.000 Mann auftretenden) hunnischen Horden damals angerichtet wurden, kaum erahnen lassen. Ein einfallsreicherer Regisseur hätte diese Szenen auch mit dem geringen TV-Budget besser darstellen können. Von diesen Kritikpunkten abgesehen, ist der Film jedoch recht gelungen: Die Story an sich funktioniert trotz diverser historischer Ungenauigkeiten sehr gut und auch die Charaktere erscheinen (abgesehen von Attila) glaubwürdig und keinesfalls überzeichnet, vor allem Powers Boothe als desillusionierter Feldherr Flavius Aetius ragt hier heraus. Die DVD bietet ein gutes Bild in 16:9 Widescreen, der Ton liegt in DD 2.0 (deutsch und englisch, Untertitel vorhanden) vor. Auf jegliche Extras muß man hier leider verzichten.
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