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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen122
4,2 von 5 Sternen
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am 23. April 2007
Nach Relic habe ich mir Attic zu Gemüte geführt und war sehr begeistert. Während Relic doch nach meinem Geschmack einige Schwachstellen hatte, so war Attic flüssiger, ausgeglichener und ausgewogener. Hier stimmte diesmal alles - nach meinem persönlichen Geschmack zumindest.

Aber vor allem die drei Haupthelden aus Relic haben es mir auch in Attic wieder schwer angetan. Ganz vorne natürlich FBI-Agent Pendergast.

Neben einer spannenden, mitreissenden und wirklich ätzend-fiesen Story kann Attic lebendige Haupthelden vorweisen. Die Nebenfiguren haben Profil und faszinieren genauso wie die Haupt-Protagonisten.

Es sie nur gewarnt: Das Ganze hier ist nichts für zart beseidete Gemüter - es geht blutig-gemein zur Sache - und ein Schuss "Fantastik" darf natürlich auch nicht fehlen.

Das Buch ist seien guten vier Sterne wert - den fünften Stern gab es ausschliesslich für die schillernde Figur des FBI-Agent Pendergast.

Mir haben die ersten drei Bücher um und mit FBI-Agent Pendergast bis jetzt großen Spass gemacht. Wobei bisher "Attic" mein persönlicher Liebling war.

Wenn sie sich einmal diese tollen Bücher gönnen wollen, dann achten sie ein wenig auf die chronlogische Reihenfolge. Hier eine kleine Hilfe:

- Relic: Museum der Angst

- Attic: Gefahr aus der Tiefe

- Formula: Tunnel des Grauens

- Ritual: Höhle des Schreckens

- Burn Case: Geruch des Teufels (1. Diogenes-Trilogie)

- Dark Secret: Mörderische Jagd (2. Diogenes-Trilogie)

- Book of the Dead (3. Diogenes-Trilogie)
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Das ist quasi die Fortsetzung von "Das Relikt". Das Team Pendergast und D'Agosta ermitteln wieder unter höchster Gefahr in einem Fall, der in den Kloaken von NY beginnt. Nebenbei lernt der Leser auch eine Menge über die Wasserversorgung und den Untergrund von NY. Spannend bis zur letzten Zeile geschrieben und von gewohnter Qualität. Ich kann den Roman nur empfehlen.
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am 23. Januar 2008
Ich finde dieses Hörbuch aus der "Agent Pendergast" - Serie bisher das am gelungensten.

Den meisten Hörern werden diese Bücher wahrscheinlich gar nichts sagen. Deshalb möchte den Inhalt dieser hier kurz umreißen:
Es geht bei den Büchern meist um leicht fantastisch angehauchte Fälle eines FBI Agenten, die er mit seiner kühlen charmanten Art zu lösen versucht. Im späteren Verlauf der Serie kommt noch eine familiäre Komponente hinzu. Was sich hier nun sehr unspektakulär anhört ist aber mehr als nur spannend zu hören. Man fiebert förmlich mit den Protagonisten mit.

Der Sprecher:
Tommi Piper spricht das Buch, wie auch die vorgehenden Bücher, hervorragend. Mir gefällt bei ihm besonders die Sprechweise des Agent Pendergast, er verleiht ihm so einen einzigartigen Touch.

Inhalt:
*eventueller Spoiler*
Die Story mit dem Untergrund und den verlassenen Tunneln hat mich total gefesselt.
Die Handlung bleibt permanent spannend und es entstehen keinerlei langweilige Passagen.

Preis:
Für knappe 11€ bekommt man ein superspannendes Hörbuch welches auf Grund seiner 6CD's Spieldauer auch mal für längere Fahrten geeignet ist.

Dies ist der 2te Band der Serie um Agent Pendergast. Ich würde demjenigen der sich diesen Hörgenuß hingeben will empfehlen die Hörbücher in chronologischer Reihenfolge zu hören (nicht unbedingt nötig, doch manchmal wird auf vergangene Ereignisse Bezug genommen), diese sieht wie folgt aus:

- Relic, Museum der Angst
- Attic, Gefahr aus der Tiefe
- Formula, Tunnel des Grauens
- Ritual, Höhle des Schreckens

- Burn Case, Geruch des Teufels
- Dark Secret, Mörderische Jagd
- Maniac, Fluch der Vergangenheit

ich habe zwischen den ersten 4 Bänden und den folgenden bewusst einen Absatz gelassen. Dazwischen wurde der Sprecher der Serie (Tommi Piper) gegen einen neuen (Detlef Bierstedt) ausgetauscht. Hier empfehle ich NICHT sofort von Ritual auf Burn Case weiterzugehen, sondern erst mal eine längere Hörpause einzulegen, da der Umstieg auf den neuen Sprecher sehr gewöhnungsbedürftig ist.
11 Kommentar38 von 43 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Februar 2006
Wer das Relikt gelesen hat, brannte bestimmt, genau wie ich darauf, wie das Ende aussieht, was in Relic offen gelassen wurde. Hier ist es nun! Preston und Child legen wieder los, sie haben zwar den Ort des Grauens verlegt. Aber wenn das Monster anstatt zwischen präparierten Sauriern im Museum, nun zwischen Obdachlosen und Ratten durch den New Yorker Underground schleicht, finde ich die Atmosphäre fast noch beklemmender als im erten Teil.
Die liebevoll gezeichneten Charaktere aus Relic bleiben auch hier nicht stehen, sondern entwickeln sich weiter fort.
Man erkennt, dass nicht nur dem Leser, sondern auch dem Autorenduo ihre Hauptdarsteller ans Herz gewachsen sind.
Der Leser baut darauf das Special-Agent Pendergast wieder einmal durch NY hetzt und die Ahnungslosen Großstädter rettet. Er wird natürlich nicht enttäuscht.
Für mich, zum Teil leider ein bisschen zu dick aufgetragen, mit Spezialeinheiten, Massenpanik und Rettung der Welt, und vom Handlungsmuster her, stark an den Vorgänger angelehnt.Aber wem dieses typisch amerikanische Element nichts ausmacht ist hier bestens bedient, für Leser des Vorgängers ist dieses Buch sowieso ein Muss, denn wer liest Geschichten denn nicht zu Ende?
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am 25. Februar 2006
Superspannend, klasse geschrieben, sehr interessant, was den New Yorker Untergrund betrifft, und die Klischees sind gerecht verteilt und so differenziert, daß man gar nicht auf die Idee kommt, hier könne es sich um "Typen" handeln. Mir persönlich hat der Künstler besonders gut gefallen, für den nur die Kategorie "Mensch" zählt, der sich aber bei jeder Kleinigkeit über seinen Nachbarn beschwert - der spießige Bohemien. Die Übersetzung liest sich routiniert und flüssig, ich hätte nur "soft voice" anstatt von "sanfte Stimme" mit "leise" übersetzt, und "pained expression" als "geschmerzten Ausdruck" lesen zu müssen tut weh. Aber insgesamt beste Unterhaltung und sehr zu empfehlen.
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am 6. Januar 2002
Samstagnachmittag ist meine Welt in Ordnung. Ich bin nicht müde. Das Handy schweigt. Bis zu Nataschas Party sind noch fünf Stunden Zeit. Gelegenheit, auf den Dachboden des Teufels zu steigen. Oder besser: hinunter.
„The devil's attic" liegt hunderte Meter unter New York, tiefer als das Tunnel- und Schachtsystem der U-Bahn. Auf den ersten zehn Seiten präsentieren Preston/Child die obligatorischen Leichen. Eine war eine schöne Frau. Die andere ist verkrüppelt. An beiden hat etwas herumgenagt, und trotzdem - oder deswegen? - umarmen sie so innig, dass man es unbedingt genauer wissen will.
Folgen wir also Wissenschaftlern, Polizisten und Reportern in die alten Schächte. Dort lauert der nackte Schrecken. Die hungrigen Wrinkler sind nicht eingeflogen von einem anderen Stern. Oder schlicht aus der Wiege des Bösen geschlüpft. Wie immer haben Preston/Child eine theoretisch nachvollziehbare Erklärung, warum New Yorks Unterschicht zum Nahrungsmittel für echsenartige Kuttenträger wird.
Bei Seite 205 hole ich mir 'ne Cola light. Auf Seite 350 merke ich, dass es schon nach elf Uhr ist. Ich rufe das Pizzataxi. Morgens um halb zwei weiß ich endlich, wer für das Gemetzel verantwortlich ist und ob das Gute siegt. Genug Thriller-Achterbahn für heute.
Und die Party? Sorry Natascha.
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am 13. Dezember 2001
Attic ist der Fortsetzungsroman vom Relikt der beiden Autoren Douglas Preston und Lincoln Child.
Das Buch beginnt mit der Bergung zweier enthaupteter Skelette aus dem Schlamm des Hudson River. Eines davon ist stark deformiert, so daß die Ermittler den an einen Rollstuhl gefesselten Anthropologen Dr. Frock und seine Frühere Assisitentin Dr. Green hinzuziehen.
New York wird aber auch von weiteren Morden heimgesucht. Dabei geht es um eine Mordserie an Obdachlosen, deren Leichen auch oft enthauptet sind. Der Polizeilieutnant D'Agosta, Sergant Hayward und der FBI-Agent Pendergast machen sich auf die Suche nach den Tätern und gelangen so in den Untergrund bzw. das Tunnelsystem unter New York.
Das Buch zeigt ein Schreckenspanorama auf beängstingende Weise. Mit der Vorstellung es existiert unter New York ein solches Tunnelsystem, in welchem Obdachlose hausen, wird der Leser konfrontiert. Dieser Wissenschaftsthriller geht an die Grenzen zwischen Alptraum und Wirklichkeit. Es ist packend und auch lebendig geschrieben. Einziger Nachteil, der auch das Lesen z.T. erschwert, sind die ständig wechselnden Hauptpersonen und Szenen, nach Beendigung eines Kapitels, so daß der Leser sich erst wieder mit dieser z.T. noch neuen Person identifizieren muß. Für dieses Buch sollte man sich Zeit nehmen, daß auch gar keine längeren Pausen zwischen dem Lesen aufkommen. Dann kann man vielleicht auch mit diesem Nachteil sich gut arrangieren. Weiter wird sehr häufig auf den anderen Thriller "Das Relikt" der beiden zurückgegriffen. Der Leser wird ständig mit der Vergangenheit der Protagonsiten konfrontiert, wobei sie mehr als einmal geschildert wird. Leider halten diese ständigen Beschreibungen der "Museumsmorde" den Lesefluß auf, da man schon mit der Vergangenheit vertraut ist. Dennoch sind die Entwicklungen des Thrillers so überzeugend geschrieben, so daß ich das Buch für lesenswert halte.
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am 1. März 2001
Wer sagt denn, dass Fortsetzungen immer nur müder Abklatsch ihrer Vorgänger sein müssen? Zugegeben, in drei von fünf Fällen ist das tatsächlich der Fall, aber "Attic" gehört nicht dazu. Geschickt knüpfen die Autoren Preston und Child an die Idee ihres ersten gemeinsamen Erfolgromans "Das Relikt" an und entwickeln auf deren Grundlage einen Plott, der mächtiger und größer wird als er es in "Das Relikt" hatte sein können - schon im geographischen Sinne, da sich die Ereignisse des Thrillers nicht mehr länger in den Mauern eines Museums abspielen, sondern sich über den gesamten Untergrund ganz New Yorks ausbreiten können. Erfreulich, dass die Autoren dabei Platz und Zeit für ein Wiedersehen mit alten Bekannten gefunden haben - und erstaunlich, wie es ihnen gelingt, die Spannung von Seite zu Seite mehr und mehr anzutreiben. "Attic" macht zunächst nicht den Eindruck, ein Fortsetzungsroman zu sein - und das ist auch gut so, denn es ist nicht wirklich einer. "Attic" ist ein eigenständiger, äußerst spannender Roman, den jeder lesen kann - selbst wenn er "Das Relikt" nicht kennt. Dafür haben Preston und Child gesorgt. Sehr empfehlenswert!
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am 2. September 2015
Anderthalb Jahre sind vergangen, seit Special Agent Aloysius X. L. Pendergast, Lieutenant D'Agosta und Margo Green sich im New York Museum of Natural History einer mordgierigen Kreatur stellen mussten. Längst sind die Ereignisse von damals durch andere Schlagzeilen aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt und die Normalität ist mehr oder weniger in das Leben der Protagonisten zurückgekehrt. Das ändert sich, als zwei Skelette aus dem Hudson River geborgen werden. Eines dieser Skelette weist extreme Deformierungen auf und so werden Margo Green und ihr damaliger Doktorvater, der Anthropologe Dr. Frock, von der Polizei zu Rate gezogen, um herauszufinden, was es mit diesem Skelett auf sich hat.

Parallel dazu bereitet eine grausige Mordserie, vorwiegend an Obdachlosen begangen, Lieutenant D'Agosta und seinem Team Kopfzerbrechen. Schließlich wird Special Agent Pendergast auf die mysteriösen Ereignisse in New York aufmerksam und eilt seinem Freund Vinnie D'Agosta zu Hilfe. Und dann machen Frock und Margo einige beunruhigende Entdeckungen. Hat das deformierte Skelett etwas mit der Mordserie zu tun? Und was geht im „Devil's Attic“, einer aufgegebenen U-Bahn-Station tief unter der Erde von New York vor sich? Erneut müssen Pendergast und seine Gefolgschaft den Kampf gegen scheinbar übermenschliche Gegner aufnehmen.

Spannung, interessante Charaktere und ein Gespür für dramatische Verfolgungsjagden – das zeichnete den Vorgängerroman `Relic' des Autoren-Duos Douglas Preston und Lincoln Child aus. Und auch das vorliegende Werk `Attic' vereint gekonnt alle Zutaten eines packenden Thrillers. Einmal mehr schicken Preston und Child ihre schrägen und skurrilen, aber durchaus liebenswerten Charaktere um den ebenso faszinierenden wie undurchschaubaren Special Agent Pendergast ins Rennen. Und wieder haben die Autoren ein Setting gewählt, das wie geschaffen ist, um für eine beklemmende Atmosphäre zu sorgen. Diesmal verschlägt es die Protagonisten in das Tunnelsystem unter der Oberfläche New Yorks, ein Gewirr aus teilweise schon vor langer Zeit aufgegebenen U-Bahn-Tunneln, Versorgungsschächten, Abwasserleitungen und Pumpstationen, deren Existenz kaum noch jemandem bewusst ist und die oft nur unzureichend auf Karten verzeichnet sind.

Hier treiben blutrünstige Mörder ihr Unwesen, die ihre Opfer bisher ausschließlich unter den im Tunnelsystem lebenden Obdachlosen fanden, nun aber offenbar Gefallen daran gefunden haben, auch an der Oberfläche zu morden und unter der Bevölkerung New Yorks Angst und Schrecken zu verbreiten. Das ruft eine Bürgerwehr auf den Plan, deren Aktionen für zusätzlichen Zündstoff sorgen. Und als hätten Pendergast und D'Agosta nicht ohnehin schon genug Probleme, stellen sich ihnen auch noch sture, unbelehrbare Kollegen in den Weg, die ihre eigenen Thesen zur Mordserie vertreten und diese um jeden Preis bewahrheitet sehen wollen.

Aus dieser Gemengelage entwickelt sich eine dramaturgisch überaus treffend in Szene gesetzte Story, die sowohl die Protagonisten, als auch den Leser auf eine Odyssee in finstere Tunnel und die Abgründe der menschlichen Seele mitnimmt und mit einem wendungs- und temporeichen Plot und einem dramatischen Showdown zu überzeugen weiß.

Sicherlich kann 'Attic' nicht den Anspruch erheben, tiefgründige Literatur zu sein. Bei der Charakterzeichnung gibt es praktisch keine Grautöne; auf der einen Seite stehen die Sympathieträger, die wahlweise mit Charme oder Humor punkten können, durchaus Ecken und Kanten haben und sich auch aus den schwierigsten Situationen wieder herauswinden, auf der anderen Seite sind die teilweise recht flach gezeichneten Gegenspieler zu finden, denen man ob ihrer Überheblichkeit gerne mal in den Hintern treten möchte. Insofern kann man der Geschichte durchaus vorwerfen, klischeebelastet und stereotyp zu sein.

Was dem Roman an facettenreicher Charakterisierung und hin und wieder auch an Logik und Tiefgründigkeit fehlt, macht jedoch eine abwechslungsreiche und actiongeladene Handlung locker wett. Die Autoren wissen, wo ihre schriftstellerischen Stärken liegen und beschränken sich aufs Wesentliche. So wird 'Attic' zu einem echten Lesevergnügen und erhält damit verdientermaßen fünf Sterne.
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am 14. August 2010
Die folgende Rezension kann Spoiler enthalten.

"Attic" schließt nahtlos and den Vorgänger "Relic" an, man könnte beinahe sagen es ist der zweite Teil, den in "Attic" wird die Geschichte um den Vorgänger erst wirklich aufgelöst.
Was das Buch selbst betrifft, so ist es im Großen und Ganzen relativ kurzweilig und spannend geschrieben. In den besten Momenten ist "Attic" höllisch spannend, wie man es von Preston/Child gewohnt ist, in den schwächsten gleitet die Handlung leider beinahe ins Abstrus-lächerliche ab. Auch gibt es einige Stellen die schlichtweg zu langatmig geworden sind, etwa die nicht enden wollenden Passagen um den Journalisten Smithback, die handlungsmäßig nicht einmal so stark in Gewicht fallen. Die Charaktere sind auch relativ gut gezeichnet; die Figur des Special Agent Pendergast taucht wieder als faszinierende und enigmatische Person auf, während etwa Lieutenant D'Agosta diesmal absolut farblos bleibt denn sein Handeln beschränkt sich meistens nur auf das Anzünden einer Zigarre. Von den Autoren wird überdies versucht, einen gesellschaftskritischen Touch über die Handlung zu legen, was jedoch nicht wirklich funktioniert und das Buch zeitweise zu einem sehr unausgegorenen Mix aus Thriller, Fantasy, B-Action-Movie und Gesellschaftskritik macht, der jedoch nicht wirklich funktionieren mag.

Dennoch bleibt "Attic" ein spannendes und durchaus lesenswertes Buch, auch wenn es qualitativ nicht an die besseren Preston/Child-Werke heranreicht.
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