Epiphane, am Tag der Erscheinung des Herrn geboren, ist dermaßen häßlich, dass es jeden schaudert. Nein, viel mehr, er ist physisch absolut und über alle Maßen ekelerregend. Aber er ist auch ein Intellektueller, gebildet und witzig, und er ist darüberhinaus auch Ästhet. Und vom Standpunkt dieser Ästhetik und auch Logik ist der Umstand, dass er sich in die attraktive und liebenswerte Schauspielerin Ethel verliebt (statt in eine zahnlose Alte), jedenfalls ein Sündenfall. Solange er nur Ethels bester Freund ist, mag das ja gut gehen, was aber, wenn er ihr seine Liebe gesteht?
Eine vergnügliche, herrlich bösartige und bizarre Satire über Ästhetik, Mode, Models, business, Film und Malerei. Flott zu lesen, kurzweilig und nie platt. Die Übersetzung Wolfgang Kreges hält jeder Kritik stand. Ein Essay über 194 Seiten, das nie fad wird, und welches man mit Genuß und, immer wieder hellauflachend, in einem Zug durchliest. Leichte, aber wunderbar vergnügliche Kost.