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Attack Attack Attack
 
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Attack Attack Attack

Earthbend Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (20. August 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Nois-O-lution (Indigo)
  • ASIN: B003XIO4RG
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 147.306 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Blistered & Black 2:57EUR 0,99
Anhören  2. Driller Killer 3:24EUR 0,99
Anhören  3. Ozzy Attack 3:56EUR 0,99
Anhören  4. Earth Rising 4:01EUR 0,99
Anhören  5. Rashomon 3:29EUR 0,99
Anhören  6. Evermore 5:15EUR 0,99
Anhören  7. Newbourne 3:01EUR 0,99
Anhören  8. Zombie 3:14EUR 0,99
Anhören  9. Back To The Wall 3:07EUR 0,99
Anhören10. Beretta 3:24EUR 0,99
Anhören11. Neighbours From Hell 3:19EUR 0,99


Produktbeschreibungen

motor.de

Die Ungnade der späten Geburt: Earthband feiern den Rock, als würde die Jahreszahl noch mit "197..." beginnen. Das letzte Album "Harmonia" begeisterte die Kritiker und nicht wenige sagten der Band in der deutschen Rockszene einen großen Schritt nach vorne voraus. Ganz so gewaltig ist der letztlich nicht ausgefallen, dennoch kein Anlass für das Trio aus Brandenburg, ihr Ding nicht mit dem denkbar größten Selbstvertrauen durchzuziehen. Genau das trieft auch greifbar aus jeder Note des dritten Albums, bei dem nicht nur der Name "Attack Attack Attack" angriffslustig ausgefallen ist.

Im Vergleich zum höchst gelungenen Vorgänger fällt der neue Longplayer durch durchweg kompakte Songs auf, die auf gelegentliche krautrockige Eskapaden gänzlich verzichten. Wie alle guten Rockplatten bleibt die Spielzeit unter 40 Minuten, für den Song sind die klassischen dreieinhalb das Maß, und auch sonst beackern Earthbend die Disziplin "schnörkelloser Rocksong" mit größter Konsequenz. Dass "die Bend" sich nicht groß um Trends der Gegenwart schert, hat sie ja von Anfang an gezeigt, dennoch: so viel Siebziger-Rock-Einflüsse gab es noch nie. Sogar das Unwort "Classic Rock" ist hier nicht verpönt, sondern sogar maßgebend.
Das Kunststück heißt hierbei, ihn anno 2010 so zu spielen, ohne dass er auf peinliches Klischeegehabe und anachronistische Schwanzfixierung zurückfällt. Und wahrlich: wo etwa Jet nur dreist kopieren und Airbourne sich breitbeinig in Rockpose werfen, nehmen sich Earthbend ihre AC/DC-, Thin Lizzy- und MC5-Einflüsse und verarbeiten sie zu etwas erfreulich Eigenständigem, das ohne jeden Showeffekt auskommt, sondern von der reinen Spielfreude lebt.
Die Siebziger-Hommage hört übrigens nicht auf bei der Musik. Das zweite große Thema von "Attack Attack Attack" ist der alte Horrorfilm. Texte, Artwork und Video durchziehen Referenzen an alte trashige Kinostreifen als roter Faden. Das kommt wohl nicht ungefähr, wenn man weiß, dass das Album in einem leerstehenden Kino eingespielt wurde, in dem sich Earthbend über Wochen hinweg verbarrikadiert haben. Deswegen dürfte die erste Single "Ozzy Attack" auch als das Herzstück des Albums ausgewählt sein. Andre Kunze singt von angreifenden Monstern, dem finsterem Fledermausköpfer wird im Titel auch gleich eine Aufwartung gemacht und das Video dazu dürfte dann auch gleich den Entstehungsort des Albums zeigen. Zudem lädt der Refrain ein, den Albumtitel richtig schön mitzushouten.
Aus diesem kompakten Rock-Gesamtpaket stechen allerdings kaum einzelne Songs hervor. Was einerseits dafür spricht, dass es keine Ausfälle gibt, aber halt auch keine richtigen Hits wie auf den Vorgängeralben. Der eingängigste Refrain, nämlich der von "Earth Rising", liegt ein bisschen zu nah an Alphavilles "Forever Young", um richtig gut zu sein.

Insgesamt legen Earthbend also ein kraftvolles, ehrliches und erfrischend authentisches Stück Rock vor. Wenn sie als nächstes den Schwung von "Attack..." mit den geilen Melodien von "Harmonia" vereinigen könnten, dann wären sie endgültig unter den richtig Großen.

Kurzbeschreibung

Let there be Rock! Das Trio aus Finsterwalde zeigt Zähne.

Ihre ersten beiden Alben hatten bereits tiefe Spuren in der deutschen Musiklandschaft hinterlassen: "Young Man Afraid" (2007) und "Harmonia" (2008) waren zwei gigantische Monster, die aus einer Kreuzung aus Alternative-Rock, Heavy-Rock der 70er, Kraut- und Psychedelic-Rock entstanden. Dementsprechend angriffslustig geht es weiter: "Attack Attack Attack" ist Aussage genug und bringt alles auf den Punkt. Das Trio aus den brandenburgischen Finsterwalde nimmt wieder Schwung auf und zeigt Zähne. Nachdem Earthbend 2009 den Kinotrailer zu "Jerry Cotton" musikalisch untermalen durften, verzog man sich für die Aufnahmen zu "Attack Attack Attack" in ein leer stehendes Kino. Man begegnete Zombies, veranstaltete heimliche Wrestling-Kämpfe und besann sich der Vorliebe für alte 70er-Jahre-Schallplatten. Die drei entzogen dem Gehörten jeglichen Schmonz, kochten eimerweise Rock- und Trashkultur auf und inhalierten den Sud tief. Ergebnis: schwere Pubrock-Hooks, heldenhafte Gitarrenriffs, der breitbeinigste Rock seit der letzten schwedischen Invasion und eine Ode an King Ozzy. Der Mythos Rock lebt!

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Thin Lizzy im Gepäck! 21. August 2010
Von JON BON
Format:Audio CD
Mittlerweile bin ich Fan von Earthbend und habe mich sehr auf das neue Album gefreut, dachte ich doch, noch mehr 10 minütigen Tripmonstern zu begegnen. Aber weit gefehlt!
Earthbend beleuchten auf diesem dritten Abenteuer eher den kurzen, dreckigen, Hardrocksong von Ende der 70er bis Anfang der 80er - also genau das Zeitalter von Thin Lizzy und den besten AC/DC, aber hey: Gitarrensolos als solche wird man weiterhin suchen (mit Ausnahme des besten Solos, das ich seit langem gehört habe: auf "Rashomon" spielt ein gewisser Herman Halb gerade Mick Taylor an die Wand ), aber die Gitarren haben oft diesen wunderbaren Terzsound und das erinnert schon sehr an "Black Rose" oder "China Town" - Anspieltipp hier mal "Driller Killer" oder "Neighbours From Hell".
Earthbend haben aber Identität und man möchte nicht immer mit Vergleichen kommen. Eigen und sehr gelungen würde ich hier den subtilen Krautrockeifluss durch alte Moogs, Orgeln und analoge Sytheziser bezeichnen, Anspieltipp das geheimnisvolle "Newbourne". Die Texte ("Pledge yourselfs together we break out, aim for heads so no one is left out.." aus "Zombie") drehen sich um Horror, Monstren, Musik und die Grillparty mit Zombiebesuch und so fröhlich und mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist auch die gesamte Platte, ein sehr positiver sommerlicher Vibe, der auch bis nach dem Winter durchhalten wird ... Vom sicheren Groove und dem besten Gesang auf einer Earthbend Scheibe bisher würde ich sagen, diese Platte ist der beste Neueinstieg für den Fan!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
whiskey-soda.de Review 19. August 2010
Von T. Hustan
Format:Audio CD
Ganz schön aggressiv klingt der Titel des neuen Albums der Ausnahmetalente Earthbend aus dem schönen Finsterwalde: Attacke! Attacke! Und nochmals: Attacke! Und tatsächlich stürmen die drei Musiker enthusiastisch in eine neue Phase ihres Schaffens, haben sich doch einige Konstanten der ersten Werke gehörig verschoben: Zunächst wechselte die Band zum geschmackssicheren Berliner Indie-Label Noisolution, dann wurde der bisherige Stil der Band einer Generalüberholung unterzogen. Von einer Krise konnte aber keine Rede sein, erhielten doch sowohl der Erstling 'Young Man Afraid', als auch das zweite Werk 'Harmonia' geradezu hymnische Besprechungen allerorts. Von den psychedelischen, verfrickelten Einflüssen, die vor allem auf 'Harmonia' Überhand nahmen, hat man sich verabschiedet: 'Atttackattackattack' ist eine dieser viel beschworenen schnörkellosen Rockplatten.

Schon das erste, punkige Riff des Openers 'Blistered And Black' erinnert kein Stück mehr an die ehemalige Inspirationsquelle Krautrock sondern klingt eher wie von Black Flag entliehen. Aber keine Angst: Earthbend sind ihrem unverkennbaren Stil treu geblieben, haben die Songs allerdings von allem unnötigen Ballast befreit. Entstanden ist ein geradliniges, aber keineswegs stumpfes Rockalbum, das den großen Gesten und Posen ebenso huldigt wie einprägsamen Melodien und Riffs. Eine treibende, staubtrockene Produktion rundet das Gemisch aus Stoner-, Pub- und Alternative-Rock gekonnt ab. Thematisch orientierten sich Earthbend für 'Attackattackattack' an der Trash-Kultur der 70er, was Songtitel wie 'Driller Killer' (der Titel eines amerikanischen Splatter-Films) oder das geschmackvolle Wrestling-Coverfoto erklärt. Denn größten Coup landet die Band aber mit der Single 'Ozzy Attack', eine Hommage sowohl an den einstmals großen Herrn Osbourne als auch an den Horrorfilm im allgemeinen, verpackt in eine wunderbar wehmütige, aber niemals kitschige Melodie. Mit diesem Song haben sich Earthbend schon jetzt einen Platz in den Jahres-Ranglisten gesichert, was nicht zuletzt an der wunderbar souligen Stimme von Sänger Andre Kunze liegt.

'Attackattackattack' ist eine wundervolle Rock-Platte, auf die sich Fans verschiedenster Spielarten einigen können werden. Zum einen, weil sich Earthbend erneut kunstvoll zwischen allen Schubladen bewegen, aber ebenso, weil sich die zwingenden Melodien und Riffs zwangsläufig in jede Ohrmuschel schmiegen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ATTACKE! 19. August 2010
Format:Audio CD
Es gab mal eine Zeit, in der Heavy Metal oder Hard Rock kein überzüchtetes Industrieprodukt, sondern aus Melodien, Groove und natürlich Gitarren bestand und unglaublich simpel und mitreißend war. Diese Zeiten sind aber leider vorbei, Phil Lynott schon lange nicht mehr am Leben aber nicht vergessen. Aber auch kein Grund nicht mal ein bisschen Hard Rock zu spielen. EARTHBEND tun genau das!

Guten alten Hard Rock oder einfach nur Rock, handgemacht und ehrlich, spielt das Trio mit viel Herzblut und großen Gitarrenharmonien, aber ohne unnötig auszuscheiden. EARTHBEND bleiben an den Songs dran und verlieren sich nicht in orgiastischen Instrumentalteilen. Wehmütige Gesangsmelodien und ein groovender Rhythmus sind die Formel, derer sich EARTHBEND knapp 40 Minuten lang bedienen. Unter den elf Songs sind kultige Titel wie "Driller Killer" (eine Hommage an die Crust-Band oder den großartigen Film von Abel Ferrera?), "Ozzy Attacks" (Ozzy wird nie sterben!) oder "Neighbours from Hell" (hat jeder, nicht wahr?). Mit "Newboourne" befindet sich auch (zum Glück!) nur ein ruhigerer Songs, so mit Hammond-Orgel und Psychedelisch und so, auf dem dritten Werk des Trio aus Finsterwalde. Was die Songs im Großen und Ganzen ausmacht, ist ihre Gradlinig- und Schnörkelosigkeit, die einfach nur nach vorne abgeht und in die Beine, in die Ohren geht und letztendlich den ganzen Körper in Besitzt nimmt.

EARTHBEND sind so 70er Jahre mit dem Coverartwork mit den Ledermasken-People und ihrer Rockmusik, aber trotzdem unglaublich frisch, dass sie einfach nur Spaß machen. Wer gern mal in den alten Tage stöbert, findet in "Attack Attack Attack" den passenden Soundtrack dazu. Im Auto auf der Bahn kommen EARTHBEND mit ihrem neuen Werk genauso gut rüber. Wenn die Lautsprecher voll aufgedreht sind!
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