Pressestimmen
"Die Ausgabe stellt (...) das Muster einer zeitgemäßen Edition für ein breites Publikum dar, die es erlaubt, das Werk nicht nur in seiner endgültigen Gestalt, sondern auch in seiner Geschichtlichkeit (...) kennenzulernen." -- Germanistik
Kurzbeschreibung
Dieser Doppelband enthält Heines berühmte politische Satiren. Der Tanzbär Atta Troll flieht aus der Gefangenschaft in seine Höhle in den Bergen. Dort hält er vor seinen Kindern politische Reden über Freiheit, Gleichheit und Einigkeit voller Idealismus, aber auch voller Phrasen. Der revolutionäre Bär endet schließlich als Bettvorleger. An eine Reise Heines von Paris nach Hamburg knüpft der Gedichtzyklus "Deutschland. Ein Wintermärchen" an, der schonungslos deutsche Missstände bloßstellt. Aber Heines Satire ist zugleich ein bewegendes Zeugnis seiner schmerzlichen Liebe zur alten Heimat.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Klappentext
"Wenn es um Heine ging, wurde in Deutschland seit eh und je scharf geschossen. Ein geborener Provokateur war er und ein ewiger Ruhestörer ... Er ging ins Exil, um nie in Deckung gehen zu müssen. Seine Biographie reicht vom jüdischen Mittelalter bis zur europäischen Neuzeit, sein Werk führt von der deutschen Romantik zur Moderne der Deutschen ... Stets setzte er sich zwischen alle Stühle. Und fast will es scheinen, als sei da immer noch sein Platz. Aber es spricht nicht gegen Heine, dass sein Werk uns immer wieder beunruhigt. Dass es noch ist, was es war: eine Provokation und eine Zumutung."
Marcel Reich-Ranicki -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Marcel Reich-Ranicki -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Klappentext
Das Epos vom liberalen Tanzbären Troll, der als Allegorie konträre sozialutopische und konservative Vorstellung der Zeitgenossen verkörpert, ist ein genialer Spaß. Troll wird für Heine gleichzeitig zum Symbol der Dichter seiner Zeit, deren Schreibkunst ihn an die Tanzkunst von Bären erinnert.
Über den Autor
Heinrich Heine (bis zur protestantischen Taufe 1825: Harry Heine) wurde am 13. Dezember 1797 als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Düsseldorf geboren. Nach dem Scheitern seiner kaufmännischen Laufbahn studierte er Jura und promovierte. Ab 1826 lebte Heine als freier Schriftsteller und ging 1831 nach Paris, wo er am 17. Februar 1856 starb - erlöst von einer schweren Krankheit, die ihn fast ein Jahrzehnt an die Matratzengruft fesselte. Heines Anliegen war es insbesondere, zwischen Deutschland und Frankreich zu vermitteln. So berichtete er einerseits für ein deutsches Publikum über französische Politik und Kultur, und andererseits schrieb er für ein französisches Publikum über die neuere deutsche Literatur. Wegen seiner kritischen Haltung gegenüber den politischen Verhältnissen in Deutschland und wegen seiner angeblichen Frivolität und seines verletzEND en Witzes war Heine bereits zu Lebzeiten umstritten. Trotzdem waren einige Texte Heines auch damals schon ungemein populär. Eine Renaissance erfuhr das Gesamtwerk Heines aber erst seit Mitte des letzten Jahrhunderts.
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Gebundene Ausgabe
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