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Das Titelstück "Atom Heart Mother" (was immer das bedeuten mag) ist ein halbstündiger Flirt zwischen Rock und Klassik, der mehr als gelungen ist. Nach einem kurzen ungewöhnlichen Intro mit etlichen Geräuschen von Pferdetrappeln bis zu einem anfahrenden Motorrad folgt sehr schnell das geniale Hauptthema das von einem Symphonieorchester (mit Schwerpunkt Bläser) gespielt wird. Das ist so stark und eingängig, dass es fast schon an Wagners Walkürenritt erinnert. Es folgen in nahtlosem Übergang mehrere kurze Sätze wie bei einer klassischen Symphonie. Ein Duett von Orgel und Bratsche und phantastisch arrangierte Chorpassagen geben diesem Werk ein unverwechselbares Gesicht. Und die verbindung zwischen den Floyds und dem klassiscen Orchester/Chor ist einfach perfekt - ganz anders als bei Deep Purple, die das nicht besonders gut hingekriegt haben.
Ein dramatisches Stück Musik, das es so kein zweites Mal gibt. Die restlichen Stücke sind gut, aber gehen gegenüber dem Haupttitel etwas unter.
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