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Atom Heart Mother

63 Kundenrezensionen

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Audio-CD, 13. Oktober 1994
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Produktinformation

  • Audio CD (13. Oktober 1994)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Beatles (EMI)
  • ASIN: B000026LE3
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (63 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 80.436 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Atom Heart Mother
2. If
3. Summer
4. Fat Old Sun
5. Alan's Psychedelic Breakfast

Produktbeschreibungen

1. Atom Heart Mother: Father's Shout - Breast Milky - Mother Fore - Funky Dung - Mind Your Throats Please - Remergence2. If3. Summer '684. Fat Old Sun5. Alan's Psychedelic Breakfast: Rise And Shine - Sunny Side Up - Morning Glory


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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

144 von 150 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marc Colling VINE-PRODUKTTESTER am 14. August 2006
Format: Audio CD
Dies ist meine Feststellung, nachdem ich die meisten Rezensionen gelesen habe. Aber der Reihe nach: bei solch sehr schwierigen Werken wie ATOM HEART MOTHER gibt es zwei Möglichkeiten. 1. man kennt das Werk aus seiner eigenen Jugend und hat bestimmte Erinnerungen daran oder 2. man lernt es, auf Grund einer späteren Geburt :-)) erst viel später kennen, nachdem eben auch schon THE WALL oder DSOTM erschienen sind. Das verändert natürlich die Sichtweise.

Fakt ist, dass die Musiker selbst AHM später als "Bullshit" abgetan haben, welches sie niemals wieder freiwillig hören möchten. Nun, da ich die Meinung der Musiker zwar respektiere aber nicht unbedingt teilen muss, denke ich (und jetzt bitte nicht auf mich einschlagen), dass AHM ein sehr ehrliches Werk ist, jedenfalls weit weniger kommerzorientiert als spätere Alben, allen voran DSOTM.

Persönlich habe ich es bereits 1971 AHM, also mit 13 Jahren, durch einen Freund kennen gelernt. Das 23 Minuten Titelstück war ja für damalige Verhältnisse von der Länge her gesehen, nichts aussergewöhnliches. Andere Bands wie ELP oder YES hatten es bereits vorgemacht und so mussten PINK FLOYD eben auch etwas in dieser Form, wenn möglich mit einem bombastischen Orchester und Chor hervorzaubern. Mit Ron Geesin als Dirigenten und dem John Alldis Choir hatte man dann bald alle Mitstreiter zusammen und die Aufnahmen konnten beginnen.

Kurioserweise wurde damals bereits an mehreren Alben (oder "Konzepten") gleichzeitig gearbeitet. Man siehe nur den Film "Live at Pompeji", der so ziemlich um die gleiche Zeit in den Kinos startete.
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Toshé TOP 500 REZENSENT am 20. September 2010
Format: Audio CD
Wo soll man bei diesem Monument beginnen...

Meine erste Hörerfahrung mit dieser Platte (vor über 20 Jahren) war eine ziemliche Enttäuschung! So sehr mich die einzigartige Cover-Ästhetik faszinierte, fand ich die Musik dazu enorm abweisend, sperrig, pathetisch und sogar dezent beängstigend. Diese unheimliche Schwere und Trostlosigkeit, die darin auch mitschwingt, waren für meine damaligen Hörgewohnheiten einfach much too much.

Nun ein kleines Geständnis: Ich habe nur zweimal in meinem Leben Drogen genommen. Und ein Ereignis davon war, dass ich eine wirklich nur sehr geringe Menge einer Substanz nahm, die man allgemein mit einem Chemiekonzern in der Schweiz in Verbindung bringt. Die klangliche Erfahrung dabei, war eine sehr spezielle. Danach wußte ich aber, was man generell mit psychedelischer Musik assoziiert und auch wo diese Klangästhetik herrührt.

Komischerweise hörte ich ein paar Jährchen nach besagtem Ereignis, "Atom Heart Mother" ("zufällig") erneut. Und siehe da! Plötzlich hörte ich dieses Album, wortwörtlich, mit ganz anderen Ohren, und empfand das Ganze nun auch ganz anders und viel schlüssiger. Es ging so weit, dass ich mich regelrecht in diese Klangwelt vernarrte.
Ich will jetzt nicht behaupten, dass einzig und alleine diese vorangegangene Erfahrung DER SCHLÜSSEL zu dem Werk ist oder sein müßte - um Gottes Willen! Aber mir hat das damals extrem die Augen geöffnet. Ich hatte also zumindest meinen Frieden mit ihr gefunden; doch alle Fragen waren noch lange nicht geklärt.

Irgendwann fiel mir dann, extrem, dieser pastorale Teil, mit dem monotonen Basslauf, im zweiten Teil des ersten Stückes auf.
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Roland Popp am 4. März 2003
Format: Audio CD
Als "Atom Heart Mother" vor mehr als 30 Jahren erschien, war die Pink Floyd-Gemeinde überwiegend enttäuscht, ja geradezu verärgert. Den Fans fehlte wohl der psychedelische Bombastik-Sound und sie vermissten die sich lang hinziehenden elektronischen Klanggewitter. Zwar kommen auch diese Soundmarkenzeichen von Pink Floyd immer wieder zum Tragen, aber dennoch ist "Atom" keine typische Pink Floyd-Platte. Mit ihrer melodischen Schmelzkraft und subtilen Einfachheit, zählt "Atom" noch heute zu meinen Lieblings-CDs. Das 23-minütige Titelsong ist streng durchkomponiert und eröffnet die Stimmung: ernst, gedrückt, ja fast schon ein wenig depressiv und entlädt sich dann in einer befreienden Melodie. Pink Floyd variieren das musikalische Thema immer wieder in unterschiedlichen Instrumentierungen. Fette Blechbläser und gemischter Chor kommen zum Einsatz, das lyrische Motiv wird von einer Sologeige wiederholt, mittendrin übernimmt die Gitarre mit ihrer gleitenden Akkordik die Führungsrolle. "Klassik" und "Rock" sind hier wunderbar integriert. Die anderen Stücke sind von gerissener Einfachheit. In "Summer 68" lassen sich die Floyds sogar zu einem ironischen "Beach Boys"-Gesang hinreissen. Es fällt auf, dass Akkustikgitarre und Klavier zumeist die Führungsrollen der Songs übernehmen. Die ganze Musik wirkt enstpannt, unaufdringlich, hoffnungsfroh, ja geradezu lebensfroh. Wohl deshalb auch das amüsante "Breakfast"-Stückchen, dass in seiner Schlichtheit etwas "Beschwingtes" ausstrahlt. Mit der Akkustik-Gitarre werden Stimmungen vorweggenommen, wie sie dann besonders auf "Wish your were here" zu hören sein werden. Musik mit aufwühlenden und traurigen Momenten, die aber immer wieder in Melodien von fröhlichem Entspanntsein hinübergleitet.
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