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Atom Heart Mother
 
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Atom Heart Mother

Pink Floyd Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)

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Biografie

Pink Floyd ist eine 1964 gegründete britische Rockband. Mit ihrer Musik und der klanglichen und visuellen Gestaltung ihrer Platten und Bühnenauftritte schuf sie, begleitet von großem kommerziellen Erfolg, einen unverwechselbaren und völlig neuartigen Stil. Weltweit wurden mehr als 300 Millionen Alben von Pink Floyd verkauft.

Unter der Regie des Sängers und Gitarristen Syd Barrett gehörte die Band… Lesen Sie mehr im Pink Floyd-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (13. Oktober 1994)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Beatles (EMI)
  • ASIN: B000026LE3
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.806 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Atom Heart Mother
2. If
3. Summer
4. Fat Old Sun
5. Alans Psychedelic Breakfast

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ATOM HEART MOTHER

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

112 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Genie und Wahnsinn liegen so dicht beieinander, 14. August 2006
Von 
Marc Colling "luxkling" (Dalheim Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Atom Heart Mother (Audio CD)
Dies ist meine Feststellung, nachdem ich die meisten Rezensionen gelesen habe. Aber der Reihe nach: bei solch sehr schwierigen Werken wie ATOM HEART MOTHER gibt es zwei Möglichkeiten. 1. man kennt das Werk aus seiner eigenen Jugend und hat bestimmte Erinnerungen daran oder 2. man lernt es, auf Grund einer späteren Geburt :-)) erst viel später kennen, nachdem eben auch schon THE WALL oder DSOTM erschienen sind. Das verändert natürlich die Sichtweise.

Fakt ist, dass die Musiker selbst AHM später als "Bullshit" abgetan haben, welches sie niemals wieder freiwillig hören möchten. Nun, da ich die Meinung der Musiker zwar respektiere aber nicht unbedingt teilen muss, denke ich (und jetzt bitte nicht auf mich einschlagen), dass AHM ein sehr ehrliches Werk ist, jedenfalls weit weniger kommerzorientiert als spätere Alben, allen voran DSOTM.

Persönlich habe ich es bereits 1971 AHM, also mit 13 Jahren, durch einen Freund kennen gelernt. Das 23 Minuten Titelstück war ja für damalige Verhältnisse von der Länge her gesehen, nichts aussergewöhnliches. Andere Bands wie ELP oder YES hatten es bereits vorgemacht und so mussten PINK FLOYD eben auch etwas in dieser Form, wenn möglich mit einem bombastischen Orchester und Chor hervorzaubern. Mit Ron Geesin als Dirigenten und dem John Alldis Choir hatte man dann bald alle Mitstreiter zusammen und die Aufnahmen konnten beginnen.

Kurioserweise wurde damals bereits an mehreren Alben (oder "Konzepten") gleichzeitig gearbeitet. Man siehe nur den Film "Live at Pompeji", der so ziemlich um die gleiche Zeit in den Kinos startete. Da ist kein Stück von AHM zu hören aber kurioserweise bereits die ersten Outtakes von "Lunatics" oder "On the run" aus dem späteren DSOTM. Und wir waren hier erst 1971, DSOTM erschien erst 1974!!! Soviel mal zur damaligen Arbeitsweise.

AHM besteht also aus dem Hauptstück, mit einem stets wiederkehrenden Grundthema, welches teils mit Bläsern, Stimmen, Streichern variiert wird. Richard Wright an der Orgel sowie Roger Waters am Bass bekommen sehr lange Solipassagen. David Gilmour wird teilweise doch sehr aus diesem Spiel ausgegrenzt. Allerdings ist sein in der Mitte platziertes Gitarrensolo so genial, dass es sehr nahe an das Solo aus "Comfortably numb" herankommt. Dass AHM am Schluss völlig chaotisch in sich zusammenfällt um dann wieder grandios mit dem Hautthema wieder langsam Formen zu gewinnen, das muss man einfach als phänomenal bezeichenen. Aber wie gesagt, es ist doch schon sehr gewöhnungsbedürftig und eine sehr schwere Kost.

Die B-Seite glänzt hauptsächlich mit dem Song "Fat old sun" von Gilmour. Obschon seine Stimme reichlich dünn klingt, was sicherlich auch am ungewöhnlichen Aufnahmeverfahren liegt (Alan Parsons ist hier übrigens bereits als Tontechniker mit von der Crew, dies zur Erklärung da einige Renzensenten geschrieben haben, die Aufnahmequalität sei miserabel, was an sich nicht stimmt, da PF ganz bewusst diesen an und für sich niedrigeren Frequenzpegel gewählt hatten), ist der Song sehr sehr gut. Auch "If" kann überzeugen. Und als krönenden Abschluss dann natürlich das Eierbrutzeln eines Roadies auf "Alan's psychedelic Breakfast". Dies mag man oder nicht. Persönlich fand ich die Idee schon dazumal Klasse und auch noch heute fasziniert es mich jedesmal auf's Neue, wenn ich höre wie man Eierbrutzeln mit Musik vermischen kann.

Fazit für das gesamte Album: AHM ist ein tolles Stück Musikgeschichte, nicht jedermanns Sache (ja noch nicht mal für PF selbst), aber wer sich je ernshaft mit ihnen beschäftigt hat muss zugeben, dass ohne AHM kein "Echoes" entstanden wäre. Und "Echoes" hätte 6 Sterne verdient, wenn es sie denn gäbe. Alles nach "Echoes" ob DSOTM oder WISH YOU WERE HERE (zwar noch immer das Beste aus der zweiten Phase von PF) und schon gar nicht THE WALL erreichten künstlerisch später dieses Potenzial.
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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Perfekte Kombination von Rockmusik und Klassik, 29. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Atom Heart Mother (Audio CD)
Pink Floyd ist eine der bekanntesten Rockgruppen der 70er Jahre, aber - wie auch bei anderen - sind es die eher unbekannten Alben, die die wirkliche Qualität dieser Band darstellen. Sicher sind "The Wall", "Dark Side of the Moon" und "Wish you were here" Klasse Alben und verdienen ebenso die fünf Sterne. Aber die wirklichen Meisterwerke von Pink Floyd sind für mich "Atom Heart Mother" und "Meddle" weil hier Kompositionen zu finden sind, die ein beinahe symphonisches Ausmaß haben - und das ist in der Rockmusik fast einzigartig (mir fällt in diesem Zusammenhang höchstens noch Mike Oldfield ein).

Das Titelstück "Atom Heart Mother" (was immer das bedeuten mag) ist ein halbstündiger Flirt zwischen Rock und Klassik, der mehr als gelungen ist. Nach einem kurzen ungewöhnlichen Intro mit etlichen Geräuschen von Pferdetrappeln bis zu einem anfahrenden Motorrad folgt sehr schnell das geniale Hauptthema das von einem Symphonieorchester (mit Schwerpunkt Bläser) gespielt wird. Das ist so stark und eingängig, dass es fast schon an Wagners Walkürenritt erinnert. Es folgen in nahtlosem Übergang mehrere kurze Sätze wie bei einer klassischen Symphonie. Ein Duett von Orgel und Bratsche und phantastisch arrangierte Chorpassagen geben diesem Werk ein unverwechselbares Gesicht. Und die verbindung zwischen den Floyds und dem klassiscen Orchester/Chor ist einfach perfekt - ganz anders als bei Deep Purple, die das nicht besonders gut hingekriegt haben.

Ein dramatisches Stück Musik, das es so kein zweites Mal gibt. Die restlichen Stücke sind gut, aber gehen gegenüber dem Haupttitel etwas unter. "If" von Roger Waters und das abgedrehte "Alan's psychedelic Breakfast", auf dem zu hören ist, wie sich jemand ein Frühstück zubereitet, sind klasse und auch "Summer of 68" hat was. Aber wenn ich die Scheibe höre, beschränkt sich das meistens auf den Titelsong, der wirklich unvergleichlich gut ist.

Übrigens: Hört euch das mal mit guten Kopfhörern an. Klasse, wie die damals (1970) noch mit dem Stereo-Sound gespielt haben. Das findet man heute nicht mehr so...

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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Traurig, entspannt und fröhlich, 4. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Atom Heart Mother (Audio CD)
Als "Atom Heart Mother" vor mehr als 30 Jahren erschien, war die Pink Floyd-Gemeinde überwiegend enttäuscht, ja geradezu verärgert. Den Fans fehlte wohl der psychedelische Bombastik-Sound und sie vermissten die sich lang hinziehenden elektronischen Klanggewitter. Zwar kommen auch diese Soundmarkenzeichen von Pink Floyd immer wieder zum Tragen, aber dennoch ist "Atom" keine typische Pink Floyd-Platte. Mit ihrer melodischen Schmelzkraft und subtilen Einfachheit, zählt "Atom" noch heute zu meinen Lieblings-CDs. Das 23-minütige Titelsong ist streng durchkomponiert und eröffnet die Stimmung: ernst, gedrückt, ja fast schon ein wenig depressiv und entlädt sich dann in einer befreienden Melodie. Pink Floyd variieren das musikalische Thema immer wieder in unterschiedlichen Instrumentierungen. Fette Blechbläser und gemischter Chor kommen zum Einsatz, das lyrische Motiv wird von einer Sologeige wiederholt, mittendrin übernimmt die Gitarre mit ihrer gleitenden Akkordik die Führungsrolle. "Klassik" und "Rock" sind hier wunderbar integriert. Die anderen Stücke sind von gerissener Einfachheit. In "Summer 68" lassen sich die Floyds sogar zu einem ironischen "Beach Boys"-Gesang hinreissen. Es fällt auf, dass Akkustikgitarre und Klavier zumeist die Führungsrollen der Songs übernehmen. Die ganze Musik wirkt enstpannt, unaufdringlich, hoffnungsfroh, ja geradezu lebensfroh. Wohl deshalb auch das amüsante "Breakfast"-Stückchen, dass in seiner Schlichtheit etwas "Beschwingtes" ausstrahlt. Mit der Akkustik-Gitarre werden Stimmungen vorweggenommen, wie sie dann besonders auf "Wish your were here" zu hören sein werden. Musik mit aufwühlenden und traurigen Momenten, die aber immer wieder in Melodien von fröhlichem Entspanntsein hinübergleitet.
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