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Atlas der legendären Länder: Von Atlantis bis zum Garten Eden [Gebundene Ausgabe]

Judyth A. McLeod
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 39,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

31. August 2010
Die ersten Kartenmacher arbeiteten mit altehrwürdigen Instrumenten, den Erzählungen der damaligen Entdecker und ihrer Fantasie. Ohne Hilfe von Satelliten und modernen Messgeräten schufen sie eine Welt, die an Schönheit und Mystik ihresgleichen sucht. Dieser Atlas nimmt den Leser mit auf eine Reise ins Reich der Legenden und Irrtümer. Das sagenumwobene Goldland El Dorado in Südamerika, untergegangene Kontinente wie Atlantis und ein spanischer Seefahrer, der eigentlich Indien entdecken wollte, stattdessen aber Amerika fand - in einzigartigen Geschichten, Karten, Holzschnitten und Illustrationen kommt die Fantasie der Wirklichkeit faszinierend nah. Wo beginnt die Fiktion? So ist bis heute umstritten, ob Camelot, das Reich des König Artus, wirklich existiert hat und wo. Ein rätselhafter Grabfund und frühe Zeichnungen jedenfalls schließen seine Existenz nicht aus. Eine weitere Geschichte der Welt, wie sie vielleicht nie war, aber gewesen sein könnte.

Wird oft zusammen gekauft

Atlas der legendären Länder: Von Atlantis bis zum Garten Eden + Atlas der fiktiven Orte: Utopia, Camelot und Mittelerde. Eine Entdeckungsreise zu erfundenen Schauplätzen + Atlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde
Preis für alle drei: EUR 103,90

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: National Geographic Deutschland; Auflage: 1., Aufl. (31. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866901909
  • ISBN-13: 978-3866901902
  • Größe und/oder Gewicht: 27,2 x 23,2 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 175.158 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Die Autorin Judyth A. McLeod war Universitätsdozentin für Landschaftsdesign und nachhaltige Architektur. Von der anerkannten Landschaftshistorikerin ist bereits das Buch "In A Unicorn's Garden" erschienen. Darüber hinaus arbeitet sie für verschiedene internationale Magazine.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Unbekannte Länder, versunkene Inseln, untergegangene Reiche ... sie alle beflügeln noch heute unsere Fantasie. Alte Karten und Atlanten über diese sagenumwobenen Welten sind der bibliophile Schatz jeder Bibliothek oder jeden Bücherfreundes. Seit der Mensch begann, seine Umwelt zu erforschen, hat er seine Entdeckungen in Berichten und Karten festgehalten.

Der "Atlas der legendären Länder" präsentiert nun eindrucksvoll, wie die Kartografen von einst sich ihre Welt vorstellten. Meist kannten sie nur wenige Fakten aus Reiseberichten oder aus mündlichen Überlieferungen von Abenteurern, Kaufleuten und Seefahrern. Trotzdem versuchten sie, mit herrlich detailreichen Landkarten das Unbekannte vorstellbar zu machen. Selbst für den Garten Eden suchte man nach einem irdischen Ort, der meist an einem unbestimmten Ort im Osten oder auf einem hohen Berg vermutet wurde.

In der Antike lag jenseits der bekannten Länder rund um das Mittelmeer eine Welt unendlicher Möglichkeiten. Die ersten Kartenversuche stammen aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. Jahrhundertelang arbeiteten die Kartenmacher mit altehrwürdigen Hilfsmitteln. Ohne Hilfe von modernen Reißbrettern, Computern und Satelliten schufen sie eine Welt auf geheimnisvollen Karten, Holzschnitten oder Ungetümen von Globen.

Ob das versunkene Atlantis, das Reich von König Artus oder das bis ins 16. Jahrhundert noch völlig unbekannte Australien - die Geschichte der Kartografie war immer eine Gratwanderung zwischen Improvisation und Realität. Oft ähnelte die Erstellung der Karten einem Puzzlespiel, bei dem die Hälfte der Teile fehlte. So füllte man die Lücken mit Fantasie und mehr oder weniger plausibler Logik aus. Und jede neue Entdeckung trug weiter zur Verwirrung bei.

Mitunter war das Ergebnis eine haarsträubende Spekulation, wie sie sich im Fall der Entdeckung Amerikas erweisen sollte, denn selbst Kolumbus täuschte sich, wo er sich auf seiner berühmten Reise von 1492 befand.

Die anerkannte Landschaftshistorikerin Judyth A. McLeod nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit und macht mit den Kartografen der letzten Jahrhunderte bekannt, die mit ihrer Arbeit der Welt eine anschauliche Ordnung geben wollten. Der "Atlas der legendären Länder" ist ein spannendes und absolut lesenswertes Buch, das durch seinen informativen Text und seine außergewöhnlichen Illustrationen besticht, und das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Manfred Orlick
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch vom Unbekannten machen wir uns eine Vorstellung 11. Dezember 2010
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wer noch einen Beweis braucht, dass der Mensch blinde Flecken mit eigenen Bildern füllt, kann sich in der "Galleria delle carte geografiche" der Vatikanischen Museen umsehen oder in diesem Buch blättern. Von der ersten Möglichkeit machte ich ausgiebig Gebrauch, als ich während meiner Rom-Jahre die Wintermonate dazu nutzte, meiner Lust an alten Karten ohne Touristengetümmel zu frönen. Und nun kommt es mit diesem wunderschön gestalteten Buch zu überraschenden Wiederbegegnungen mit all den unheimlichen Wesen, die auf Landkarten vergangener Jahrhunderte unerforschte Gebiete bevölkern. Was hinter dem Horizont liegt, hat die menschliche Vorstellungskraft schon immer beflügelt. Und die Landschaftshistorikerin Judyth A. McLeod trug in aufwändiger Arbeit zusammen, was diese Kraft bewirkte und zu welchen Ergebnissen der ewige Kampf zwischen der Fantasie und der Wissenschaft führte. Dabei räumt sie auch mit vielen Mythen auf, nimmt ihre Leser auf eine Zeitreise mit und vermittelt ihnen mehr als nur eine Ahnung von der Macht des Wissens und des Glaubens.

So erfahren wir, dass sich Ptolemäus die Erde weniger aus Gründen der Logik als Kugel vorstellte, sondern weil ihm diese Form aus Liebe zur Symmetrie einfach besser gefiel. Judyth A. McLeod erzählt vom Wettstreit der Gelehrten, von machtpolitischen Auseinandersetzungen, bewussten Fälschungen, dummen Irrtümern und vom Zufall diktierten Korrekturen. Sie berichtet von Kartenmachern mit pädagogischen Absichten, egomanischen Charakteren und hemmungslosen Forschertrieben. Und sie ordnet unzählige Fakten und fast ebenso viele Annahmen so, dass ihr Publikum schließlich an einer Aufführung teilhaben darf, durch die ein roter Faden geht und bis zum Schluss spannend bleibt.

Nach über 300 Seiten am Ende angekommen, wundert man sich, dass man bei legendären Ländern fast nur an Atlantis oder den Garten Eden denkt. Denn der Menschheitstraum vom Paradies auf Erden, die Suche nach dem Jungbrunnen oder dem heiligen Gral führten noch zu ganz anderen Entdeckungen, die sich später als Luftschlösser erweisen sollten.

Im Zeitalter von Google-Maps, Satelliten und Navigationssystemen für den Privatgebrauch, kann man sich kaum mehr vorstellen, wie viel Mut es früher brauchte, einfach ins Unbekannte aufzubrechen und dem Fremden zu begegnen. Aber Judyth A. McLeod macht auch klar, dass es nicht nur um einzelne Wagemutige geht, sondern dass oft handfeste wirtschaftliche und militärische Interessen im Spiel waren. Und dass sich daran bis zum heutigen Tag wenig geändert hat, illustriert sie mit ihren Ausführungen über die Eroberung des Weltalls.

Übrigens und ohne Scherz: Es gibt für all jene, die noch immer nicht glauben wollen, dass die Erde ein Kugel ist, eine geistige Heimat: Die "Flat Earth Society".

Mein Fazit: Außer dem fabelhaften Bildmaterial, das dem Betrachter in hoher Druckqualität angeboten wird, sind es auch die ausgezeichneten Texten von Judyth A. McLeod, die dieses Buch für jeden Liebhaber von Karten, Entdeckungen und mystischen Orten zum Ereignis machen. Erstaunt hat mich eigentlich nur, dass die meisten Bilder von "Photolibrary" bezogen wurden und der Vatikan im Quellenverzeichnis nicht erwähnt wird.
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