Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das wunderschönste aller Abenteuer für Sofa-Surfer, 24. September 2009
Da ich bereits im Besitz der beiden anderen Bücher der Autorin bin (Fraktur mon Amour (bei H. Schmidt Mainz); Blau steht dir nicht (auch bei mare)) und die beiden Bücher liebe, musste ich dieses auch unbedingt haben. Und was soll ich sagen: ich wurde nicht enttäuscht. Der Atlas ist in jeglicher Hinsicht etwas ganz besonderes und ein richtiges kleines Schätzchen.
Allein schon der Untertitel »Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde« ist mehr als catchy und lässt einen sofort loslesen. Die Geschichten sind teils anrührend, teils skurril, aber immer mehr als nur faszinierend und scheinen auch profunde recherchiert zu sein. Hervorzuheben ist der ATLAS DER ABEGELEGENEN INSELN allerdings aufgrund seiner Gestaltung, Illustration und Ausstattung. Die Illustrationen der 50 Inseln, von denen man nur die allerwenigsten kennt, und die Gestaltung der jeweiligen Doppelseiten im Buch ist mit solcher Liebe zum Detail gemacht, dass man sich kaum sattsehen kann. Ich habe den Atlas nun schon ein paar Tage bei mir daheim, aber ich staune immer wieder auf's Neue, was ich nicht noch alles entdecke. Auch die Druckqualität ist bestechend. Die Farben sind wunderschön und wenn mich mein Auge nicht täuscht, wurde der Atlas aufwendig in vier oder fünf Sonderfarben gedruckt. Das Papier schmeichelt den Fingern des Lesers. Das Buch hat zudem einen dreiseitigen Farbschnitt in Orange und kommt als Halbleinenband daher. Eine solch aufwendige Ausstattung und Verarbeitung, bei der jedes Detail sstimmig ist, ist heutzutage ja eher eine Seltenheit und daher finde ich den Preis von 34,00 Euro auch absolut gerecht und empfehle jedem: KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN! und dann: Behalten, verschenken, verschenken.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
in kollegialer Verneigung - und mit ein wenig Stolz, 28. September 2009
Wir vom Verlag Hermann Schmidt Mainz haben das Glück, selten neidisch sein zu müssen auf ein Buch in einem anderen Verlag. Aber der Atlas der abgelegenen Inseln ist so ein Buch, das man blättert und streichelt und etwas eifersüchtig auf den Verlagsnamen schaut, denkend "Mensch, dieser Titel dürfte auch ein Aldusblatt tragen". Nun ist der Atlas eine wunderbare Zusammenarbeit gewesen, gedruckt in der Universitätsdruckerei, die auch für die Schönheit der Schmidt-Titel verantwortlich zeichnet und insofern mischt sich in die Eifersucht viel Glück und ein ganz klein bisschen Stolz... Vor allem aber wünschen wir Judith und dem mare-Team ganz viele neugierige Leser/innen: der Atlas ist - einmal in die Hand genommen - ein echtes Suchtmittel. "Die faszinierendsten Reisen entstehen im Kopf", hat mir André Heller vor vielen Jahren mal gesagt. Heute möchte ich antworten "Ja, in dem von Judith Schalansky!" Gehen Sie mit ihr auf Reisen und gönnen Sie Ihren besten Freunden eine "Mitreisegelegenheit" in Form eines zweiten Exemplars des schönsten Atlanten, den man sich vorstellen kann!!!
Karin Schmidt-Friderichs, Verlegerin Verlag Hermann Schmidt Mainz
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fünfzig Inseln auf denen ich nie war und niemals sein werde, 22. September 2009
Der Titel ATLAS DER ABGELEGENEN INSELN kam mir schon sehr interessant vor und als ich im Untertitel sah, dass die Autorin dort noch nie war und sicherlich auch nie sein wird, war ich sehr interessiert. Doch als ich das Buch dann aufschlug war ich hellauf begeistert, intime Details über die ersten Erkundungen, Eroberungen, das möglich Leid auf der Insel und die teils spleenigen Bewohner raubten mir fast die Sprache. Knapp und prägnant zusammengefasst und auf der gegenüberliegenden Seite mit einer topographischen Abbildung der jeweiligen Insel versehen, kann man sich hier seine Traum-/ oder Alptrauminsel aussuchen.
Inseln im Pazifik, das klingt nett, doch Inseln im ewigen Eis könnten ein wenig ungastlich sein. Inseln im Atlantik dagegen kennt man gar nicht, zumindest nicht diejenigen, welche niemals jemand auch nur vom Namen her gehört hätte.
Von den 50 Inseln kannte ich nur vier beim Namen, die anderen waren tatsächlich Neuland. Einige haben mich fasziniert, andere eher abgeschreckt. Sind darunter doch Inseln auf denen nichts wächst oder afrikanische Sklaven lange ausharren mussten.
Inseln voller Schönheit und doch mit tückischen Riffen - man fühlt sich schnell an CAST AWAY erinnert. Inseln unter dem ewigen Eis, wo selbst der Dieselkraftstoff einfriert und Wissenschaftler schnell wegkommen wollen.
Inseln weit weg vom Besitzer, wobei man sich fragt warum eigentlich her jemand Ansprüche erhebt. Inseln welche vor Jahrhunderten von Entdeckern entdeckt wurden und danach wieder in Vergessenheit versanken.
Die Autorin Judith Schalansky hat mit ATLAS DER ABGELEGENEN INSELN ein ganz tolles Buch auf den markt gebracht das sich mit dem Thema Inseln und Meer auf ganz besondere Art und Weise auseinander setzt. Nachdem ich alle Inseln kennen gelernt hatte bin ich voll des Lobes über dieses Buch. Es war mir ein Vergnügen darin zu lesen und mir zu überlegen ob ich nicht selbst doch die eine oder andere Insel besuchen möchte, egal wie abgelegen oder einsam sie auch sein möge.
Sehr empfehlenswert!
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