27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eines der besten Buecher ueber die Gesangskunst, 23. Mai 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Atlas der Gesangskunst (Taschenbuch)
Inzwischen habe ich das Buch schon zweimal gelesen und schaue immer wieder rein. In diesem Buch steht unheimlich viel Interessantes uebers und zum Singen drin. Es gibt ein paar Ausfuehrungen zur Stimme und zur Hygiene der Stimme, zum richtigen Atmen. Ein kleines Lexikon mit vielen Stichwoertern rund ums Singen, ein Uebungsteil und ein Geschichtsteil folgen. Zwischendrin wird das Ganze durch Zitate von beruehmten Kuenstlern aufgelockert.
Ich finde dieses Buch wirklich genial.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr umfassender Überblick, 10. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Atlas der Gesangskunst (Taschenbuch)
Mit diesem Buch bin ich so zufrieden, dass ich es mir vermutlich kaufen werde, obwohl ich es aus der Bibliothek geliehen und durchgelesen habe. Ich habe nach einem Buch gesucht, das die Theorie des Gesangs gut erklärt, so dass man sie versteht, aber intensiv genug, so dass nicht nur Oberflächlichkeiten erwähnt werden, wie es häufig in anderen Büchern der Fall ist.
Habe dann mehrere Theoriebücher ausgeliehen und dieses hier als das beste und verständlichste befunden.
Inhaltlich wird so ziemlich auf alles eingegangen, was man über Gesang wissen muss.
* Im Anatomieteil von den Bauchmuskeln über den Kehlkopf und die stimmbänder bis hin zu Nase und Ohren - dabei natürlich immer auf die Funktionen eingegangen, die fürs Singen relevant sind, insbesondere auf Klang und Resonanzen
* Zur richtigen Aussprache und Artikulation ist einiges enthalten, ebenso natürlich zur Atemtechnik und Stütze
* Vokalbildung
* Stimmregister, Registerwechsel und -ausgleich; Stimmfächer; Stimmfärbung
* Timbre, Verzierungen, Vibrato
* Veränderungen der Stimme im Alter
* einige Einsing-Übungen
* Großer Geschichtsteil über Oper, Pädagogen, Musikstile
Vom Niveau her sind die Inhalte dieses Buches sehr hoch, aber gut verständlich. Eine gewisse Ahnung von Musik ist jedoch vonnöten', also man sollte schon wissen, was ein c', ein decrescendo oder ein Sopran ist.
Für den totalen Anfänger ist das Buch nicht geeignet, es ist auch kein Lehrbuch, das einen Gesangslehrer ersetzt.
Dafür ist es aber ein super Buch zum Nachschlagen, als Ergänzung zum Gesangsunterricht. Mir hilft es sehr gut, zu verstehen WARUM meine Stimme etwas kann oder (noch) nicht kann, und WAS zumindest theoretisch nötig ist, um das Ziel zu erreichen. Auch WIE es theoretisch geht ist erklärt, für das WIE in der Praxis habe ich dann den Lehrer und muss natürlich viel üben.
Auch für fortgeschrittene Sänger ist dieses Buch denke ich sehr zu empfehlen, da zudem auf viele Details eingegangen wird, die man am Anfang vielleicht überliest oder noch nicht in ihrer Bedeutung so ganz versteht.
Anmerken möchte ich noch, dass die Rechtschreibung zu wünschen übrig lässt - so viele Druckfehler die zum Teil auch die Grammatik verqueren, Fehlende Wröter, Seitenzahlen im Inhaltsverzeichnis falsch etc... da hat der Lektor bzw. Korrektor leider total geschlafen, so was muss in dieser Häufung nicht sein und ist wirklich äußerst störend. Allerdings möchte ich bei der Bewertung den Inhalt bewerten und nicht die Aufmachung des Buches, daher 5 Sterne. Ansonsten würde es nur 3 bekommen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Inhaltlich recht gut, aber die Übersetzung..., 20. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Atlas der Gesangskunst (Taschenbuch)
Das Buch stellt die Grundlagen der Gesangskunst umfassend dar. Die Struktur überzeugt. Das Buch ist in Theorie, Praxis, Geschichte (Oper, Lied, Oratorium, Passion, Kantate) und Gesangslehrer eingeteilt.
Leider zeichnet sich schon der Autor nicht durch verständliche, klare und bildreiche Sprache aus. Der Übersetzer Heinz Kimmerle schießt allerdings den Vogel ab. Eine Kostprobe: "Beim Popsänger ist eine hohe Stellung des Larynx häufig mit hoher Ein- und Ausatmen kombiniert." (sic!) Ganze Passagen sind kaum verständlich. Man fragt sich, ob Herr Kimmerle das Buch überhaupt bearbeitet hat oder lediglich ein Übersetzungsprogramm mit dem Text gefüttert hat.
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