Wehmütig träumen wir oft von fernen Ländern, schönen Urlaubsmomenten, faszinierenden Landschaften und eindrucksvollen Erfahrungen mit und
in fremden Kulturen.
Das fantastische Erlebensbuch „Atlas der Erlebniswelten" ermöglicht, sich selbst nicht nur schöne Strände oder aufregende Bergtouren vorzustellen, sondern sogar ganze Kontinente selbst zu gestalten. Das kreative Spiel der eigenen Gedanken und die animierende Kraft detailreicher Grafik sind die Voraussetzung, die eigene Fantasie in sichtbare Landkarten umzusetzen. Wie ein bekannter Atlas aus der Schulzeit mutet das komplett erfundene Werk an und man kann durch verschiedenste Länder reisen, die das Ergebnis überschwänglicher Fantasie sind.
Mit ausgesprochen viel Wortwitz und der großartigen Idee, menschliche Gefühle und Lebenssituationen in Stichpunkte zu transferieren und daraus eine Landkarte zu gestalten, in welcher es Städte, Dörfer, Flüsse, Wege, Straßen und unterschiedlichste Vegetationsgebiete gibt, lässt einen schon nach ein, zwei Seiten abtauchen in das Reich der eigenen Gedanken, Sehnsüchte, vielleicht auch Hoffnungen oder Sorgen. Dabei helfen auch die fast schon philosophisch verfassten Positionen der Autoren zu ganz verschiedenen Lebensthemen.
Wer sich durch die unglaublich witzigen aber auch vielschichtigen Städte, Gebiets- und Landschafts- oder Ländernamen angeregt fühlt, kann mit dem ergänzenden Band „Mein Atlas der Erlebniswelten" auf akribisch und detaillierten Blankokarten selbst eigene Gefühls- und individuelle Erfahrungsländer oder sogar -Kontinente gestalten. Dieser herrliche Spaß für Gedanken und Vorstellungskraft lässt sich auch wunderbar gemeinsam in einer Gruppe umsetzen.
Vielleicht entsteht so die „Karte der Kindergruppe", ein "Land des Glaubens", ein "Spaß- und Freizeitplan" oder der "Atlas unserer Kirchengemeinde".
Wer also einmal völlig unelektronisch medial versinken möchte in die Weiten der Fantasie und Kreativität, ist mit diesen beiden Büchern aufs Beste bedient und wird vor allem ein wirklich fantastisches Leben genießen können.
© Uli Geißler, Diakon, Freier Journalist und Autor, Fürth/Bay.