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Produktinformation

  • Audio CD (26. April 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Napalm Records (Edel)
  • ASIN: B0001XPVN2
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 127.041 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Reich of phenomena
2. Superior race
3. Gods of nations
4. Ichor
5. Enigma
6. Morbid mind
7. Omen
8. Cold black days
9. Atlantean empire
10. Clash of the titans
11. Apocalypse
12. Lost eden
13. The sunken paradise
14. Aeon
15. Ein Volk
16. Multimedia part incl. Cold black days videoclip

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Von Atrocity habe ich ja nun gar nichts mehr erwartet, aber aus dem nichts heraus (dieses "Nichts" trägt den Namen "Gemini") haben sie nicht nur zur Form ihren glorreichen Tage zurückgefunden, sondern vielleicht sogar ihr bestes Album überhaupt abgeliefert. Der hier verfolgte Stil ist ein sehr Eigenwilliger, und deswegen muss das Album erst einmal wachsen, was mehrere Durchläufe benötigt. Doch gleich der erste Track, die tiefdüstere Knüppelorgie "Reich Of Phenomena" verspricht viel. Ein ganz fieses, melodiöses Stück Death Metal mit Blastbeats und groovigen Riffs, unterstützt von heterosexuellen Keyboardsounds aus dem Graf Dracula höchstpersönlich dem sein Schloß! Fein, fein, fein! Das war dann aber auch schon das schnellste Stück. "Superior Race" ist immer noch recht adipöser Death Metal, zwar etwas zahmer als der Vorgänger, aber dennoch knallehart. "Gods Of Nation" ist dann ganz anders. Rythmusbetonter, midpaced Death Metal mit sehr eingängigem, Gothic-mäßigen Refrain. Ein regelrechter Ohrwurm, der dennoch an Heaviness nichts vermissen lässt. Mit "Ichor" bleibt man dann auf der gleichen Schiene: tonnenschwerer Death Metal mit Widerhaken-Refrain. Es folgt das melodiöseste Stück: Enigma, fast schon eine Powerballade im Gothic Metal-Stil, zu dem Alex Krulls Ehefrau Liv Kristine auch am deutlichsten Mitträllern darf. "Morbid Mind" ist dann wieder ein Tritt auf's Gaspedal. Wundervoll thrashiges Todesmetal mit Tempowechseln zur Strophe, was aber zum Refrain in eine rockige, dann punkige Mitgröhlhymne mutiert. Eine Abgehnummer par excellence! Das kurze "Omen" ist ein atmosphärisches Stück mit geisterhaftem Frauengesang (von wem wohl) zu den schon genannten Keyboardsounds aus dem Grafen dem sein Domizil in Transilvanien. Gruselig, gruselig. Buhuhu. Das anschliessende "Cold Black Days" ist dann einfach Gothic Metal in Reinkultur zum Instant-Mitsinging. "Atlantean Empire" bietet dann wieder schwere, doomige Stakatto-Riffs und Grunzerei, allerdings auch wieder einem popigen Chorus, der ein wenig an Goth Rocker, wie Secret Discovery oder Dreadful Shadows anmutet. Mit "Clash Of The Titans" wird's wieder unmelodiöser Morbid Angel-mäßiger Death Metal mit angenehmen Double Bass-Einsatz, und ganz ohne Gothic Anleihen. "Apokalypse" hält den Härtegrad mit hyperaktivem Drumming und doublepedal-Einsätzen aufrecht. "Lost Eden" ist ein ein-minütiges Keyboard-Gedudel, welches in "Sunken Paradies" übergeht, das korn-ähnliches Gestöhne zur Strophe bringt, dann aber nach einer kurzen Grunzephase in einem besoffen-mitbrüll-Refrain der Güteklasse A aufgeht. Zuckersüß! Das letzte Lied ist "Aeon", das schon ein sehr an die psychedelisch-opulenten Metal-Kompositionen von Devin Townsend erinnert. Das daran anknüpfende, 50-sekündige "Ein Volk" ist nur ein bisschen Gitarrengedudel mit der gesprochenen Zeile "Wir sind ein Volk", sonst nix, und das Album ist vorbei.
Für mich eine sehr unterhaltsame Angelegenheit. Ein eigenwilliges Album mit starken Stilwechseln, doch vielen sehr gelungenen Kombinationen von unterschiedlichen Einflüssen. ich habe lange nicht mehr eine so gelungene Mixtur aus Gothic und Death Metal gehört.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Clash of Phenomena 13. Juli 2004
Format:Audio CD
Es wird wieder geknüppelt! Die Neue Atrocity, "Atlantis" hält was sie verspricht: Verdammt guten (stellenweise auch sehr melodischen) Death Metal.

Die CD beginnt brachial mit "Reich of Phenomena", einem echten Monstertrack, der die Härte und Brutalität der Atlanter schön aufzeigt. Es geht auch so weiter, die Größe und Macht des mysteriösen Atlantis wird mit starken Melodien und fetten Riffs gut realisiert.

Das Album hält die starke Spannung bis zu "Cold Black Days", einem Track der irgendwie nicht dazu passt. Danach geht es aber ebenso bombastisch weiter, Drumgewitter, dröhnende Riffs, brutales Gegrunze und düstere Chöre begleiten uns durch die Herrschaft Atlantis bis zu dessen Apokalyptischer Zerstörung nach dem "Clash of Titans".

Eigentlich gibt es so gut wie keine Einwände, diese CD grenzt an ein Meisterwerk.

Doch zwei Punkte schmälern den sonst so guten Eindruck:

1. Die Singleauskopplung "Cold Black Days" zertört abrupt die Harmonie der CD, da der Song zwar okay ist aber vom Stil her überhaupt nicht zu den anderen Tracks passt.
2. Das Booklet sieht zwar wie eine antike Schrifttafel der Atlanter aus, doch ist kaum zu lesen , was nicht das Ziel des Booklets sein sollte.

Ansonsten gibt es kaum was zu nörgeln an diesem Epos, das den großen Atlantis-Mythos wieder zum Leben erwachen lässt.

Auch zu empfehlen ist der Multimediateil der Scheibe der mit wirklich umfangreichen Infos rund um Atlantis aufwartet.

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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geniales Album! 1. April 2004
Format:Audio CD
Atlantis ist genau das Album, das man von Atrocity immer schon hören wollte. Das neue Album schlägt ordentlich ein, und wartet mit der lang vermissten Härte auf. Schon der Opener "Reich Of Phenomena" beginnt orchestral-düster, kurz danach setzt das Schlagzeug ein, und spätestens bei den ersten Riffs wird einem klar, was man zu erwarten hat. Alexander Krull schreit sich mit mächtiger Stimme die Seele aus dem Leib, der Refrain wird von einem Chor verfeinert. Denkt man sich, diese Nummer sei vielleicht der Höhepunkt des Albums, wird einem gleich darauf "Superior Race" um die Ohren geschleudert. "Gods Of Nations" beginnt mit einem harten, eingängigen Riff, und der Chorus überzeugt den Ungläubigen von der Macht der Götter von Atlantis. Bei dem Werk handelt es sich schließlich auch um ein ausgefeiltes Konzeptalbum, welches die sagenhafte Insel Atlantis, deren Bestehen und Untergang beschreibt. Man vermeint, die mächtigen Atlanter singen zu hören, Überlegenheit, Zorn und Angst werden perfekt übermittelt. Besonders "Enigma" spielt mit dem Gegensatz aus Härte und wunderschönen Melodien. Alles in allem ist dieses Album wieder mit dem nötigen Druck ausgefallen, dennoch bleiben die Songs immer melodiös, getragen von schweren Gitarren. Atrocity sind zurück, und sie melden sich mit einem Donnerschlag!
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