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Insgesamt drei Jahre war Regisseur Luc Besson auf den Weltmeeren unterwegs, um Bildmaterial für sein langgehegtes Wunschprojekt zu sammeln. Entstanden ist ein einzigartiges Porträt der Meerestiere und -pflanzen, eine atemberaubend schöne, poetisch anmutende und einmalig gefilmte Unterwasser-Dokumentation.
Als Sohn zweier Tauchlehrer wurde dem erfolgreichen Regisseur Luc Besson, 1959 in Paris geboren, die Liebe zum Meer quasi schon in die Wiege gelegt. Seine ersten Lebensjahre verbrachte er im Mittelmeerraum, schon früh lernte er die Faszination der Unterwasserwelten kennen. Wenig erstaunlich, dass der Franzose ursprünglich ‚Meeresbiologe’ werden wollte. Doch ein Unfall zwang ihn, im Alter von 17 Jahren seinen Traum aufzugeben.
Dass ihn der Ozean nie endgültig losgelassen hat, bewies Luc Besson erstmals 1988 mit „The Big Blue – Im Rausch der Tiefe“ und erneut 1991 mit „Atlantis“ eindrucksvoll.
Spektakuläre Unterwasseraufnahmen, einmalige Bilderwelten, eingefangen mit der Cinemascope-Kamera und untermalt mit dem großartigen Soundtrack von Eric Serra – die Aufnahmen in „Atlantis“ bezaubern ohne Worte und entführen in die stille Welt unter der Wasseroberfläche.
Dabei folgt die Dokumentation keinem Drehbuch, sondern fasst in mehreren Kapiteln – Licht (la lumière), Geist (l’esprit), Bewegung (le mouvement), Spiel (le jeu), Anmut (la grâce), Nacht (la nuit), Glaube (la foi), Liebe (l’amour), Hass (le haine), letzter Tag (le dernier jour), Geburt (la naissance) – die Grundmotive und –themen des Meeres auf.
Eintauchen in die riesigen Fischschwärme der Ozeane, ein Mantarochen, der ruhig durch das Wasser segelt, eine nächtliche Führung durch das Korallenriff, der wütende Angriff eines Hais, das Spiel der Pinguine, Begegnungen mit einzigartigen und kaum bekannten Meeresbewohnern, Lichtstrahlen, die sich zu hellen, tanzenden Punkten im Meer verwandeln, wenn die Wellen brechen, ein Delfinschwarm, der sich spielerisch leicht neben der Kamera bewegt, die anmutigen Bewegungen eine Seeschlange, eine Gruppe junger Seerobben, die miteinander spielen – unter Wasser befindet sich eine fremde Welt, deren Andersartigkeit, Vielfalt und Schönheit dem Betrachter fasziniert und verzaubert.
„Ode an die Schönheit der Tiefsee“DVD Bonus:
- Original Kinotrailer
- Programmtipps
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Toll gemacht und sehenswert, allerdings mit Einschränkungen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Atlantis (DVD)
ATLANTIS ist ein fraglos richtungsweisender Film, der zu seinem Erscheinungszeitpunkt in vielfacher Hinsicht das non-plus-ultra darstellte.Luc Bessons ATLANTIS zeigt auch heute noch grandiose Aufnahmen vom Leben im meer, zusammen mit ergreifender und einfach schöner Musik - ein Film zu Träumen und (im wahrsten Sinne des Wortes) sich-treiben-lassen. Der Film wurde verschiedentlich schon als Trip auf Zelluloid" bezeichnet, und soweit dies mit Naturaufnahmen möglich ist bin ich gerne bereit, dieser Ansicht zuzustimmen. Der Film ist dabei in einzelne Kapitel unterteilt, die jeweils eine Emotion ausdrücken und mit entsprechenden Unterwasseraufnahmen schildern sollen. Allerdings, und dies muss einschränkend bemerkt werden, sind die Aufnahmen nicht mehr so einzigartig wie sie mal waren - die DEEP BLUE Reihe ist hier beispielsweise ein gutes Stück voraus. Ohne den Wert von ATLANTIS schmälern zu wollen muss einfach festgestellt werden, dass der Film mittlerweile starke Konkurrenten hat, welche allerdings eher als Doku und nicht als visuelle Darbietung angelegt sind. Völlig dämlich bei ATLANTIS ist allerdings, ein Kapitel mit dem Titel "HASS" mal wieder die Sündenböcke Nummer eins, nämlich die Haie, gezeigt werden. Besonders idiotisch, da der an sich sehr schön gezeigte weiße Hai sehr bedächtig, majestätisch und friedfertig agiert - ohne den Titel "Hass" und eine entsprechende Horrormusik wäre das Tier als sehr anmutiges Wesen präsentiert worden. Eine derart dümmliche Verteufelung dieser prachtvollen und für das Meer unersetzlich wichtigen Tiere war es, die mit dafür sorgte, dass die meisten Haiarten nunmehr vom Aussterben bedroht sind. Zu sehen, das ein Film wie ATLANTIS hier mitmacht hinterlässt einen sehr schalen Beigeschmack - wer einen an sich so schönen Film konzipiert hat muss es wirklich besser wissen. Insgesamt ein für Unterwasserfans und Freunde anspruchsvollen Kinos empfehlenswerter Film, wer mit den genannten Einschränkungen leben kann sollte auf seine Kosten kommen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
Klare Kaufempfehlung für Liebhaber,
Von Oliver Wolter "Oliver Wolter" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Atlantis (DVD)
Auch wenn ich "nur" drei Sterne vergeben habe, so bin ich doch der Meinung, dass es für Liebhaber von Unterwasersefilmen eine wertvolle Ergänzung der Sammlung darstellt. Übrigens eine Werk der besonderen Klasse, da es lediglich auf artistische Kameraführung oder -schnitt setzt, kombiniert mit der besonderen Musik von Jarre. Das Ergebnis ist ein Werk mit einem hohen künstlerischem Anspruch, der einen in den Bann zieht.Zu sehen sind Schwärme verschiedener Fischarten, tauchen mit Delphinen und verspielten Robben. Die surreale Welt der Kelpwälder und vieles mehr. Insgesamt hat mich persönlich die Machart dieses Meisterwerkes angesprochen. Von daher hätte der Film auch 4 Sterne verdient. Kritikpunkte gibt es aber auch zu vermelden: - Das Werk sagt möglicher Weise nicht jedermann zu. - Die Aufnahmen haben zwar künstlerischen Anspruch, stellen aber ansonten nichts besonderes dar. - Die Bildqualität ist trotz Blu-Ray version deutlich unterhalb einer guten DVD-Qualität anzusiedeln. Bspw. sind die Aufnahmen von "Blue planet" in DVD Qualität in einer ganz anderen Liga. Es kommt eben nicht nur auf das Datenformat an. - Auch der Ton ist von der Qualität her pari mit dem Bild. Leider habe ich den Eindruck, dass aus dem 5.1 Format nicht das ganze Potential ausgeschöpft wurde. - Was mich etwas irritiert hat war teilweise auch der Ton zu den Filmsequenzen. Meistens war das Bild wie in einer tänzerischen Choreographie auf die Musik abgestimmt. Was aber die Geräuschkulisse eines tropischen Regelwaldes mit dem Korallenriff zu tun haben soll, entzieht sich meinem Vorstellungsvermögen. Insgesamt aber ein tolles Machwerk, was ich für Unterwasserliebhaber uneingeschränkt empfehle. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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