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Atemschaukel: Roman Kindle Edition

3.9 von 5 Sternen 139 Kundenrezensionen

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Preis
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Kindle Edition
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EUR 9,99

Länge: 305 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Kai Grehn macht das Unmögliche möglich. [...] Der Sog, der von den einfachen Sätzen ausgeht, zieht den Hörer in seinen Bann.", Die Literarische Welt, 24.07.2010

"Kai Grehn [...] gelingt es, Herta Müllers eindringlichen Text voller Achtsamkeit ins Hörspiel zu übersetzen.", Bayern 2, 04.09.2010

"Ein Hörspiel aus diesem Stoff ist ein riskantes Unterfangen, denn es macht das Grauen szenisch und konkret.", buchjournal, 24.08.2010

"Auf dem vorliegenden Hörbuch ist es ihm [Kai Grehn] - in aller Behutsamkeit und Stille - grandios gelungen, den Worten und Sätzen von Herta Müller Atem einzuhauchen.", MDR Figaro, 06.09.2010

Kurzbeschreibung

Rumänien 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung lebt in Angst. "Es war 3 Uhr in der Nacht zum 15. Januar 1945, als die Patrouille mich holte. Die Kälte zog an, es waren -15º C." So beginnt ein junger Mann den Bericht über seine Deportation in ein Lager nach Russland. Anhand seines Lebens erzählt Herta Müller von dem Schicksal der deutschen Bevölkerung in Siebenbürgen. In Gesprächen mit dem Lyriker Oskar Pastior und anderen Überlebenden hat sie den Stoff gesammelt, den sie nun zu einem großen neuen Roman geformt hat. Ihr gelingt es, die Verfolgung Rumäniendeutscher unter Stalin in einer zutiefst individuellen Geschichte sichtbar zu machen.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 545 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 305 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0081ZMQU8
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen 139 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #12.295 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Format: Gebundene Ausgabe
Herta Müllers Atemschaukel" ist ein beeindruckendes Buch. Die aus dem heute rumänischen Banat stammende Autorin schildert darin die Erlebnisse eines bei der Deportation 17-jährigen siebenbürgisch-sächsischen Jungen. Als Vorbild für die literarische Figur dürfte der ebenfalls aus Siebenbürgen stammende Oskar Pastior gestanden haben, mit dem zusammen Müller diesen Roman eigentlich schreiben wollte. Doch verstarb der als Sprachakrobat deutschlandweit sehr geschätzte Pastior 2006. Immerhin reisten beide vorher noch in die Ukraine und besuchten das Lager, in dem Pastior fünf Jahre zwischen 1946-51 verbrachte.

Ausgehend von den gemeinsamen Gesprächen, von ihren Notizen und wohl auch von einigen Aufzeichnungen Pastiors, verfasste Müller diesen Roman, der vor kurzem für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde. In etwa 60 Kapiteln schildert Müller Erlebnisse, Ereignisse und Personen im und um das Lager. Aus der Erzählperspektive des jungen Leo Auberg werden der Hunger, die Kälte, die Arbeit, die Müdigkeit usw. sehr eindrücklich geschildert. Die Bedeutung einer Geste, einer Handlung wird im Miteinander der Insassen verdeutlicht. Im Vordergrund steht dabei nicht nur, was die Menschen einander absichtlich oder gerade durch Passivität antun, sondern auch, was die Verhältnisse, die Arbeitsbedingungen, die Erniedrigungen für eine Gewalt der einzelnen Person aufzwingen. Mutig ist dabei bereits der Einstieg in das Sujet. Müllers Protagonist scheint sich über die Deportation beinahe gefreut haben, denn er konnte so der bedrückenden Enge der sächsischen Diasporagemeinschaft entkommen, in der er seine Homosexualität verbergen musste.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich muss gestehen, dass ich zu den Leserinnen gehöre, die "leichtere" Literatur bevorzugen, alles Bücher von Autoren, die vielleicht den einen oder anderen Preis "abgeräumt" haben, aber nie einen "Literaturnobelpreis" verdienen würden.
Dennoch habe ich mir dieses Buch gekauft und nicht nur ausgeliehen, um eine Reise in die Geschichte meiner Großeltern und Urgroßeltern anzutreten und von der Autorin mehr zu erfahren, als meine Verwandten bereit waren, von sich preiszugeben.
Ich muss zugeben,ich bin nicht weitgekommen und es lag nicht an der Sprache, den Formulierungen. Im Gegenteil, die haben das Geschriebene erst recht erlebbar gemacht und dem Grauen einen Namen und mir die Möglichkeit gegeben, überhaupt weiter zu lesen.
Ich war so erschüttert und fasziniert, wie es Hertha Müller verstand beispielweise den "Hungerengel" zu beschreiben.
Mir fehlen die Worte und ich gebe zu, dass es keine leichtverdauliche Kost ist und ich mich lieber banaleren, kurzweiligeren und phantastischeren Dingen zuwende. Zuwenden möchte. Dennoch hat das Buch einen festen Platz bei mir und ich werde, so nach und nach weiterlesen.
Es ist kein Buch, dass ich, wie sonst meine Gewohnheit, in einem "Rutsch" zu Ende lesen kann und gerade deshalb bleibt es in Erinnerung.
Die "Sterne"-Vergabe mag deshalb nicht korrekt von mir sein, aber muss es das ? So bleibt es als "Streitthema" erhalten und damit lebendig.
Und DAS ist das einzige, was zählt , weil nach und nach alle Zeitzeugen versterben werden und Niemand uns die Wahrheit mehr sagen kann. (ob wir sie hören wollen oder auch nicht)
Die Generation meines Großvaters ist zu großen Teilen stumm geblieben, bis zum Tod. Selbst jetzt erlebe ich noch alte Leute, die nur mit Licht schlafen können, doch Keiner redet über die wahren Gründe, ...auch nicht auf Nachfrage.
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Format: Audio CD
Herta Müller, Literaturnobelpreisträgerin 2009, hat mit Atemschaukel einen der am höchsten
gelobten Romane der vergangenen Jahre verfasst. Es geht darin um die Lebensgeschichte des
Literaten Oskar Pastior, im Text Leopold Auberg genannt, der nach dem Zweiten Weltkrieg fünf
Jahre in einem sowjetischen Arbeitslager interniert war.

Der Regisseur Kai Grehn hat diesen Stoff zu einem Hörspiel verarbeitet. Grehn hat bereits Die
Geschichte des Franz Biberkopf nach dem Roman Berlin Alexanderplatz von Alfred Döblin vertont
und war damit 2006 für den Deutschen Hörbuchpreis nominiert. Mit seiner Inszenierung von
Atemschaukel hat Grehn erneut eine Nominierung für den Deutschen Hörbuchpreis für sich
verbuchen können, diesmal in der Kategorie ,Beste Fiktion'.

Grehn erzählt die Geschichte von Leopold Auberg, der mit 17 Jahren aus Rumänien in ein
sowjetisches Arbeitslager in der Ukraine verschleppt wird, aus zwei Perspektiven: Aus der Sicht des
jungen Leopold, gesprochen von dem Schauspieler Alexander Fehling (bekannt aus Kinofilmen wie
Goethe! und Inglourious Basterds) sowie aus der Perspektive des alten Leopold, 60 Jahre nach der
Haft, gesprochen von Regisseur und Schauspieler Vadim Glowna (bekannt aus Filmen wie Vier
Minuten). Einerseits vermittelt diese Teilung einen beruhigenden Grundoptimismus angesichts der
Tatsache, dass Leopold das Lager überleben wird. Anderseits zeigt diese doppelte Sicht auf das
Lager wie erschütternd dieses Ereignis für das Leben Leopolds war und dass es ihn niemals wird
loslassen können.
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