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Atempause

John Turturro , Massimo Ghini    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: John Turturro, Massimo Ghini, Rade Serbedzija, Stefano Dionisi, Teco Celio
  • Komponist: Luis Enrique Bacalov
  • Künstler: Pasqualino de Santis, Leo Pescarolo, Francesco Rosi, Andrea Crisanti, Ruggero Mastroianni, Stefano Rulli, Guido De Laurentiis, Marco Pontecorvo, Bruno Sarandrea, Sandro Petraglia
  • Format: PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: One World Media GmbH
  • Erscheinungstermin: 24. Oktober 2002
  • Produktionsjahr: 1996
  • Spieldauer: 113 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000077VOO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 157.031 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

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Die Verfilmung des autobiografischen Romans des italienischen Schrifstellers Primo Levi war eine Herzensangelegenheit des Regisseurs Francesco Rosi. 1996 konnte der italienische Regiealtmeister (Die Macht und ihr Preis) das Projekt als europäische Gemeinschaftsproduktion endlich realisieren.

Levis Aufzeichnungen von der Irrfahrt der letzten Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz beginnt dort, wo Schindlers Liste aufhört: am 27. Januar 1945, dem Tag der Befreiung des Lagers durch die Rote Armee. Die Befreiten sind durch Krankheit und Hunger noch immer vom Tod bedroht, träumen aber bereits wieder von der Rückkehr in ihre jeweiligen Heimatländer. Der junge italienische Chemiker Primo Levi ist der ironisch-distanzierte Chronist einer Gruppe, die von der russischen Armee auf eine absurde Odyssee durch das zerstörte Europa geschickt wird. Züge verkehren nur sporadisch, Bahnstrecken sind unterbrochen und Lebensmittel grundsätzlich knapp. Primo schließt sich zunächst dem Griechen (Rade Serbedzija) an, der sich auf eigene Faust nach Hause durchschlagen will. Da der Krieg noch immer andauert, irren sie orientierungslos durch ein bizarres Niemandsland, dem Lagerhorror noch nicht endgültig entkommen. Konfrontiert mit ihren Erinnerungen und ihrem Schmerz, müssen sie erkennen, dass sie nicht überall willkommen sind. Warum habe gerade ich überlebt, fragt sich Primo (John Turturro). Sein Freund Daniele (Stefano Dionisi) hat darauf die Antwort, dass Levi dazu bestimmt ist, ihr Schicksal der Nachwelt zu überliefern.

Rosi streut Levis Originaltexte als erinnernden Kommentar aus dem Off ein und schafft so eine fast literarische Atmosphäre aberwitziger Melancholie. Anders als Roberto Benignis Das Leben ist schön inszenierte Rosi den Holocaust-Stoff als Mischung aus dokumentarischem Bericht und subjektivem Erleben. Doch sind beide Filme seelenverwandt, da sie das Leben bejahen und einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft werfen -- eine ungewöhnliche Perspektive für ein derartiges Thema. Der Balanceakt gelingt nicht immer, aber über einige Schwächen -- ab und an geraten Rosi die Bilder gar zu sentimental -- trägt Turturros minimalistisches Spiel überzeugend hinweg. Levi, der als einer der bedeutendesten Chronisten des Holocaust gilt und 1987 durch Selbstmord aus dem Leben schied, erlebte das ergreifende filmische Denkmal, das Rosi ihm und den anderen Überlebenden gesetzt hat, nicht mehr. --Birgit Schwenger

Kurzbeschreibung

27.Januar 1945, Auschwitz. Die Rote Armee befreit die letzten Überlebenden des von den Nationalsozialisten fluchtartig verlassenen Vernichtungslager. Primo, ein junger italienischer Chemiker, gehört zu den Befreiten. Für ihn und für einige seiner Kameraden beginnt ein langer Weg zurück ins Leben, eine Monate dauernde Odyssee durch das vom Krieg gezeichnete Europa. Primo ist ein ironischer, humorvoller, aber auch distanzierter Beobachter der Erlebnisse der bunt zusammengewürfelten Gruppen, die sich mit neuem Lebensmut auf eine Reise begibt, die jeden einzelnen mit den Weiten seiner vielfach malträtierten udn sich nur allmählich den Erinnerungen und einem notwendigen Schmerz öffnenden Seele konfrontiert... "Atempause", gedreht an den Originalschauplätzen in der Ukraine, basiert auf dem gleichnamigen autobiographischen Roman des italienischen Schriftstellers Primo Levi (1919-1987)

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein genialer Film mit einem genialen Darsteller 6. November 2005
Von Ein Kunde
Format:DVD
Der geniale John Turturro - wandlungsfähig, eindringlich und großartig! Wer diesen Film noch nicht gesehen hat, sollte das schnellstens nachholen. Torturro spielt einen Teil der Lebensgeschichte Primo Levis - nämlich die irrwitzige Heimreise der italienischen Juden nach der Befreiung aus dem KZ Auschwitz. Ein hagerer Turturro und ein genialer Kameramann lassen und in die Seele und das Leben dieser Menschen blicken und verstehen, wie sie sich gefühlt haben mögen in dieser aus dem Leim gegangenen Welt. In wunderbare Bilder gegossen, von vielen guten Darstellern getragen, zuweilen schweigend alles sagend, erzählt dieser Film vom Menschsein und vom Unmensch sein - ohne Anklage, ohne Larmoyanz, in ruhigen und dennoch dramatischen Bildern. Ein wirklich toller Film.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Entschuldigung 25. März 2011
Von zopmar
Format:DVD
Es ist einer der vielen Filme gegen das Vergessen des Naziterrors und wie ganz wenige kommt er ohne eine Darstellung von Gewalt oder brutalen Folterszenen aus. Man ist beeindruckt von der düsteren Atmosphäre, von gekonntem Tempowechsel: laute Massenszenen und stille, lyrische Bilder im Gegenlicht des Blätterwaldes.
Eigentlich versucht Primo, ein italienischer Jude aus Turin nach der Befreiung aus dem KZ Auschwitz in seine Heimat zu gelangen. Dabei ist er mit verschiedenen Zügen und anderen freigelassenen Mithäftlingen unterwegs durch Polen, Rumänien und Deutschland.
Als studierter Chemiker macht er sich sein Wissen zu Nutze, um zu überleben und wird dabei nur von einem lebenstüchtigen Griechen übertroffen, den er nach einiger Zeit wieder trifft, als dieser ein Bordell mit lokalen Schönheiten eröffnet hat.
Zwei Frauen begegnen Primo auf seinem Weg: da ist einmal Galina, die Hure, in die er sich fast verliebt hätte und die ehemalige, stumme KZ-Insassin, die wie er von Erinnerungen an das Lager heimgesucht wird. Hier gibt es Rückblenden in schwarz-weiß.
Zwei Szenen ragen aus der subtilen Darstellungsweise heraus: die ehemaligen KZ-Häftlinge geben bettelnden deutschen Kriegsgefangenen einen halben Laib Brot und noch beeindruckender und ohne Ton beziehungsweise Musikuntermalung eine Szene am Münchner Bahnhof, wo deutsche Soldaten von MP bewacht Gleisarbeiten verrichten. Als Primo ' überzeugend dargestellt von John Turturro ' seinen Mantel öffnet und darunter seine Häftlingskleidung mit dem rosa-gelben Judenstern sichtbar wird, kniet ein gefangener deutscher Offizier stumm nieder.
Ein sehenswerter Film, wenn man nicht die These vom Schlussstrich vertritt.
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