Jesse Lujack, ein unbekümmerter, draufgängerischer Autodieb, Fan von Silver Surfer-Comics und Jerry Lee Lewis, klaut einen Porsche, um so von Las Vegas nach Los Angeles zu kommen. Dorthin, wo seine Angebetete, die junge französische Architekturstudentin Monica Poiccard wohnt, mit der er vier Nächte in Vegas verbrachte. Bei einer Polizeikontrolle erschießt er ungewollt einen Polizisten, wodurch er in ein ständig dichter werdendes Fahndungsnetz gerät.
Nicht nur dieses und der unbarmherzige Druck, an sein Geld kommen zu müssen, rauben ihm immer mehr den Atem. Mehr noch seine wieder gefundene, heiß begehrte Monica, die ihr Studium durchziehen will und von dem etwas spießigen Paul auf dessen Weise umworben wird. Die betörenden Liebesstunden zusammen mit Jesse wecken Monicas schlummernde Sehnsucht nach Freiheit und Unbekümmertheit, die sie in ihm verkörpert sieht. Instinktiv und spontan entscheidet sie sich für den Sprung ins Ungewisse, die Fluchtfahrt mit Jesse nach Mexiko.
Stärker werdende Zweifel an ihrer beider Zukunft und seiner wahren Liebe zu ihr veranlassen sie jedoch in der Folge, den Fahndern einen Tipp zu geben. Aus eigenem Antrieb nicht fähig, von ihm loszukommen, will sie es auf diese Weise von außen her erzwingen. Doch er zögert mit der Flucht ihretwegen und, umstellt von Polizisten, genießt er ein letztes Mal den hämmernden Rhythmus des Rock n Roll in seinen Adern und entscheidet sich - für seine Freiheit zu sterben.
Ein sehr schöner, dynamischer Film mit dichter Atmosphäre über das Lebensgefühl der Freiheit, der Spontaneität und der Unbekümmertheit, aber auch dessen Grenzen, untermalt mit dem Rock n Roll der frühen 60er Jahre.