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At Newport
 
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At Newport [Limited Edition, Original Recording Remastered]

Ray Charles Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (20. Juli 1998)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Limited Edition, Original Recording Remastered
  • Label: Atlantic (Warner)
  • ASIN: B00000G6HI
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 155.144 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. The Right Time
2. In A Little Spanish Town
3. I Got A Woman
4. Blues Waltz
5. Hot Rod
6. Talkin' 'Bout You
7. Sherry
8. A Fool For You

Produktbeschreibungen

Jazz thing (11/98)

Newport 1958. Auf der Bühne des legendären Jazzfestivals steht die Band von Ray Charles. Ein paar Taktvorgaben mit dem Fuß auf die Bühnenbretter gestampft, und schon entfesselt sich ein Lavastrom aus Gospel, Blues und Jazz. Ray Charles "At Newport" ist mit Abstand der Höhepunkt in dem mit vielen Gipfeln ausgestatteten Werkverzeichnis des blinden Sängers, Pianisten und Altsaxophonisten. Mit von der Partie sind die Raelettes, eine stimmgewaltige Vokalgruppe, die dem Sänger in "The Right Time" unzweideutige Antworten gibt. Bei "I Got a Woman" hebt die Band, angefeuert von Rays hypnotischem Gesang, völlig ab und schwebt über dem Festivalgelände. Und auf Instrumentals wie "Blues Waltz" und "Frenesi" demonstriert Brother Ray sein lockeres Feeling für Soul Jazz.

© Jazz thing - Gerd Filtgen


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Konzert der Meister! 7. Januar 2005
Format:Audio CD
Nachdem ich das schlaffe, routiniert hochglanzpolierte Bio-Pic "Ray" von Taylor Hackford gesehen habe (Rays Darsteller Jamie Foxx ist allerdings sehenswert), zog ich "At Newport" aus dem Regal und habe endlich was von der authentischen Glut dieser Musik gespürt, die in Hackfords Film von schleimigen Werbefilmbilder zugesülzt wird. "Ray Charles At Newport" ist in allem das genaue Gegenteil des Films: voller Witz und nicht tranig, rauh und nicht spiessig, intensiv und nicht sentimental - perfekt, aber eben niemals unverbindlich und glatt! Die Band hat einen Spielwitz, dass es nur so splittert (am Tenorsax David 'Fathead' Newman - geradezu unverschämt gut!). Ray spielt zwar eher "unbekannte" Tracks (darunter einige sensationelle Instrumentals), aber da gibt's was zu entdecken. Einsamer Höhepunkt: "Blues Waltz" mit dem schleppenden Gospelswing, den niemand jemals wird von Ray kopieren können! Kaufen! Sofort kaufen! (Übrigens auch Jazzfans kommen voll auf ihre Kosten!)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Audio CD
Der junge Ray Charles live -- und zwar sowas von live, 1958 bei seinem Auftritt im Allerheiligsten des Jazz, dem Newport Jazz Festival. Wie es sich gehört für ein Genie, hält sich Ray Charles nicht an das, was einem der Begriff "Jazz" möglicherweise an abgegriffenen Assoziationen anbietet, denn er hat viel mehr zu bieten. Klar spielt er hier zusammen mit einer glänzend aufgelegten Band viel Jazz (und bei Bedarf brettern auch noch "seine" Raelettes mit präzisestem Uptempo los), aber einen Jazz der ganz besonderen Art: Rhythm'n'Blues-befeuerten, Gospel-vertieften, Soul-veredelten Jazz.
Losgehen tut's mit einem Ray Charles, wie man ihn kennt und liebt, und zwar in der Form seines Lebens, stimmgewaltig und ideenreich: In sein "The Right Times" steigert er sich, zusammen mit den Raelettes, nachgerade ekstatisch hinein, und im direkt anschließenden "In a Little Spanish Town" wird's noch spektakulärer, denn da kommt auch noch die Band ins Spiel, buchstäblich: Nach einem instrumentalen "Hit the Road, Jack"-Intro inclusive Saxophon-Echo und gewitzten Variationen über das Thema wird's tatsächlich karibisch, ohne geschmäcklerische Allüren, stattdessen mit Cha-Cha-Cha-Parodien und auch sonst mit Spiel-Witz und unglaublichem Können. Jetzt haben sie sich warmgespielt, jetzt gibt's kein Halten mehr: "I Got a Woman" -- inclusive furioser Überleitung von "I Feel like a Motherless Child"-Reminiszenzen in übermütigen Rhythm'n'Blues. "Sherry" groovt etwas geruhsamer, aber ebenso feurig und mit haargenau plazierten Bläsereinsätzen; der Jazz hat hier den Blues. Oder "Blue Waltz" (wie die anderen Jazz-Instrumentals "ln a Little Spanish Town", "Sherry" und Hot Rod" seltsamerweise wenig bekannt) -- täusche ich mich, oder nimmt Ray Charles da in den ersten Takten tatsächlich nichts Geringeres als Dave Brubecks "Take Five" ansatzweise vorweg? Vielleicht bringen mich ja auch nur Harmoniefolge und Rhythmus durcheinander. Ist ja auch egal; dieser "Blue Waltz ist einfach ein Kronjuwel und d a s Beispiel schlechthin, dass Swing eigensinnig und witzig sein kann und jede Menge Raum lässt zum Improvisieren.
Nicht nur Ray Charles, nein -- die komplette Band platzt schier vor Spielfreude, teilweise in einem irrwitzigen Tempo, das aber nie zum Selbstzweck verkommt, auch und gerade nicht bei den Instrumentals: Das Improvisieren macht denen nicht nur bei "Hot Rod" hörbar einen Heidenspaß, und wie sich die einzelnen Bandmitglieder die Themen und Melodielinien zuspielen, das allein ist eine Belohnung für genervte Ohren. "Talkin 'bout You" -- diesen Song à la mode Uralt-Gospel polieren sie auf, dass es eine Art hat: Da liefert sich Ray Charles Duett-Duelle mit den Raelettes, den grandes dames des präzisen Einsatzes, und selbstverständlich greift die Band mittendrin die Duett-Idee auf ihre Weise auf... Als krönenden Abschluss gibt's eine klassische Ray-Charles-Nummer mit einem stimmgewaltigen Finale, "A Fool for You".
Die einzelnen Bandmitglieder: Ray Charles (p, asax), Bennie Crawford (barsax), David Newman (tsax), Lee Harper, Marcus Belgrave (tr), Edgar Wills (b), Richie Goldberg (dr).
"She's allright", triumphiert der Großmeister des Soul quirlig und mit viel Drive in "I Got a Woman". "He's allright, too", möchte und muss man da hinzufügen.
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