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At Folsom Prison
 
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At Folsom Prison

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5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Wiedergabe   1. Folsom Prison Blues (Live) 2:42 EUR 0,99
Wiedergabe   2. Busted (Live) 1:24 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Dark As The Dungeon (Live) 3:04 EUR 0,99
Wiedergabe   4. I Still Miss Someone (Live/Multichannel/Surround Sound) 1:37 EUR 0,99
Wiedergabe   5. Cocaine Blues (Live) 3:01 EUR 0,99
Wiedergabe   6. 25 Minutes To Go (Live) 3:31 EUR 0,99
Wiedergabe   7. Orange Blossom Special (Live) 3:00 EUR 0,99
Wiedergabe   8. The Long Black Veil (Live) 3:57 EUR 0,99
Wiedergabe   9. Send A Picture Of Mother (Live) 2:10 EUR 0,99
Wiedergabe 10. The Wall (Live) 1:36 EUR 0,99
Wiedergabe 11. Dirty Old Egg-Suckin' Dog (Live) 1:30 EUR 0,99
Wiedergabe 12. Flushed From The Bathroom Of Your Heart (Live) 2:17 EUR 0,99
Wiedergabe 13. Joe Bean (Live) 2:25 EUR 0,99
Wiedergabe 14. Jackson (Live) 3:12 EUR 0,99
Wiedergabe 15. Give My Love To Rose (Live) 2:40 EUR 0,99
Wiedergabe 16. I Got Stripes (Live) 1:57 EUR 0,99
Wiedergabe 17. The Legend Of John Henry's Hammer (Live) 7:08 EUR 0,99
Wiedergabe 18. Green, Green Grass Of Home (Live) 2:29 EUR 0,99
Wiedergabe 19. Greystone Chapel (Live) 6:02 EUR 0,99
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Kundenrezensionen

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65 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von weiser111
Format:Audio CD
"I shot a man in Reno just to watch him die" -- diese Zeile im Hochsicherheitsknast zu bringen, das muss sich einer erstmal trauen -- und zwar ohne sich lächerlich zu machen, oder gelyncht zu werden, oder einen Aufstand auszulösen, oder alles zusammen.
Johnny Cash konnte das. Das und noch mehr -- "At Folsom Prison" gehört, wie auch "At San Quentin" ein Jahr danach, zum Besten, was jemals im C&W-Genre gemacht wurde, und es geht weit, weit, weit über die Cowboymusik-Schublade hinaus; mehr als einen Track würde man, wenn man's denn unbedingt verschubladen wollte, sowieso eher in die Gospel-/Blues-Schublade stecken, und auch Folk und Rockabilly sind viel präsenter als die "reine Lehre" des Country, gegen die Cash sowieso mit jedem Takt verstößt. Man hört das gleich beim ersten Track: Einer von Cashs ersten Hits, "Folsom Prison Blues", ist ein reinrassiger Blues, der genauso gut von Leadbelly oder Muddy Waters stammen könnte. Und mit welchem Song hätte er sonst dieses Konzert einleiten sollen?
Johnny Cash mit ausgesuchter Begleitband (Wer sonst hatte jemals die Ehre, einen Carl Perkins als Begleitmusiker dabeizuhaben?) beim Live-Auftritt vor Strafgefangenen also. Der Funke sprang gleich beim "Hello, I'm Johnny Cash" über, das spürt man. Man hat das tobende Publikum förmlich vor Augen. Ich kenne viele exzellente Live-Alben, aber gegen diese Wahnsinns-Atmosphäre anstinken kann keines davon. Cash kommt nicht als mildtätiger Onkel, nassforscher Möchtegern-Wohltäter oder auf Kumpel machender Bekehrungsprediger: Von der ersten Sekunde an steht er auf Augenhöhe mit seinem Publikum. Plaudereien, schlagfertige Bemerkungen, sarkastische Kommentare, fiese Witze: alles kann man hören, zwischen den Songs und auch mittendrin, nichts davon ist aufgesetzt oder pseudo-cool, sondern echt. Das herrliche Geplänkel, das mit Cashs Bitte "Can I have a glass of water?" seinen Anfang nimmt, steht stellvertretend für viele andere.
Die Augenhöhe macht es also. Und deswegen steht die eingangs zitierte Zeile aus "Folsom Prison Blues" auch nicht einsam und verlassen in diesem Konzert: Wer anders als Johnny Cash hätte es hier wagen dürfen, das in pechschwarzen Humor getränkte "25 Minutes to Go" mit abschließendem lautmalerischem Am-Galgen-Baumeln vorzutragen? -- Rhetorische Frage; auch das hätte kein anderer gewagt, wagen dürfen. Aber bei Cash lacht das Publikum genau an den allerschwärzesten Stellen. Ähnlich "Joe Bean", die schwarzhumorigste bittere Anklage, die man sich vorstellen kann. "They hanged this son of a bitch anyway"... und das Publikum kapiert, wie's gemeint ist. Cash als Magier.
Soviel also zur unwiederholbar intensiven Atmosphäre dieses Albums. Dabei ist das Ganze auch musikalisch erste Sahne, insbesondere in der nun wiederhergestellten vollständigen Fassung. Ein Glanzlicht ist sicher "Orange Blossom Special", die ins Musikalische übersetzte Fahrt einer Dampflok, unter heldenhaftem Einsatz einer Mundharmonika (Cashs Kommentar ist schon wieder unschlagbar). Eine bessere Version davon gibt's nicht, kann's nicht geben. Oder nehmen wir "The Long Black Veil" -- Cash singt diesen Traditional, nur sparsam von seiner Akustik-Gitarre begleitet, dermaßen eindringlich, dass man schlagartig alle anderen jemals gehörten Versionen vergisst; das Ganze ist unfassbar perfekt, nimmt sogar die "American Recordings" vorweg. Aber das i-Tüpfelchen auf dem Ganzen ist nicht einmal der musikalische Instinkt, der Cash in dieses Stück förmlich hineinkriechen lässt, sondern, dass er an der allerergreifendsten Stelle anfängt zu kichern. Der Bann ist gebrochen. Allein wegen dieser Szene muss man ihn ins Herz schließen. Und nicht nur hier nimmt er sich selber auf die Schippe.
Was die einzelnen Songs angeht: Neben weniger Bekanntem und fast Unbekanntem kriegt man hier natürlich auch die Live-Versionen der Klassiker auf die Ohren, neben den bereits erwähnten auch "I Walk the Line" über "Jackson". Letzteres natürlich als Duett mit June Carter, und noch fetziger als von der Studio-Version bekannt. Die beiden verstehen sich, das hört man.
Ich könnte nun jeden der 19 Tracks begeistert vorstellen, jeder hätte es verdient, aber stattdessen empfehle ich, diese CD am Stück zu hören. Und vorher unbedingt sämtliche Telefone auszustöpseln und die Türklingel abzustellen.

Auch Besitzern der alten LP kann man den Kauf der CD nur empfehlen! Was damals weggelassen wurde, war keineswegs schwächer als das veröffentlichte Material. Dazu das Booklet -- es enthält neben Cashs faksimilierten handschriftlichen Überlegungen zu diesem Konzert noch weitere Rückblicke und Stellungnahmen von 2000, anlässlich der ungekürzten Wiederauflage. Auch wenn man's ohnehin schon geahnt hat, so liest man hier schwarz auf weiß, wieviel ihm dieses Konzert bedeutet hatte. Cashs Denkmal zu Lebzeiten, Teil 1.
Fünf(zig) Sterne.
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine CD, die vibriert 23. Februar 2006
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Nach dem Film "Walk the Line" ist schon die CD sensationell, auf der Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon Johnny-Cash- und June-Carter-Stücke singen. Von da an ist es nur noch ein kleiner Schritt, sich "At Folsom Prison" im Original anzuhören - und "Johnny Cash at Folsom Prison" lässt die "Walk the Line"-CD weit hinter sich.

Johnny Cashs Stücke leben von seiner Stimme und den Texten - und was hatte Cash für eine Stimme! Da kann Phoenix nicht mithalten. Der Gesamteindruck der Stücke ist lebhafter bei "Johnny Cash at Folsom Prison"; die Hintergrundrhythmen und die stimmliche Qualität von Cash selbst sind sehr viel bewegter als in "Walk the Line" - und die Emotionen kommen voll rüber:

"Johnny Cash at Folsom Prison" ist vor allem ergreifend. Die Songs sind auf ein Publikum hinter Gittern zugeschnitten - ob es nun humorvoll-schalkhafte Songs sind oder traurig-melancholische. "Send a Picture of Mother", in dem ein Häftling Abschied nimmt von seinem besten Freund, der entlassen wird, ist herzzerreißend. Auch die Mischung von Komik, Spott, Hoffnung und Angst in "25 Minutes To Go" (bis zur Hinrichtung nämlich) ist außergewöhnlich und mitreißend. Und das Publikum tobt natürlich bei "Folsom Prison Blues" und "Cocaine Blues". Weiteres Highlight ist das Duett mit June Carter, "Jackson" - auch hier: welch eine Stimme!

Die Atmosphäre im Gefängnis kommt klasse rüber; das Publikum ist voll präsent, Johnny Cash spricht immer wieder mit seinen Zuhörern, macht Kommentare und Scherze (z.B. über das Wasser, was sehr schön im Film aufgegriffen wurde). Auch die Aufmachung der CD zeigt, wie viel Cash sein Konzert in Folsom Prison bedeutet hat.

Eine CD, die vibriert! 5 wohlverdiente Sterne.

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von grisu-zu TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Das unter der "At San Quentin" rezensierte gilt uneingeschränkt auch für diese, etwas frühere Aufnahme. Vor allem die Intensität, ja fast Magie, die mit dieser Aufnahme rüber kommt, ist sensationell. Man fühlt sich vom ersten Ton weg in einen schwül-heißen, nikotingeschwängerten und teils unter Hochspannung stehenden Live-Act hineinversetzt, bei dem es keineswegs zweitrangig ist, wo er entstand. Diese Intensität konnte nur dort erreicht werden, wo ein Konzert eine absolute Ausnahme war; wie Weihnachten und Ostern und Geburtstagsfeier zusammen. Die Überschwenglichkeit wie Unberechenbarkeit der Gefangenen tragen dieses Konzert genauso wie Cash's gesamtes Repertoire über das Gefängnisleben. Egal ob "The Wall", "I got stripes", das beklemmende "25 Minutes to go" oder der einzigartige "Folsom Prison Blues", hier erlebt der sonst eher spröde Barde seinen ersten wirklich großen Höhepunkt. Nur wenige Live-Scheiben können da noch mithalten.
Welche der beiden Gefängnis-Live-Scheiben nun die bessere ist, kann ich auch nach 30 Jahren nicht beurteilen. Ich sehe sie vielmehr als Ganzes. Wie ein Doppel-Live-Album eben. Mal hat die "At San Quentin" die Oberhand, mal die "At Folsom Prison". Vielleicht mag ich die "At Folsom", als "Erstgeburt" sozusagen, fast ein bisschen lieber. -Herrausragend sind aber beide!
"Listen closely to this album and you hear in the background the clanging of the doors, the shrill of the whistle, the shout of the men. -Even laughter from men who had forgotten how to laugh" J.C.
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Musikkritik
Diese CD hatte ich schon vor dieser Bestellung des öffteren gehört und ich wollte sie nun auch selber haben. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Patrick Vives -. Montaner veröffentlicht
Johnny Cash at his best
Diese CD denke ich ist einmalig in seiner Art. Ein Live Konzert in einem Gefängnis, das ist einzigartig. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Keks veröffentlicht
Klasse CD
Wunderbare CD. Habe einen Bericht im Fernsehen über Jonny Cash gesehen über seinen Auftritt in Folsom. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von sabine krienke veröffentlicht
Muß man haben
Tja was soll ich sagen. Denke die legendäre Aufnahme aus dem Folsom Gefängnis gehört in jede Sammlung. Cash setzte sie gegen den Willen seiner Plattenfirma durch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. April 2009 von Elmar Zenner
Denkmal zu Lebzeiten, Teil 1
"I shot a man in Reno just to watch him die" -- diese Zeile im Hochsicherheitsknast zu bringen, das muss sich einer erstmal trauen -- und zwar ohne sich lächerlich zu machen,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2007 von weiser111
DIE Cash-Scheibe
Unglaublich die Wucht und Energie, die diese Scheibe rüberbringt!
Wer Cash erleben will, darf daran nicht vorbeihören!
Veröffentlicht am 31. August 2007 von Vatta
ein tolles Album welches Musikgeschichte schrieb
1968- Johnny Cash hat seine jahrelange Amphetamin- und Alkoholsucht hinter sich gelassen und befindet sich auf dem Höhepunkt seines schöpferischen Könnens. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2006 von Corinne M.
prison at home
Johnnyy Cash bringt da Gefühl für die Insassen voll herüber, man spürt förmlich durch die Musik, wie dick die Mauern sind hinter denen sie sitzen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. November 2006 von marathon-man
Einfach nur gut !!
Ich muss zugeben, ich weiß eigentlich nichts von Johnny Cash. Praktisch durch Zufall habe ich diese CD in die Finger bekommen, und ich muss sagen, die ist wirklich gut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. August 2006 von manuel klein
Muss man haben !!!
Ich bin wahrscheinlich einer von vielen, denen JOHNNY CASH zwar immer ein Begriff war, die aber auch erst durch den autobiographischen Film „Walk the line“ wirklich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. März 2006 von kwichybo
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