Produktinformation
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Die Musik ist ein Übergang zwischen BITCHES BREW und LIVE-EVIL, vor allem, was die Besetzung angeht: Dave Holland und Chick Corea sind noch dabei, während Keith Jarrett neu in der Band ist. Außerdem auf der Bühne: Airto, Jack DeJohnette, Steve Grossmann und natürlich Miles. Die beiden Keyboarder liefern sich hin und wieder wüst verzerrte Gefechte von größter tonaler Freiheit (der heftige Groove von LIVE-EVIL ist hier erst andeutungsweise zu spüren); von Grossmann hat man wohl das meiste rausgeschnitten, denn man hört herzlich wenig von ihm (viel Hochgeschwindigkeitsgewurstel und nur wenige melodische Einfälle); der Chef bietet Hochenergie-Trompetenarbeit mit Ausflügen in die höchsten Höhen, viel, viel Chromatik und frischen Einfällen, aber noch ohne Wah-Wah.
Wer an einem experimentellen Miles Davis und einer ziemlich spielfreudigen Band Interesse hat und sich nicht sonderlich an heftigen Dissonanzen stört, kann hier getrost zulangen. "Kind of Blue"-Verehrern, Puristen und weniger tolerante Naturen hingegen sollten sich erstmal langsam rantasten, am besten über BITCHES BREW.
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