Aus der Amazon.de-Redaktion
Jede Galactic Cowboys-Platte enthält mindestens eine Jahrhundertkomposition, und auf dem ´98er Album
At The End Of The Day heißt sie "Mr. Magnet". Ebenso ohrenfreundliche wie anspruchsvolle Power-Riffs zementieren ein sattes, tightes Fundament, auf dem der Vierer seine einzigartigen, an King´s X und die Beatles angelehnten Chor-Refrains äußerst vorteilhaft zur Geltung bringt. Der Rest der Scheibe kann da nicht ganz mithalten, enthält mit "Ants", "Puppet Show", "Ranch On Mars Pt. 2 (Set Me Free)", "Young Man´s Dream" und "Shine" aber noch einige weitere typische Cowboys-Bonbons, die die Combo aus Houston/Texas in Hochform zeigen. Der gleichzeitig hoffnungsvolle und melancholische Unterton der vorangegangenen vier Longplayer kommt diesmal nicht ganz so sehr zur Geltung, was es der experimentierfreudigen Christencombo ermöglicht, bei einigen Tracks etwas subtiler und vertrackter vorzugehen. Eingefleischte Galactic Cowboys-Supporter und Liebhaber ihrer oben bereits erwähnten Schwesterband King´s X werden auf
At The End Of The Day auf jeden Fall genügend Interessantes entdecken.
--Michael Rensen
INTRO
Wow! Die galaktischen Kuhhirten treiben ihre Herde erneut durch die unendliche Weite der Rocksteppe, bringen Wasser in ausgedörrte und vernachlässigte Regionen, sorgen für blühende Landschaften, wo jedes Wachstum für ewig verloren schien. Lange genug dabei, weiß das Quartett aus Houston genau, wo es seine Saat auslegen muß, und so wirkt selbst sein fünftes Album noch frisch wie eine Frühlingsknospe. "At The End Of The Day" ist nicht - wie man vermuten könnte - ein Abgesang auf eine zu Ende gehende Ära, es ist das bis dato ambitionierteste Album der Galactic Cowboys, ihr Meisterwerk. Mit wie immer ganz perönlichen Reminiszenzen an die Rockgeschichte, brennen Ben Huggins & Co. ein Feuerwerk an Klangfarben und Stimmungen ab. Sieben Songs bilden dabei, in furioser Folge miteinander verknüpft, eine Art Medley, das sich thematisch ihren turbulenten Erfahrungen mit der Musikindustrie widmet: "The Machinefish Suite". Die Knüller dieses galaktischen, den Frühling vorwegnehmenden Albums sind jedoch der Opener "Nothing To Say" und das Hit-Format erlangende "Ants".
Christian Schlage / © Intro - Musik & so
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